11.10.2017 | Music News Guns N'Roses: Axl Rose kritisiert US-Vizepräsident

Nachdem Mike Pence über die sozialen Medien sein Verlassen eines Football-Stadions zelebriert hat, hagelt es Kritik an seinem Verhalten. Auch Axl Rose spottet.

  • <p>Kein Bock auf Vize Mike Pence: Axl Rose.</p>

    Kein Bock auf Vize Mike Pence: Axl Rose.

    Foto: Universal Music
  • <p>Axl hält sich mit politischen Äußerungen sonst zurück. Diesmal platzte ihm aber der Kragen.&nbsp;</p>

    Axl hält sich mit politischen Äußerungen sonst zurück. Diesmal platzte ihm aber der Kragen. 

    Foto: laut.de
  • <p>Axl wirft dem&nbsp;Vizepräsident Verschwendung von Steuergeldern vor.</p>

    Axl wirft dem Vizepräsident Verschwendung von Steuergeldern vor.

    Foto: Universal Music

Die Debatte um den knieenden Protest der Nationalhymne bei Sportveranstaltungen in den vereinigten Staaten machte jüngst auch in der globalen Presse die Runde. Aus Solidarität für Opfer von Polizeigewalt und der systematischen Diskriminierung der afroamerikanischen Bevölkerung in den Vereinigten Staaten, fand diese gewaltlose Form des Widerstands in Künstlerkreisen einigen Anklang.

Weniger beliebt machten sich die Sportler damit beim aktuellen US-Präsidenten. Jener eröffnette einen Twitter-Feldzug gegen die Protestierenden und bezeichnete die beteiligten Sportler als unpatriotische, respektlose 'Söhne von Huren'. Nachdem nun Vizepräsident Mike Pence aus exakt diesen Gründen jüngst ein Football-Spiel noch vor Beginn verließ, feuerte die Twitter-Gemeinde einmal mehr zurück.

So geschehen unter Anderem von unerwarteter Seite: Der Guns N'Roses-Frontmann Axl Rose attackierte den Regierungsvertreter dafür, hohe Summen Steuergeld für einen offensichtlichen und erwartbaren Promo-Gag ausgegeben zu haben. Die forcierte Kontroverse, so impliziert es der Tweet, gehört nämlich gewöhnlicherweise zur Spielart der Populisten und wurde hier plump und unverfroren vorgeführt.

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