Eine der interessantesten Newcomerinnen dieser Tage kommt aus Österreich: Saint Lu. Hört man zum ersten Mal ihre Stimme, denkt man aber eher an einen Gottesdienst irgendwo im stickigen Süden der USA, in dem eine der schwarzen Gospelsängerinnen sich gerade vollkommen in Extase singt, als an die nette Alpenrepublik von nebenan.
Saint Lu steht mit ihrer Musik irgendwo an der Schnittstelle von Rock, Soul und Blues. Immer wieder fällt der Vergleich mit Janis Joplin, aber der hinkt. Die Stimme von Saint Lu steht der einer Macy Gray oder gar Anastacia näher als der von Janis. Aber die Band von Saint Lu schafft das Kunststück, den Sound von Sass Jordan oder gar der legendären Big Brother & the Holding Company wiederzubeleben, ohne ihn zu kopieren.
Das Ergebnis ist ein gutes, spannendes Album, in das vor allem die älteren Semester mal reinhören sollten. Momentan ist Saint Lu noch ein echter Geheimtipp. Fragt sich bloß, wie lange noch!
Tracklist:
1. Don't miss your own life
2. Rockstar car
3. Love song
4. Ankle - biter
5. Here I stand
6. What is that love?
7. All that I ever wanted
8. All in one (multifunctional mum)
9. I say yeah, you say no
10. Memory
11. Mister blow
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