05.11.2018 | Rock News "Bohemian Rhapsody": Queen Biopic übertrifft alle Erwartungen

Der Film über Freddie Mercury und Queen ist noch nicht einmal eine Woche in den Kinos und schon jetzt sind die Produktionskosten wieder in die Kassen gespült worden.

  • Schon jetzt lässt sich abzeichnen, dass "Bohemian Rhapsody" ein Mega-Erfolg ist.

    Schon jetzt lässt sich abzeichnen, dass "Bohemian Rhapsody" ein Mega-Erfolg ist.

    Foto: 20th Century Fox
  • Die als "oscarreif" beschriebene Darstellung von Rami Malek als Freddie Mercury lockte seit Mittwoch allein in Deutschland knapp eine halbe Millionen Zuschauer in die Kinos.

    Die als "oscarreif" beschriebene Darstellung von Rami Malek als Freddie Mercury lockte seit Mittwoch allein in Deutschland knapp eine halbe Millionen Zuschauer in die Kinos.

    Foto: 20th Century Fox
  • Der Schauspieler selbst sagt, er konnte Freddie nur spielen, indem er den "Mensch aus Fleisch und Blut", der sich hinter der Fassade versteckte, entdeckte.

    Der Schauspieler selbst sagt, er konnte Freddie nur spielen, indem er den "Mensch aus Fleisch und Blut", der sich hinter der Fassade versteckte, entdeckte.

    Foto: 20th Century Fox
  • Auch Brian May ist begeistert von dem Ergebnis. Er sagt: "Ich habe den Film hunderte Male gesehen und er macht mich immer noch fertig."

    Auch Brian May ist begeistert von dem Ergebnis. Er sagt: "Ich habe den Film hunderte Male gesehen und er macht mich immer noch fertig."

    Foto: 20th Century Fox
  • So oder so ist "Bohemian Rhapsody" auf jeden Fall einer der Filme des Jahres.

    So oder so ist "Bohemian Rhapsody" auf jeden Fall einer der Filme des Jahres.

    Foto: 20th Century Fox

Schon im Vorfeld wurde "Bohemian Rhapsody" als der Film des Jahres bezeichnet, jetzt dürfen sich die Macher bestätigt sehen. Schon in den ersten Tagen, seit das Biopic im Kino läuft, hat der Streifen alle Erwartungen übertroffen. 

Experten hatten geschätzt, dass der Film am ersten Wochenende in den USA und Kanada zwischen 35 und 40 Millionen Dollar einnehmen würde, doch daraus sind 50 Millionen Dollar geworden – und die decken genau die Produktionskosten. Weltweit hat der Film bereits rund 142 Millionen Dollar in die Kinokassen gespült.

In Deutschland haben bereits 490.000 Besucher die Geschichte von Queen auf der großen Leinwand verfolgt. Vor allem die Darstellung von Freddie, gespielt von Rami Malek, begeistert die Massen. Wie er einen so großen Musiker spielen konnte, verriet er in einem Interview mit der Berliner Zeitung:

"Man muss natürlich irgendwie versuchen, alles abzubauen, was an Mythos und Legende um ihn herum existiert", so der Schauspieler. "Ich kann schließlich keinen gottgleichen Künstler spielen [...], aber je mehr ich mir vor Augen geführt habe, dass unter all diesem Überbau ein Mensch aus Fleisch und Blut steckte, desto eher erkannte ich eine Aufgabe, der ich gewachsen war." 

Auch Gitarrist Brian May ist sehr zufrieden mit dem Ergebnis. "Ich fühle Freude, Schrecken und Traurigkeit. Ich habe den Film hunderte Male gesehen, in Fragmenten und am Stück. Es macht mich immer noch fertig. Ich denke, der Film zeigt Freddie sehr wahrheitsgetreu".