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Start Album der Woche Anzeigen der Inhalte vom Tag: 2006

Album der Woche aus dem Jahr: 2003 - 2004 - 2005 - 2006 - 2007 - 2008 - 2009


Anzeigen der Inhalte vom Tag: 2006
Dienstag, 04. August 2009 um 13:16 Uhr

Twisted Sister - A Twisted Christmas

Alben der Woche auf Rock Antenne sind in der Regel sehr gut, und /oder haben etwas Besonderes an sich. Das Weihnachtsalbum von Dee Snider und seinen Twisted Sister ist keins von beiden. Es ist ein Scherz.

Mann kann das durch-den Kakao-ziehen von traditionellen Weihnachtssongs mittlerweile entweder furchtbar doof oder furchtbar lustig finden. Aber das gerade Twisted Sister ihre Karriere mit diesem Gag beenden, sagt viel Gutes über den Humor der Band aus – und wie sie sich vermutlich ihre ganze Karriere lang selbst gesehen hat.

Auf „A Twisted Christmas“ werden keine Gefangenen gemacht. Doro Pesch und Lita Ford sind unter anderem zu Gast, Dee Snider versucht zumindest, die Töne zu treffen, und die Band rockt in bester Proberaum Manier ab.

Die Party am heiligen Abend ist mit diesem Album nicht unbedingt gerettet – aber es ist ein wirksames Mittel, um die Schwiegereltern endlich aus dem Haus zu haben!


TRACKS
1. Have yourself a merry little Christmas
2. Oh come all ye faithful
3. White Christmas
4. I'll be home for Christmas
5. Silver Bells
6. I saw Mommy kissing Santa Claus
7. Let it Snow
8. Deck the Halls
9. The Christmas Song
10. Heavy Metal Christmas
11. Merry Christmas
12. White Christmas

Veröffentlicht in Album der Woche
Dienstag, 04. August 2009 um 13:13 Uhr

Primal Scream - Riot City Blues

Eins muss man Primal Scream lassen: sie wissen, wie man Fans vor den Kopf stösst. Anfang der Neunziger berühmt geworden durch eine moderne Dance – Scheibe, machten sie zwischendurch stark 60er Jahre beeinflußte Rockmusik, nur um wieder auf die Dub – Trance -Dance Schiene zurückzukommen.

Und jetzt haben wir mit „Riot City Blues“ ein Album vor uns, wie es rockiger nicht sein könnte. Primal Scream sind wieder in die 60er Jahre zurückgekehrt und nehmen das Beste vom Blues, den Rolling Stones und der coolen Hipness der damaligen Zeit.

Und diesen Retro – Trip hat keiner besser drauf als die Burschen aus Glasgow. Die Scheibe ist schwarz wie die Nacht, groovt wie Barny Barnsteiner nach 2 Multivitamintabletten - und rockt wie Schwein.


TRACKS
1. Country Girl
2. Nitty Gritty
3. Suicide Sally & Johnny Guitar
4. When The Bomb Drops
5. Little Death
6. The 99th Floor
7. We're Gonna Boogie
8. Dolls (Come On Baby Let's Have A Good Time)
9. Hell's Comin' Down
10. Sometimes I Feel So Lonely

Veröffentlicht in Album der Woche
Dienstag, 04. August 2009 um 13:11 Uhr

JJ Cale & Eric Clapton - The Road to Escondido

Seit gut 30 Jahren spielt Eric Clapton Songs von Jean Jaques Cale nach, unter anderem auch den Welthit „Cocaine“, um nur einen zu nennen. Jetzt haben sie zum ersten Mal gemeinsam ein Album aufgenommen: „The Road to Escondido“.

Hört sich sommerlich, relaxt und nach Straße an. Und so klingt das Album auch. Auf den 14 Songs wird die Essenz des Blues zelebriert, unnötige Spielereien oder Egotrips auf der Gitarre finden nicht statt.

Der Judas Priest oder Nirvana Fan an sich wird vermutlich Probleme mit so einem Album haben, aber wer in dem ganzen Vorweihnachtsstress mal die Seele baumeln lassen und an den Platz an der Sonne denken will, der ist hier goldrichtig!


TRACKS
1. Danger
2. Heads in Georgia
3. Missing Person
4. When the War is Over
5. Sporting Life Blues
6. Dead End Road
7. It's Easy
8. Hard to Thrill
9. Anyway The Wind Blows
10. Three Little Girls
11. Don't Cry Sister
12. Last Will and Testament
13. Who Am I Telling You?
14. Ride The River

Veröffentlicht in Album der Woche
Dienstag, 04. August 2009 um 13:08 Uhr

Bif Naked - Superbeautifulmonster

Bif Naked hat mit „Superbeautifulmonster“ nicht nur ihr 4. Soloalbum am Start, sie ist dieses Jahr auch das Aushängeschild von Harley Davidson. Ein Blick auf ihren tattoo – übersähten Körper genügt, um zu wissen, warum die Wahl auf sie gefallen ist.

Aber: rauhe Schale, ab und an ein weicher Kern. So auch bei Bif. Gibt sie optisch die taffe Rockerin, so vermengt sie in ihrer Musik doch ein wenig von allem: Mainstream, ja sogar Poprock, Punk und balladeske Töne. Heraus kommt dabei ein Album, daß wie geschaffen ist für sommerliche Autofahrten und Motorradtouren und keinem weh tut.

Musikalische Parallelen zieht man am besten zwischen Bif und Avril Lavigne - auch wenn viele Jahre und noch mehr Tättowierungen zwischen beiden liegen!


TRACKS
1. Abandonment
2. Let down
3. Everyday
4. Yeah, you
5. That's life
6. Nothing else matters
7. I want
8. Funeral of a good grrl
9. Henry
10. The world is over
11. The question song
12. Lady bug waltz
13. After a while

Veröffentlicht in Album der Woche
Dienstag, 04. August 2009 um 13:05 Uhr

Incubus - Light Grenades

Incubus machen es sich weiss Gott nicht leicht. Anstatt den Hitfaktor von „Morning View“ bequem zu kopieren, bewegten sich die Kalifornier schon auf dem Nachfolger „A Crow Left of the Murder“ weg von sicheren Songstrukturen.

„Light Grenades“ treibt die Experimentierfreudigkeit von Incubus jetzt erstmals auf die Spitze. Sperrige, knallharte Songs wechseln sich ab mit lockeren Jams, so daß man als Unkundiger meinen könnte, hier spielen verschiedene Bands. Aber Incubus Fans erkennen die typischen Merkmale der Band in allen Songs schnell wieder: traumhaft verspielte Gitarrenlicks und natürlich die Ausnahmestimme von Sänger Brandon Boyd.

Am besten kann man Incubus mittlerweile mit den aktuellen Pearl Jam vergleichen, woran der gemeinsame Produzent Brendan O’Brien nicht unschuldig sein dürfte!


TRACKS
1. Quicksand
2. A Kiss To Send Us Off
3. Dig
4. Anna Molly
5. Love Hurts
6. Light Grenades
7. Earth To Bella (Part I)
8. Oil And Water
9. Diamonds And Coal
10. Rogues
11. Paper Shoes
12. Pendulous Threads
13. Earth To Bella (Part II)

Veröffentlicht in Album der Woche
Dienstag, 04. August 2009 um 13:03 Uhr

Sportfreunde Stiller: You have to Win Zweikampf

Wenn einer zur WM ein legitimes Album über Fussball machen darf, dann die Sportfreunde Stiller. Seit Beginn ihrer Karriere findet sich die Liebe zum runden Leder in ihren Songs wieder. Und so geht es in 10 von den 11 Songs auf „You have to win Zweikampf“ um Fussball.

Die Texte sind mal Südkurvehymne pur, mal lustige Betrachtungen zum Thema. Die Musik bei den Sportis ist wie immer punk rockig bis alternativ, was allerdings auch am Gesang von Peter S. Brugger liegt.

Ob dieses Album nach der WM noch viel Anklang finden wird, das sei trotz der typisch guten Sportis – Songs mal dahingestellt. Aber das Trio hat nach eigenen Aussagen schon wieder ein, in Anführungsstrichen, richtiges Album in Planung.


TRACKS
1. Unser Freund ist aus Leder
2. Pogo in Togo
3. '54, '74, '90, 2006
4. Eine Liebe, die nie endet
5. Nix geht mehr
6. Budenzauber
7. Die Frisur von Björn Borg
8. Dem Fritz sein Wetter
9. Come Sara?
10. Mag Tischtennis!
11. All die Schlachten, die wir schlagen

Veröffentlicht in Album der Woche
Dienstag, 04. August 2009 um 13:01 Uhr

Thunder - Robert Johnson's Tombstone

Der Legende nach hat Robert Johnson aus Mississippi seine Seele an den Teufel verkauft, um der größte Bluesmusiker aller Zeiten zu werden. Das ist ihm auch gelungen.

Thunder wiederum haben ihre Seelen verhökert, um die größte Bluesrockband aller Zeiten zu werden. Und die Chancen standen nie besser - Whitesnake hin, Whitesnake her.

Auf „Robert Johnson’s Tombstone“ schicken Sänger Danny Bowes und Gitarrist Luke Morley wieder mal einen Groover nach dem anderen ins Rennen. Ob Herz, Hirn oder Härte: die Jungs haben auf alles den passenden Song.

Man fragt sich wirklich, woher die Engländer nach all den Jahren immer noch diese Ideen nehmen. Da kommt die Frage nach dem Teufelspakt wieder ins Spiel.

Man muss schon taub sein oder Operettenfan, wenn man mit Thunder nichts anfangen kann.


TRACKS
1. Robert Johnson's Tombstone
2. Dirty Dream
3. A million Faces
4. Don't wanna talk about Love
5. The Devil made me do it
6. Last Man standing
7. My darkest Hour
8. Andy Warhol said
9. What a beautiful Day
10. It's all about you
11. Stubborn Kinda love

Veröffentlicht in Album der Woche
Dienstag, 04. August 2009 um 12:58 Uhr

Hawthorne Heights - If Only You Were Lonely

Über 700 tausend verkaufte Alben in den USA sprechen eine deutliche Sprache: Hawthorne Heights gehören momentan zu den angesagtesten Newcomern überhaupt. Die Band aus Dayton /Ohio hat sich ganz dem emotionalen Hardcore verschrieben und bewegt sich somit im Fahrwasser von Jimmy Eat World, Fall Out Boy und Konsorten.

Und auch bei Hawthorne Heights gilt: die Jungs können einfach gute Songs schreiben. Gefühl und Härte wechseln sich gekonnt ab, wobei die lärmigen Parts des Debuts hier zugunsten von harmonischeren Teilen zurückgeschraubt wurden. Das steht dem Quintett jedoch fast noch besser zu Gesicht.

Sammler aufgepasst: „If Only you were lonely“ gibt es in der „boy“ und in der „girl“ Version. Musikalisch sind die Ausgaben identisch, aber das Cover wurde originell verändert.


TRACKS
1. This is who we are
2. We are so last year
3. Language lessons (Five words or less)
4. Pens and needles
5. Saying sorry
6. Dead in the water
7. I am on your side
8. Breathing in sequence
9. Light sleeper
10. Cross me off your list
11. Where can I stab myself in the ears
12. Decembers

Veröffentlicht in Album der Woche
Dienstag, 04. August 2009 um 12:54 Uhr

Foo Fighters: Skin and Bones

Veröffentlicht in Album der Woche
Dienstag, 04. August 2009 um 12:52 Uhr

Hoobastank - Every Man for Himself

Was macht eine Band, die auf ihrem dritten Album mit einer Powerballade die Welt erobert, obwohl Ihre Musik viel facettenreicher ist?

Die Erwartungen aller neuen Fans erfüllen und mit Sicherheit Millionen verdienen - oder die neuen Fans von ihrem Facettenreichtum überzeugen!

Bewundernswerterweise gehen Hoobastank mit ihrem aktuellen Album „Every Man For Himself“ den zweiten Weg. Natürlich fehlt eine Anschlussballade zu „The Reason“ auch nicht, doch es geht wieder mal ordentlich zur Sache. Auch wenn – und da sind wir jetzt mal ganz kritisch – die ganz harten Bretter auch bei Hoobastank dem kommerziellen Erfolg zum Opfer gefallen sind.

Fazit: „Every man for himself“ macht Spaß und Lust auf den anstehenden Sommer!


TRACKS
1. The Rules
2. Born To Lead
3. Moving Forward
4. Inside of You
5. The First Of Me
6. Good Enough
7. If I Were You
8. Without A Fight
9. Don't Tell Me
10. Look Where We Are
11. Say The Same
12. If Only
13. More Than A Memory

Veröffentlicht in Album der Woche
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