30.07.2014 | Das war Wacken 2014 - Tagebuch eines Wacken-Frischlings Resis RockBlog: Tag 1 auf dem W:O:A 2014

Verehrte Freundinnen und Freunde der harten Musik, des wilden Kopfgeschüttels und (mehr oder weniger) gemäßigten Alkoholkonsums!
Ab heute berichte ich euch exklusiv vom diesjährigen Wacken Open Air in – wer hätt's gedacht – dem kleinen beschaulichen Dörfchen Wacken hoch oben im Norden Deutschlands.

Resis RockBlog: Tag 1 auf dem W:O:A 2014

Ich sitze im Moment neben dem gerade aufgestellten Zelt auf einem Strohfeld, die Sonne lacht, auf dem Acker nebenan muhen ein paar freundliche Kühe – und von der benachbarten Zeltgruppe schalt generatorverstärkt Steel Panther zu uns herüber.

Ein kurzer Rückblick:

01.45 Uhr

Der Rucksack ist gepackt (die Garderobe: natürlich so schwarz wie möglich), die letzten Vorbereitungen getroffen, es kann losgehen: Unser abenteuerlicher Trip einmal quer durch Deutschland beginnt. Gut gelaunt, bewaffnet mit reichlich Kaffee und Energie aus der Dose machen wir uns auf die gut 750 Kilometer lange Reise.

04.14 Uhr

Wir verlassen die bayrischen Lande, durchqueren Thüringen, und ein freundliches Schild grüßt uns mit den Worten: „Willkommen im Land der Frühaufsteher – Sachsen Anhalt.“ Wir nehmen es zur Kenntnis.

Ca. 06.00 Uhr

Auf der Autobahn irgendwo zwischen Leipzig und Braunschweig begegnet uns der erste Streitgenosse: Ein bis unters Dach vollgepacktes Auto, das auf der Heckscheibe drei simple, mit Klebeband aufgeklebte Buchstaben trägt: W:O:A. Mehr muss man nicht sagen! Wir winken freundlich und freuen uns.

10:15 Uhr

Neben der Autobahnausfahrt „Wacken“ verkündet ein großes Plakat: „Metalheads, freut euch, ihr seid in Wacken.“ Die zwischendurch aufgekommene Müdigkeit ist wie weggeblasen, nur noch fünf Kilometer bis zum Ziel! Hinter uns fährt ein (selbstverständlich) schwarzer Van mit der Aufschrift „W:O:A Artist Shuttle.“ Wir fragen uns, wer sich wohl hinter den getönten Scheiben verbirgt.

12:30 Uhr

Es ist vollbracht! Man merkt, dass die Veranstalter vom W:O:A bereits einiges an Erfahrung gesammelt haben, vom Check-In bis zum Parken läuft alles rund. Was uns besonders freut, ist die Tatsache, dass man auf dem Wacken mit dem Auto bis auf den Campingplatz fahren kann. Das erspart uns viel lästige Schlepperei. Das Zelt ist also schnell aufgebaut, die Schlafstatt gemacht, nun heißt es: Zeit für ein erstes Willkommensbierchen. Während um uns herum ein geschäftiges Treiben herrscht, ein buntes Sammelsurium an hauptsächlich schwarz gekleideten Menschen geschäftig herumwuselt und die Zeltstadt langsam Form annimmt, lehnen wir uns erst mal in unsren Campingstühlen zurück und genießen die Festival-Idylle. Zeit zum Erkunden bleibt uns noch genug – und es wird viel zu sehen geben, so viel steht fest!

Davon gibt's dann morgen mehr. 
Viele Grüße aus Wacken, 
Eure Teresa

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