Schnell waren die Lostprophets im Albenproduzieren noch nie. Diesmal haben die Waliser ihre Fans geschlagene 4 Jahre warten lassen. Aber das hatte auch andere Gründe: die Band war mit ihren Aufnahmen unzufrieden, fing noch mal von vorne an und fraß sich dabei durch zwei Produzenten und über eine halbe Million britischer Pfund Produktionskosten.
Hat sich das Warten gelohnt? Gute Frage, denn „The Betrayed“ ist anders geworden, als man es sich als Fan vielleicht erhofft hat, aber definitiv spannend. Das Album beginnt heftig und sperrig, nur um mit einer ganzen Batterie aus Radiohits auszuklingen. Diese Hits wiederum enthalten nicht notwendigerweise die früheren Trademarks der Lostprohets, sondern sind einfach tolle Songs geworden.
Alles in allem ein etwas überraschendes Album, das aber vor guten Ideen strotzt.
Album der Woche