12.03.2018 | Music News U2: Bono entschuldigt sich für Mobbingvorwürfe

Die von Bono mitgegründete Hilfsorganisation "One" sieht sich zum Ärger des U2-Sängers mit schweren Verfehlungen ihrer Mitarbeiter konfrontiert.

  • <p>U2-Frontmann Bono&nbsp;muss sich erneut mit Kritik auseinandersetzen.</p>

    U2-Frontmann Bono muss sich erneut mit Kritik auseinandersetzen.

    Foto: Brantley Gutierrez / Universal Music
  • <p>Im Rahmen der #metoo-Bewegung kamen auch Vorfälle in der von ihm begründeten Hilfsorganisation One ans Licht.&nbsp;</p>

    Im Rahmen der #metoo-Bewegung kamen auch Vorfälle in der von ihm begründeten Hilfsorganisation One ans Licht. 

    Foto: Anton Corbijn / Universal Music
  • <p>Laut einem Bericht der The Mail Sunday Morning gehe es um Mobbing, Schikane und sexuelle Nötigung.</p>

    Laut einem Bericht der The Mail Sunday Morning gehe es um Mobbing, Schikane und sexuelle Nötigung.

    Foto: Universal Music
  • <p>Der Sänger kündigte an, sich bei allen Betroffenen persönlich zu entschuldigen.</p>

    Der Sänger kündigte an, sich bei allen Betroffenen persönlich zu entschuldigen.

    Foto: Philipp Gladsome / Universal
  • <p>Er sei "sehr wütend" über die Verfehlungen seines Personals.</p>

    Er sei "sehr wütend" über die Verfehlungen seines Personals.

    Foto: Philipp Gladsome / Universal

Nicht nur Hilfsorganisationen wie Oxfam oder Ärzte ohne Grenzen machen in diesen Tagen negative Schlagzeilen. Auch die von Bono und Bob Geldof mitgegründete Organisation One, die sich der Bekämpfung von Armut und vermeidbaren Krankheiten widmet, sieht sich mit schweren Verfehlungen ihres Personals konfrontiert.

In einem Bericht der The Mail on Sunday ist von Steuerhinterziehung, aber auch Mobbing, Schikane oder versuchter sexueller Nötigung die Rede. Wie sich bei einer internen Untersuchung heraus gestellt habe, habe seine Organisation "versagt", nahm Bono zu den Vorwürfen Stellung. Im südafrikanischen One-Standort Johannesburg habe man zwischen 2011 und 2015 einige Mitarbeiter nicht hinreichend schützen können. Dafür übernehme er einen Teil der Verantwortung.

Er sei über die "schwerwiegenden und zahlreichen Mobbingvorwürfe sehr wütend" und werde sich bei den betroffenen ehemaligen Mitarbeitern, die bereits Entschädigungsverfahren anstreben, persönlich entschuldigen, so Bono. Die damalige Geschäftsführerin des Büros weist jegliche Mitverantwortung von sich. Ans Licht kamen die Vorfälle im Zuge der #metoo-Bewegung. Der U2-Sänger war zuletzt auch wegen fragwürdiger Finanzgeschäfte in die Kritik geraten.