11.01.2018 | Music News Paul McCartney: "Die Zukunft der Musik ist in Gefahr!"

Paul McCartney unterstützt die UK Music Initiative, eine neue parlamentarische Kampagne, die Clubs und Konzerthallen vor der Schließung bewahren will.

  • <p>Paul McCartney ist der wohl prominenteste Unterstützer der Kampagne zur Rettung der Clubs.&nbsp;</p>

    Paul McCartney ist der wohl prominenteste Unterstützer der Kampagne zur Rettung der Clubs. 

    Foto: Universal Music
  • <p>Pink Floyd-Drummer Nick Mason (links) macht sich ebenfalls für die kleinen Auftrittsorte stark.&nbsp;</p>

    Pink Floyd-Drummer Nick Mason (links) macht sich ebenfalls für die kleinen Auftrittsorte stark. 

    Foto: EMI
  • <p>Sozial engagiert war Billy Bragg schon immer. Keine Frage, dass auch er seine Superstar-Kollegen unterstützt.&nbsp;</p>

    Sozial engagiert war Billy Bragg schon immer. Keine Frage, dass auch er seine Superstar-Kollegen unterstützt. 

    Foto: Cooking Vinyl

Laut NME strebt die Initiative an, das "Agent of Change"-Prinzip in ein Gesetz zu gießen. Demnach würden Investoren dazu gezwungen, Auswirkungen ihres Investments auf bereits bestehende Unternehmen zu prüfen, bevor sie neue Gebäude errichten. Clubs und Konzerthallen sollten dann so unter einem besonderen Schutz stehen.

Die Kampagne, die vom Labour-Abgeordneten John Spellar dem Unterhaus vorgelegt wurde, startet heute, und Paul McCartney hat sich eindeutig dafür ausgesprochen. "Ohne die Clubs, Pubs und Hallen wäre meine Karriere sehr anders verlaufen. Wenn wir Musik auf dieser Ebene nicht unterstützen, ist die Zukunft der Musik generell in Gefahr", so McCartney. Mit Pink Floyd-Schlagzeuger Nick Mason und Singer-Songwriter Billy Bragg hat die UK Music Initiative weitere prominente Unterstützung.

Wie der Branchenverband UK Music vermeldet, ist die Anzahl der kleinen und mittleren Veranstaltungsräume für Live-Musik in den vergangenen zehn Jahren in Großbritannien um 30 Prozent zurück gegangen. Damit gehen Befürchtungen einher, dass junge Musiker keine Auftrittsmöglichkeiten mehr erhalten. Ohne bezahlte Konzerte in Bars, Kneipen und Clubs würde so manche Karriere gar nicht erst starten.

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