20.07.2017 | Rock News So Numb: Linkin-Park-Sänger Chester Bennington ist tot

Wir hatten alle gehofft, es sei ein Fake - doch sein Bandkollege Mike Shinoda hat es bestätigt: Der Sänger von Linkin Park, Chester Bennington, ist im Alter von 41 Jahren gestorben.

  • Chester Bennington ist tot. Der Sänger von Linkin Park nahm sich im Alter von 41 Jahren das Leben.

    Chester Bennington ist tot. Der Sänger von Linkin Park nahm sich im Alter von 41 Jahren das Leben.

    Foto: Thomas Frey/Dpa
  • Sein Bandkollege Mike Shinoda bestätigte die traurige Nachricht nach kurzer öffentlicher Spekulation auf Twitter.

    Sein Bandkollege Mike Shinoda bestätigte die traurige Nachricht nach kurzer öffentlicher Spekulation auf Twitter.

    Foto: Steve C. Mitchell/epa
  • Chester Bennington litt an schweren Depressionen, erst vor Kurzem sprach er in einem Interview darüber.

    Chester Bennington litt an schweren Depressionen, erst vor Kurzem sprach er in einem Interview darüber.

    Foto: James Minchin
  • Linkin Parks letztes Album One More Light erschien erst im Mai dieses Jahres.

    Linkin Parks letztes Album One More Light erschien erst im Mai dieses Jahres.

  • Chester Bennington war ein begnadeter Sänger, allein mit ihrem Debütalbum Hybrid Theory aus dem Jahr 2000 schrieben Linkin Park Musikgeschichte.

    Chester Bennington war ein begnadeter Sänger, allein mit ihrem Debütalbum Hybrid Theory aus dem Jahr 2000 schrieben Linkin Park Musikgeschichte.

    Foto: James Minchin/Warner
  • Obwohl Chester Bennington den Begriff "Nu Metal" nicht leiden konnte, haben Linkin Park das Genre doch revolutioniert.

    Obwohl Chester Bennington den Begriff "Nu Metal" nicht leiden konnte, haben Linkin Park das Genre doch revolutioniert.

    Foto: James Minchin/Warner
  • Doch Chester Bennington hatte auch eine düstere Seite: Er litt an Depressionen, hatte immer wieder Probleme mit Alkohol und Drogen. Seine Erlebnisse verarbeitete er in seiner Musik.

    Doch Chester Bennington hatte auch eine düstere Seite: Er litt an Depressionen, hatte immer wieder Probleme mit Alkohol und Drogen. Seine Erlebnisse verarbeitete er in seiner Musik.

    Foto: Steve C. Mitchell/epa
  • Im Mai dieses Jahres dann ein schwerer Schlag für ihn: Sein guter Freund Chris Cornell verlor den Kampf gegen die Depressionen, im Medikamentenrausch nahm er sich das Leben.

    Im Mai dieses Jahres dann ein schwerer Schlag für ihn: Sein guter Freund Chris Cornell verlor den Kampf gegen die Depressionen, im Medikamentenrausch nahm er sich das Leben.

    Foto: Chris Pizzello/AP/dpa
  • Doch eines ist sicher, auch wenn es im Moment ein schwacher Trost ist: Sein Erbe, die Musik, wird bestehen und immer in unseren Ohren und Gedächtnissen bleiben. Danke, Chester - Rock on in Peace.

    Doch eines ist sicher, auch wenn es im Moment ein schwacher Trost ist: Sein Erbe, die Musik, wird bestehen und immer in unseren Ohren und Gedächtnissen bleiben. Danke, Chester - Rock on in Peace.

  • Diesen Kampf hat Chester nun wohl auch verloren - seine innere Dämonen damit sein noch so junges Leben beendet.

    Diesen Kampf hat Chester nun wohl auch verloren - seine innere Dämonen damit sein noch so junges Leben beendet.

    Foto: Thomas Frey/dpa

"Ich bin geschockt und mein Herz ist gebrochen, aber es ist wahr" - mit diesen wenigen Worten bestätigt Mike Shinoda die traurige Nachricht: Chester Bennington, der Frontmann von Linkin Park, ist im Alter von 41 Jahren gestorben. 

Zunächst war nicht klar, ob es sich bei der Meldung nicht doch um einen Fake handelte - doch Mike Shinoda hat aus einem Gerücht traurige Gewissheit gemacht. Chester Charles Bennington, der Sänger der Nu Metal- und Crossover-Überband Linkin Park, ist tot. Seine Leiche soll laut Berichten des US-amerikanischen Magazins "TMZ" am Donnerstag um 9 Uhr Ortszeit in seinem Haus bei Los Angeles gefunden worden sein. Der zuständige Gerichtsmediziner Brian Elias soll den Tod Benningtons bestätigt haben; angeblich handelt es sich um Suizid. Genaueres ist jedoch noch nicht bekannt. Benningtons Bandkollege und Linkin Park-Gründungsmitglied Mike Shinoda schrieb auf Twitter: "Ein offizielles Statement wird es geben, sobald wir eines haben." 

Chester Bennington hatte im Lauf seines Lebens immer wieder Probleme mit Alkohol und Drogen, auch Depressionen waren ein großes Thema. Er sprach oft und offen über die Krankheit; auch seine Songs und Texte waren oft sehr düster. Wie es aussieht, hat er den Kampf gegen die Dämonen nun doch verloren. 

Chester Bennington war verheiratet und hinterlässt nun sechs Kinder von zwei Frauen. Er wurde nur 41 Jahre alt. 

Wieder ein großes Talent, das viel zu früh die Bühne des Lebens verlassen hat - wir sind tieftraurig und wünschen allen Angehörigen, Freunden, Kollegen und auch den Fans viel Kraft in diesen dunklen Stunden. 

Rest in Peace, Chester Bennington! 

Wichtig!

Depression ist eine Krankheit - keine Schande. Wenn eure Gedanken oder die einer Person, die ihr kennt, sich darum drehen, sich selbst Schaden zuzufügen - sucht Hilfe. Sprecht mit anderen Menschen darüber und lasst euch helfen. Es gibt zahlreiche, auch zum Teil anonyme Hilfsangebote. Ob per Telefon, Chat, E-Mail oder im persönlichen Gespräch - macht weiter. 

Die Telefonseelsorge der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention ist rund um die Uhr unter der bundeseinheitlich kostenlosen Rufnummer 0 800 / 111 0 111 oder 0 800 / 111 0 222 erreichbar; Die Telefonseelsorge ist anonym und kostenlos, Anrufe dort sind weder auf der Telefonrechnung noch im Einzelverbindungsnachweis aufgeführt. Hilfe gibt es auch im Internet via Chat, E-Mail oder im persönlichen Gespräch unter www.telefonseelsorge.de

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