17.08.2016 | Erding, Freising & Ebersberg Wiesn 2016: Flexibler Zaun und Taschenkontrollen

Das Sicherheitskonzept für das Oktoberfest 2016 wurde jetzt nochmal überarbeitet. Die Ergebnisse hat die Stadt München heute in einer Pressekonferenz vorgestellt.

Foto: pexels.com Das Münchener Oktoberfest

Und das ist NEU:

Verbot für Rucksäcke und große Taschen über 3 Liter Fassungsvermögen.

Kleinere Taschen werden vom Sicherheitspersonal kontrolliert. Um die Wiesn herum werden Aufbewahrungsstationen zur Verfügung gestellt, in denen die Besucher Rucksäcke und große Taschen einschließen können, auch diese werden vorher kontrolliert. Wer unsicher ist, ob seine Tasche passt: Wenn 3 Milchtüten reingehen, ist sie schon zu groß. Von diesem Verbot ausgenommen sind Leute, die auf der Wiesn arbeiten oder Taschen, in denen Lebensnotwendige Medikamente oder medizinisches Gerät sind. Für diese gibt es eine Sondergenehmigung.

Der Sicherheitszaun

Die legendäre Bieselwiesn an der Theresienhöhe wird mit einem flexiblen Sicherheitszaun abgesperrt, der im Notfall in 50 Sekunden wieder abgebaut werden kann. Außerdem gibt es an sieben Stellen 1,20 Meter breite Lücken geben.

Kein Zugang über die U-Bahn:

Der Zugang direkt von der U-Bahnstation Theresienwiese ist nicht mehr möglich, damit niemand an den Kontrollen vorbeikommt. Die Besucher werden über den Bavariaring umgeleitet, verlassen kann man die Wiesn aber wie gewohnt auch direkt über die U-Bahn.

Mehr Sicherheitskräfte

In Spitzenzeiten werden bis zu 450 Ordner für die Sicherheit auf dem größten Volksfest der Welt sorgen. Bis dato waren es etwa 250.

Sollte es einmal zu voll werden auf dem Oktoberfest, wird zunächst eine Warnung ausgesprochen , dann können einzelne Eingänge auch vorübergehend geschlossen werden.

Fazit vom zweiten Bürgermeister Josef Schmid: „Die Freude am Feiern lassen wir uns nicht nehmen“.

Na dann Prost!

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