Festival-Warm Up: Die Top 5 der Festival-Lektüre

Mit diesen Schmökern kommt ihr in Festival-Stimmung! Ob Krimi oder (Bilder-)Sachbuch - für jeden ist was dabei!

Schlechtes Wetter? Dauerregen? Kein Festival in Sicht? Keine Panik, es gibt Mittel und Wege, den Festival-Blues zu bekämpfen! Bringt euch in Sommer-Sonne-Musik-Freiheits-Stimmung mit Live-Mitschnitten, Festival-Filmen, oder auch mal netter Festival-Lektüre.

Wer ganz arge Sehnsucht hat, kann Folgendes ausprobieren: Einfach mal das 3-Mann-Zelt im Wohnzimmer aufbauen (die Heringe kann man sich übrigens sparen, das schont den Parkettboden und plötzliche Orkanböen sind im heimischen Wohnzimmer auch eher weniger zu erwarten), Campingstuhl davor, Freunde einladen, die letzten Dosenbier-Überbleibsel vom letzten Festival-Sommer öffnen – schon kann’s losgehen mit dem astreinen Wohnzimmer-Festival! Und das Line-Up könnt ihr ganz allein bestimmen…

  • 1. Von Musikern, Machern und Mobiltoiletten – 40 Jahre Open Air Geschichte 

    Katja Wittenstein

    Was in den 60ern in Amerika seinen Anfang nahm, ist heute ein internationales Massenphänomen. Ob umsonst oder kommerziell, Indie oder Metal, Pop oder Rock – Hauptsache Musik und frische Luft. Nirgendwo in Europa ist die Festivaldichte größer als in Deutschland. In diesem Buch untersucht Katja Wittenstein die Anfänge dieses Booms, unterhält sich mit Veranstaltern der ersten Stunde, Promotern, jungen Unternehmern und alten Hasen. Dabei kommen Geschichten und ambitionierte Visionen ans Tageslicht genauso wie große und kleine Katastrophen, lustige Begebenheiten etc.

    Katja Wittenstein liefert auf unterhaltsame und interessante Weise Hintergrundberichte, Interviews mit Künstlern, Veranstaltern und Besuchern, Einblicke in Festival-Finanzen (von Ticketpreisen über Produktionskosten bis Künstlergagen), Anekdoten und vieles mehr. Nette Lektüre für Musik- und Festivalfans, die auch mal Fragen beantwortet, die man sonst nicht so leicht beantwortet bekommt. 

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  • 2. Überleben auf Festivals: Expeditionen ins Rockreich 

    Oliver Uschmann

    Die wundersame Welt der Festivals… Jeden Sommer kommt sie über das Land. Oliver Uschmann hat sie nun endlich durchleuchtet! Der Musikjournalist und Autor der „Hartmut und ich“-Romane streift wie ein Forscher durch das wilde Reservat der Festivals, beobachtet das Festival-Leben und seine Bewohner. Zum Brüllen komisch und so hemmungslos überspitzt, dass es fast schon wieder wahr ist. Wer in der Wildnis überleben will, muss die Wildnis verstehen – dieses Buch hilft dabei.

    Oliver Uschmann ist ein messerscharfer Beobachter und kenntnisreicher Musikfan. Mit einem einzigen riesigen Augenzwinkern kategorisiert Uschmann Besucher, Musiker, Verhaltensrituale, Ernährung, Festivalwohnen und die Security. Jeder, der schon einmal auf einem Festival war, findet sich und seine Mitfeierer regelmäßig wieder – mal laut lachend, mal fast schon kopfschüttelnd. Nebenbei gibt’s Playlists und Plattentipps, Mottos und Verhaltensvorschläge. Ein wunderbares Buch für Festivalliebhaber, die sich und die Welt nicht zu ernst nehmen. 

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  • 3. Luftgitarre und Bier – Ein kleines ABC zum besseren Verständnis von Heavy Metal Festivals und deren Besuchern

    Mad Doc Matt

    Heavy Metal – das ist mehr als nur eine Bezeichnung für eine Musikrichtung, der Name steht für eine ganze Szene mit ihrer Lebensphilosophie, ihren Kleidungscodes, Accessoires und Ritualen. Und er begleitet Mad Doc Matt schon sein ganzes Leben lang. Er war kurz als Sänger in einer Band aktiv, und hat zahlreiche Konzerte und Festivals besucht. In „Luftgitarre und Bier“ beleuchtet er mit Witz, Humor und einer ordentlichen Portion Selbstironie die Eigenheiten der eingeschworenen Metal-Gemeinschaft, von Akustik bis Zeltplatz.

    „Luftgitarre und Bier“ ist eine unterhaltsame Lektüre für Heavy Metal Fans. Der Autor hat Ahnung von Metal und der Metal-Szene, und das merkt man auch beim Lesen. Man merkt allerdings auch, dass er von Beruf Arzt ist, manchmal ist sein Schreibstil recht wissenschaftlich. Insgesamt ist das Buch aber eine intelligente, eloquente und witzige Beleuchtung der manchmal etwas eigenen Kultur des Metals und macht sofort Laune auf einen Festivalbesuch! 

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  • 4. 40 Festivals in 40 Wochen  

    Christine Neder

    Christine Neder ist Ende 20, Social-Media-Expertin, freie Journalistin und macht gerne Selbstversuche. Für „40 Festivals in 40 Wochen“ besuchte sie Festivals auf der ganzen Welt, vom paradiesisch gelegenen Saint Lucia Jazz Festival in der Karibik über die berühmte Tomatenschlacht La Tomatina im spanischen Buñol bis hin zum legendären Wacken Open Air. Im Vordergrund ihres „Reiseberichts“ stehen die Menschen, denen die Autorin vor und hinter der Bühne begegnet, und deren Geschichten.

    „40 Festivals in 40 Wochen“ ist eine nette Lektüre vor allem für (weibliche) Festival-Neulinge. Es geht nicht um detaillierte Infos zu einzelnen Veranstaltungen, sondern vielmehr um kleine, nette Geschichten drum herum. Das Buch ist ein objektiver Erlebnisbericht und zeigt nebenbei, welche persönliche Entwicklung die junge Autorin auf dieser Reise durchmacht. Nette Lektüre für verregnete Sommertage oder düstere Winterabende. 

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  • 5. Tod in Wacken 

    Heike Denzau

    Drei Männer, drei mysteriöse Todesfälle innerhalb weniger Tage. Der scheinbar einzige Zusammenhang: Die Todeswaffe. Bis sich herausstellt, dass die drei doch eines verband: Ihre Begeisterung für Heavy Metal. Oberkommissarin Lyn Harms kann das nächste potenzielle Opfer ausfindig machen und ermittelt im Getümmel des Open Air Festivals in Wacken. Ein Wettkampf gegen die Zeit beginnt, denn der Mörder ist nicht weit…

    Heike Denzau schreibt schlüssige, packende Krimis mit fein ausgearbeiteten Figuren. Ihr vierter Band, „Tod in Wacken“, ist ein gelungener Mix aus spannendem Regional-Krimi und Festival-Beschreibung. Ein Muss für alle Krimi- und Metal-Fans! 

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