Es gibt jede Menge Bands, die es leichter haben als Nightwish. Viele Fans erkennen Annette Olson als Nachfolgerin von Tarja Turunen nicht die Bohne an. Und jetzt kommt mit „Imaginaerum“ auch noch ein Album, über das sich die Fans jetzt schon die Köpfe heiß reden.
Ob „Imaginaerum“ entweder das genialste oder das schlimmste ist, was die Finnen jemals gemacht haben, wird sich wohl erst in Jahren herausstellen. Aber interessant ist dieses Konzeptalbum allemal. Bandchef Tuomas Holopainen geht dabei den mit dem Vorgänger „Dark Passion Play“ eingeschlagenen Weg konsequent weiter.
„Imaginaerum“ bietet ein noch nie dagewesenes Level an Bombast und Orchestrierung, und selbst mit der Opernsängerin Tarja standen Nightwish der Oper noch nie so nahe als jetzt. Oder ist „Imaginaerum“ doch mehr Musical?
Egal, wie man diese Frage für sich beantwortet, es macht jedenfalls Spaß, sich in diese musikalische Zauberwelt reinzuversetzen.
Tracklist:
1. Taikatalvi
2. Storytime
3. Ghost river
4. Slow, Love, slow
5. I want my tears back
6. Scaretale
7. Arabesque
8. Turn loose the Mermaids
9. Rest calm
10. The crow, the owl and the dove
11. Last ride of the day
12. Song of myself
13. Imaginaerum
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