18.04.2017 | Erding, Freising & Ebersberg EHC Red Bull München erneut deutscher Eishockey-Meister

Mit einem deutlichen 4:0 bezwangen die Münchener Bullen am Montag die Grizzlys Wolfsburg und holten sich damit den zweiten Meistertitel der DEL in Folge.

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    Münchens Torschütze Jonathan Matsumoto (r) jubelt nach seinem Treffer zum 1:0 mit Münchens Maximilian Kastner.

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    Münchens Torschütze zum 1:0, Jonathan Matsumoto (M), wird von seinen Mannschaftskameraden Richard Regehr (l) und Michael Wolf gefeiert.

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    Münchens Steven Pinizzotto (l) spielt den Puck an Wolfsburgs Jeremy Dehner vorbei.

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    Wolfsburgs Nicholas Johnson (l) und Münchens Michael Wolf kollidieren bei einem Zweikampf an der Bande.

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    Mit dem erneuten Titelsieg der Münchener wiederholt sich das Szenario auch die für Grizzlys aus Wolfsburg - letztes Jahr sicherten sich die Red Bulls am 22. April in der Wolfsburger Eisarena mit dem vierten Sieg der Serie den Pokal.

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Der Pott bleibt in München: Am Ostermontag machte der EHC Red Bull München den Sack zu und holten sich mit einem deutlichen 4:0 den notwendigen vierten Sieg in der Best of Seven-Finalserie der deutschen Eishockey-Liga. Gegner Wolfsburg hatte gegen eine stark aufspielende Heim-Mannschaft keine wirkliche Chance. 

Vor 6142 Zuschauern in der ausverkauften Olympia-Eishalle sorgten Jonathan Matsumoto (19. Minute), Jerome Flaake (25.) per Penalty, Derek Joslin (47.) und Brooks Macek (50.) für den deutlichen Sieg des Teams von Coach Jackson. Der Amerikaner bescherte dem Liga-Krösus damit den zweiten Silberpokal nacheinander - er selbst steht als DEL-Rekordhalter nun sogar schon bei sieben Titeln als Trainer.

In den Finalpartien unterstrichen die mit Nationalspielern gespickten Münchner eindrucksvoll ihre momentane Ausnahmestellung hierzulande und verzeichneten nur einen Ausrutscher bei der 1:2-Heimniederlage in Spiel drei. Insgesamt beendeten sie die diesjährigen DEL-Playoffs mit der bärenstarken Bilanz von 12 Siegen in 14 Partien, die Finalserie gegen die Grizzlys entschieden sie mit 4:1 Siegen für sich.

Wolfsburg verliert drittes DEL-Finale und muss weiter auf den ersten Meistertitel warten

Dabei schienen die Gäste nach der ernüchternden 2:7-Packung am Samstag in der eigenen Halle hochmotiviert, München die allseits erwartete Osterfeier mit einem Blitzstart noch zu verderben. Nach nur einer halben Minute traf Grizzly-Stürmer Brent Aubin den Pfosten, 60 Sekunden später hatte Sebastian Furchner vor dem EHC-Kasten mit Nationaltorhüter Danny Aus den Birken die Chance zum Tor. Kurios: In den ersten vier Finalpartien verlor jeweils die Mannschaft, die 1:0 geführt hatte.

Doch das Omen war den Münchnern egal. Nachdem sie im ersten Abschnitt besser in die Partie gekommen waren und dank ihrer individuellen Klasse Wolfsburg mächtig unter Druck gesetzt hatten, belohnten sie sich vor der Pause durch Matsumotos sechstes Playoff-Tor. Der Stürmer überwand Keeper Felix Brückmann mit einem Schuss aus der Drehung.

Die Gäste von Trainer Pavel Gross setzten wie schon in den gesamten Playoffs auf körperbetontes Spiel und schafften es zunächst sogar, von der Strafbank fernzubleiben. Die vielen Unterzahl-Situationen hatten dem Außenseiter zuletzt das schmerzhafte 2:7 eingebrockt. Ein Wolfsburger Foul aber sorgte auch in München wieder für ein Gegentor: Nachdem Alexander Weiß den EHC-Stürmer Jerome Flaake vor dem Tor regelwidrig zu Fall gebrachte hatte, ließ sich dieser die Chance im Penalty gegen Brückmann nicht entgehen und erhöhte auf 2:0.

Wolfsburg merkte man an, dass der Glaube an das Comeback schwand. Als Joslin und Macek innerhalb von wenigen Minuten dann die Treffer drei und vier nachlegten, war die Partie endgültig entschieden. Und die Party in der Münchner Eishalle konnte starten.

Der EHC Red Bull München bleibt damit die unangefochtene Nummer eins im deutschen Eishockey und hat mit dem zweiten Titel in Folge die nächsten Etappe hin zur geplanten langjährigen Erfolgsära gemeistert. 

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