22.08.2016 | Erding, Freising & Ebersberg Nach Messerangriff in München-Obergiesing: Polizei sucht nach Tatverdächtigem

Nach dem tödlichem Messerangriff auf eine 45-jährige Frau im Münchener Stadtteil Obergiesing sucht die Polizei nun auch in den Bergen nach dem flüchtigen Täter.

Foto: Polizeipräsidium München

Update:

Die Münchner Polizei sucht nach dem Stalker Mörder von Obergiesing jetzt auch in den Bergen. Ermittlungen der Mordkommission haben ergeben, dass der 45-jährige Mann der seine EX-Freundin erstochen haben soll, die Bergwelt liebt. Er könnten sich also dort aufhalten. Die Polizei hat das Fahndungsplakat an viele Hütten in den deutsch-österreichischen Bergen geschickt – dort werden sie ausgehängt und Wanderer informiert.

München. Der Mann, der am Dienstag (16. August) in München eine 45-jährige Frau niedergestochen und getötet hat, ist der Ex-Freund des Opfers. Nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft vom Mittwoch war er trotz «intensiver Fahndung» zunächst auf der Flucht.

Roland Burzik ist dringend tatverdächtig seine ehemalige Lebensgefährtin getötet zu haben. Wer Angaben zum Aufenthaltsort des Tatverdächtigen oder sonstige Angaben zu seiner Person machen kann, wird gebeten sich mit dem Polizeipräsidium München unter 089 / 29 10 - 0 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen

Täterbeschreibung:

  • 45 Jahre alt,
  • kurze Haare,
  • vermutlich trug er eine olivgrüne Hose.
  • Es besteht die Möglichkeit, dass der Tatverdächtige einen kurz geschnittenen Oberlippen-Kinnbart trägt.

Der 45-Jährige hatte mit einem etwa 25 Zentimeter langen Brotmesser auf die Frau eingestochen. Sie starb vor der Eingangstür ihres Wohnhauses im Münchner Stadtteil Obergiesing.

Mit dem mutmaßlichen Täter hatte die Frau eine einjährige Beziehung, die allerdings seit sechs Jahren beendet war. Seit dieser Zeit stellte der Mann ihr regelmäßig nach und wurde deswegen im Jahr 2014 zu einer Geldstrafe verurteilt. «Davon abgesehen war der Tatverdächtige nicht vorbestraft», sagte Kriminaloberrat Markus Kraus von der Mordkommission. «Es war nicht vorauszusehen, dass so etwas passiert». Der Mann habe sich zeitweise an alle Auflagen gehalten und sei nicht durch Gewalt aufgefallen, so die Ermittler. Allerdings habe er immer wieder gegen das Kontaktverbot verstoßen.


Hinweis:

Bei der hier angezeigten Meldung handelt es sich um eine original Pressemitteilung der jeweiligen Polizeidienststelle. Die Inhalte wurden redaktionell nicht überarbeitet. rockantenne.de ist für die Inhalte nicht verantwortlich.

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