13.02.2017 | Music News Grammys 2017: David Bowie toppt, Metallica floppt

Bei der Grammy-Verleihung 2017 hat David Bowie posthum fünf Grammys abgeräumt. Metallica dagegen gingen leer aus und bei ihrem Auftritt mussten mit technischen Problemen kämpfen.

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    Sie legten trotz technischer Schwierigkeiten einen extrem heißen Auftritt hin: Metallica mit Lady Gaga.

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    Die Pop-Ikone erschien stilecht im Metallica-Shirt und viel Leder und Nieten. 

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    Und natürlich durfte ein Stagedive nicht fehlen. 

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    Einer der großen Abräumer des Abends war David Bowie - fünf Grammys gab es für ihn posthum. Übrigens wurde Bowie zu Lebzeiten mit nur einem Grammy 1985 für das "Beste Video" und einem 2006 für sein Lebenswerk ausgezeichnet.

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    Bereits vor der Verleihung ging es auf dem roten Teppich heiß her - zum Beispiel bei der Ankunft von Metallica und Lady Gaga. 

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    Metallica-Drummer Lars Ulrich kam in Begleitung von Ehefrau und Model Jessica Miller.

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    Sie waren mit California für das beste Rock-Album nominiert: Die Punkrock-Veteranen blink-182. 

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    Ebenfalls unter den Anwärtern für den Grammy in der Kategorie "Best Rock Album": Weezer mit ihrem neuen, selbstbetitelten Album. 

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    Diese Herren haben das goldene Grammophon letztendlich abgestaubt: Die Indie-Formation Cage The Elephant gewann den Grammy in der Kategorie "Best Rock Album".

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    Die Nu-Metaller von KoRn waren mit "Rotting In Vain" in der Kategorie "Best Metal Performance" nominiert - mussten ihren Preis aber den Jungs von Megadeth überlassen. 

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Am Sonntag fanden in Los Angeles zum 59. Mal die Grammys statt. Einer der großen Abräumer des Abends war David Bowie - der letztes Jahr verstorbene Star Man wurde mit insgesamt fünf Preisen geehrt und bekam u.A. Grammys in den Kategorien "Best Rock Performance", "Best Rock Song" und "Best Alternative Music Album" für das letzte Album Blackstar und den entsprechenden Titelsong. Damit mussten sich Künstler wie Iggy Pop, Metallica, Highly Suspect und Disturbed mit der Nominierung per se zufrieden geben. 

Auch Megadeth durften sich freuen: Dave Mustaine und seine Bandkollegen gewannen mit ihrer 12. Nominierung ihren allerersten Grammy für "Dystopia" in der Kategorie "Best Metal Performance". Damit setzten sie sich gegen ihre Konkurrenten Baroness, Gojira, Korn und Periphery durch. 

Ironischerweise spielte die Grammy Band als Begleitmusik zu Megadeths Gang auf die Bühne "Master of Puppets" - ob das ein ziemlich peinliches Versehen oder knallhart Absicht war, ist nicht bekannt. Dave Mustaine dürfte sich jedenfalls nicht gerade gefreut haben. 

Aber auch seine Ex-Kollegen von Metallica hatten nicht so viel zu lachen. Erst gingen sie bei der Preisverleihung leer aus, dann mussten sie bei ihrem mit Spannung erwarteten Auftritt mit Lady Gaga mit technischen Problemen kämpfen. Gemeinsam performten sie Metallicas neuen Song "Moth Into Flame" - zunächst jedoch ohne die Stimme von James Hetfield, da sein Mikrofon nicht funktionierte. Für den Rest des Auftritts teilten sich Hetfield und Lady Gaga dann einfach ein Mikrofon und brachten die Show eindrucksvoll zu Ende. Danach konnte Hetfield seinen Unmut allerdings nicht ganz verstecken: Der 53-Jährige kickte sein Mikrofon um und rauschte ziemlich genervt von der Bühne. Aber immerhin hatte Lady Gaga sichtlich Spaß und outete sich im Vorfeld schon als Metallica-Fan - mit einem neuen Tattoo über den gesamten Rücken. 

Metallica haben aber gleich gegensteuert und anderweitig Schlagzeilen gemacht - sie kündeten am Montag den ersten Teil der großen WorldWired Tour 2017 an. Ab Mai werden Hetfield und Co. durch Nordamerika touren, unterstützt werden sie dabei abwechselnd von Volbeat, Avenged Sevenfold und Gojira. Wir sind gespannt, wann die Jungs sich nach Europa begeben!

Seht hier den Auftritt von Metallica mit Lady Gaga:

"The Moth & Metallica": Lady Gagas tätowierte Hommage an Metallica

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Ein von xoxo, Joanne (@ladygaga) gepostetes Foto am

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