30.12.2016 | Specials In guten, wie in schlechten Saiten: 2016 im Check

Ein turbulentes Jahr geht zu Ende - wir blicken noch einmal zurück und fassen die High- und Lowlights des Jahres 2016 zusammen!

Es ist nicht zu bestreiten, dass 2016 einiges schief gelaufen ist. Terroranschläge, Amokläufe, Horrorclowns, Hass in der Öffentlichkeit und vor allem im Internet - all das sind Dinge, auf die wir 2017 gut verzichten können. Leider müssen wir das neue Jahr allerdings auch ohne die Hilfe einiger Ikonen angehen - einige Schauspieler, Sportlegenden, und Rockstars haben 2016 die Bühne des Lebens verlassen. Wir werden sie alle vermissen, doch eines bleibt jedoch zum Glück: Ihr Erbe!

Lasst uns also noch einmal gemeinsam den Helden unserer Jugend und unserer Plattenregale gedenken!

  • David Bowie

    David Bowie 

    08.01.1947 - 10.01.2016

    Schon am 10. Januar mussten wir Abschied von einem der ganz Großen nehmen: David Bowie starb mit 69 Jahren an den Folgen einer Krebserkrankung. Erst zwei Tage zuvor feierte er seinen Geburtstag und die Veröffentlichung seines neuen Albums Blackstar. Bowie selbst hatte wohl schon seit zwei Jahren von seiner Krankheit gewusst, allerdings war davon nichts an die Öffentlichkeit gekommen. Auch eine große Trauerfeier gab es nicht. Der „Starman“ ging heimlich still und leise.

    David Bowie
  • Alan Rickman

    Alan Rickman 

    21. Februar 1946 -14. Januar 2016

    Er verkörperte den düsteren Zaubertrank-Lehrer aus der Harry Potter-Reihe perfekt. Wenn man die Bücher las, kam einen unweigerlich die Erscheinung von Alan Rickman in den Sinn. Am 14. Januar starb der geschätzte und beliebte Schauspieler an Krebs. Wie David Bowie hatte auch er seine Krankheit vor der Öffentlichkeit geheim gehalten.

    Alan Rickman
  • Dale Griffin

    Dale “Buffin” Griffin 

    24. Oktober 1948 - 17. Januar 2016

    Der Drummer der Glamrock-Größen Mott the Hoople starb im Januar 2016. Obwohl ihm im Jahr 2006 Alzheimer diagnostiziert wurde, kam es noch einmal zu einer Reunion der Band. 2009 spielten Mott the Hoople anlässlich ihres 40. Jubiläums fünf Konzerte im Londoner Hammersmith Apollo. 

    Dale Griffin
  • Glenn Frey

    Glenn Frey 

    06. November 1948 - 18. Januar 2016

    Der Januar war absolut kein guter Monat für die Rockwelt. Auch das Gründungsmitglied der Eagles Glenn Frey ging von uns. Als Sänger, Gitarrist und Co-Songschreiber der Band, wirkte er an Hits wie „Hotel California“, „Life in the Fast Lane“, „Tequila Sunrise“ und „Take It Easy“ mit. Nach der Auflösung 1980 konnte Frey auch solo einige Erfolge feiern, zum Beispiel mit dem Song „The Heat Is On“. 

    Glenn Frey
  • Jimmy Bain

    Jimmy Bain 

    19. Dezember 1947 - 23. Januar 2016

    Als Bassist bei Rainbow und Dio hat sich Jimmy Bain seine Lorbeeren in der Rockwelt redlich verdient. Er starb auf der "Hysteria on the High Seas"-Schiffstour von Def Leppard, bei der er mit seinem aktuellen Projekt Last In Line auftrat. Besonders tragisch: Jimmy Bain starb an Lungenkrebs, wusste aber nichts von der Krankheit.

    Jimmy Bain
  • Signe Anderson

    Signe Anderson 

    15. September 1941 - 28. Januar 2016

    Signe Anderson war Teil der Gründungsformation der Psychedelic Rock-Pioniere Jefferson Airplane. Sie verließ die Band zwar gerade einmal ein Jahr nach der Gründung, da sie ein Kind erwartete und sich um ihr Familienleben kümmern wollte, ist aber als Sängerin auf dem Debütalbum Jefferson Airplane Takes Off zu hören. Sie starb am selben Tag wie Jefferson Airplane-Gitarrist Paul Kantner an einer Lungenerkrankung.

    Signe Anderson
  • Paul Kantner

    Paul Kantner 

    17. Januar 1941 - 28. Januar 2016

    Von der Gründung 1965 bis 1984 stand Paul Kantner an der Gitarre und schrieb etliche Songs für die Psychedelic Rocker von Jefferson Airplane. Am 28. Januar kam die schockierende Nachricht, dass Kantner an den Folgen eines Herzinfarkts verstorben war - am selben Tag wie seine frühere Bandkollegin Signe Anderson.

    Paul Kantner
  • Peter Lustig

    Peter Lustig 

    27. Oktober 1937 - 23. Februar 2016

    Brille, Latzhose, Löwenzahn: Peter Lustig hat mit seiner unnachahmlichen Lockerheit und seinem intelligenten Witz Kindern die Welt erklärt - und zwar fast ein Vierteljahrhundert lang, von 1981 bis 2005. Er behandelte seine kleinen Zuschauer auf Augenhöhe, erklärte nicht von oben herab. Wahrscheinlich war er deswegen so beliebt und unersetzlich. Das Gerücht, dass er Kinder nicht leiden konnte, ist übrigens Quatsch!

    Peter Lustig
  • Sir George Martin

    Sir George Martin 

    03. Januar 1926 - 08. März 2016

    Ohne ihn hätte es die Beatles nicht gegeben: Musikproduzent Sir George Martin. Als Entdecker, jahrzehntelanger Mentor und enger Freund der wohl größten Band aller Zeiten wurde ihm von den Medien der Spitzname „Der fünfte Beatle“ gegeben. Er wurde 90 Jahre alt.

    Sir George Martin
  • Keith Emerson

    Keith Noel Emerson 

    02. November 1944 - 10. März 2016

    Als Tastenvirtuose der Band Emerson, Lake & Palmer setzte er Meilensteine für den Progressive Rock. Leider kam es zum Streit zwischen Keith Emerson und Greg Lake und die Gruppe fiel auseinander. Trotz einiger Comeback-Versuche kam es nicht zur Aussöhnung. In den 1980ern begann Emerson Filmmusik zu produzieren und spielte mit verschiedenen Musikern wie zum Beispiel Joe Walsh (Eagles) und John Entwistle (The Who) in der Supergroup The Best. Emerson litt jahrelang an einer chronischen Nervenerkrankung, weswegen er seine rechte Hand kaum noch bewegen konnte. Am 10. März 2016 nahm er sich das Leben.

    Keith Emerson
  • Prince

    Prince 

    07. Juni 1958 – 21. April 2016

    Prince (eigtl. Prince Rogers Nelson) war ein Vollblutmusiker durch und durch. Er spielte einfach alles, Bass, Klavier, Schlagzeug - aber ganz besonders Gitarre! Mit "Purple Rain" gelang ihm 1984 sein großer Durchbruch. Er zählt zu den erfolgreichsten, vielseitigsten und einflussreichsten Musikern unserer Zeit. Prince war ständig auf Tour und schrieb und produzierte neben seinen eigenen Werken viele Songs und Alben für andere Musiker. 

    Prince
  • Wölli Rohde

    Wolfgang "Wölli" Rohde

    09. Januar 1950 - 25. April 2016

    Stolze 13 Jahre saß Wolfgang „Wölli“ Rohde an den Drums der Toten Hosen und prägte die erfolgreichste Ära der Düsseldorfer Punks mit. Aufgrund mehrerer Bandscheibenvorfälle musste er die Sticks 1999 schließlich weitergeben, doch er blieb immer ein Teil der „Hosen-Familie“. 2011 veröffentlichte er mit seiner Band sein Solo-Album Das ist noch nicht alles. Auch seine ehemaligen Bandkollegen Campino, Andreas Von Holst und Vom Ritchie sind darauf zu hören. Im November 2014 wurde bekannt, dass Wölli an Nierenkrebs erkrankt war, zwei Jahre starb er im Alter von 66 Jahren.

    Wölli Rohde
  • John Berry

    John Berry 

    31. Mai 1963 - 19. Mai 2016

    Der Namensgeber und Gründungsmitglied der Beastie Boys ist mit nur 52 Jahren an den Folgen von schwerer Demenz gestorben. Im July 1981 gründete John Berry die damalige Hardcore Punk-Formation zusammen mit Michael Diamond, Kate Schellenbach und Adam Yauch (gest. 2012). Allerdings verließ er die Band schon ein Jahr später, als sie begann sich mehr in Richtung Hip Hop zu orientieren. 

    John Berry
  • Nick Menza

    Nick Menza

    23. Juli 1964 – 21. Mai 2016

     Neun Jahre saß er an den Drums der Thrash-Legenden Megadeth. 1997 verließ er die Band. Nach einem Konzert mit seiner eigenen Band OHM erlitt Nick Menza einen Herzinfarkt, an dem er kurze Zeit später starb. Er wurde nur 51 Jahre alt und hinterließ eine Frau und zwei Kinder. Besonders schockiert war Ex-Bandkollege Dave Mustain. Auf Twitter schrieb er: „TELL ME THIS ISN’T TRUE!"

    Nick Menza
  • Muhammad Ali

    Muhammad Ali

    17. Januar – 03. Juni 2016

    „Float like a butterfly, sting like a bee“ - Das war das Motto unter dem Cassius Clay - alias Muhammad Ali - weltberühmt wurde. Er war Kriegsgegner, Kämpfer für Rechte von Afro-Amerikanern, Box-Champion. Selbst als bei ihm nur kurze Zeit nach seinem Karriereende das Parkinson-Syndrom festgestellt wurde, hat Ali nicht aufgegeben. Er entzündete 1996 die Flamme für die olympischen Spiele, er setzte sich weiterhin im Kampf gegen Rassismus ein und er wurde zum Friedensbotschafter der Vereinten Nationen. Über seinen Tod hinaus wird er „The Greatest“ bleiben!

    Muhammad Ali
  • Götz George

    Götz George 

    23. Juli 1938 – 19. Juni 2016

    Er war der Rockstar der TV-Kommissare: Götz George! Mit seiner Paraderolle als Schimanski setzte er einen Meilenstein. Doch auch zuvor schon spielte George Rollen, die sein großes Talent unter Beweis stellten. Etwa in Harald Reinls „Schatz im Silbersee“, in dem er den jungen Rancher Fred Engel gibt. Insgesamt war George in drei Karl-May-Filmen mit von der Partie! Er wird der deutschen Film- und Fernsehwelt massiv fehlen.

    Götz George
  • ​Bud Spender

    Bud Spender 

    31. Oktober 1929 – 27. Juni 2016

    Auch er wird der Filmwelt sehr fehlen: Bud Spencer! Dabei hatte er in jungen Jahren eine Karriere als Schwimmer angepeilt. Dennoch schlägt er einen anderen Weg ein. Und so wird aus ihm – ohne große Englischkenntnisse und ohne Schauspiel-Talent – ein Filmstar. Ein Held für Jedermann. Egal welcher Verbrecher da kam, Bud Spencer erledigte ihn per Doppelbackpfeife. Wir wundern uns, dass der Tod ernsthaft den Mut hatte, sich mit ihm anzulegen.

    ​Bud Spender
  • Tom Searle

    Tom Searle 

    23. Oktober – 20. August 2016

    Alter spielt für den Tod keine Rolle… Ein trauriges Beispiel dafür ist der Architects-Gitarrist Tom Searle. Er starb im Alter von nur 28 Jahren an Krebs. Drei Jahre kämpfte Searle, machte Fortschritte, doch am Ende siegte die Krankheit. Sein Bruder Dan Searle erinnert sich: "Er war ein unglaublicher Songwriter und Gitarrist. Er war mein engster und ältester Freund. Er war ein lustiger, intelligenter und liebevoller Mann und er hinterlässt eine riesige Lücke in unser aller Leben.“ 

    Tom Searle
  • Matt Roberts

    Matt Roberts 

    10. Januar 1978 – 20. August 2016

    Matt Roberts, der ehemalige Gitarrist von 3 Doors Down, ist im Sommer an einer Überdosis verschreibungspflichtiger Medikamente gestorben. Roberts wurde in seinem Hotelzimmer im US-Staat Wisconsin aufgefunden. Eigentlich hätte er dort auf einem Benefizkonzert für Militärveteranen spielen sollen. Roberts war Mitte der 90er Mitbegründer von 3 Doors Down – hatte die Band aber 2012 aus gesundheitlichen Gründen verlassen. 

    Matt Roberts
  • Hagen Liebig

    Hagen Liebing 

    18. Februar 1961 – 25. September 2016

    Auch die „beste Band der Welt“ hatte 2016 einen Verlust zu beklagen: „The Incredible Hagen“. Der ehemalige Bassist der Ärzte starb an einem Gehirntumor. Hagen Liebig spielte von 1986 bis 1988 an der Seite von Farin Urlaub und Bela B. Später machte er sich vor allem einen Namen als Journalist - z.B. "Tagesspiegel". Bela B. schrieb über ihn: „[…] Du warst ein unglaublich wichtiger Teil der Berliner Musikkultur und wirst es immer bleiben. Dein Tod macht mich sehr traurig. Dein Bela .... okay ... Bela fandest du blöd, also Dirk.“

    Hagen Liebig
  • ​Leonard Cohen

    Leonard Cohen 

    21. September 1934 – 07. November 2016

    Leonard Cohen war ein Poet. Bereits vor seiner musikalischen Karriere war der Kanadier ein bekannter Autor von Gedichten und Romanen. 1967 erschien sein erstes Album und läutete eine Musiklaufbahn von 50 Jahren ein. In dieser Zeit hörte er nie auf Gedichte zu schreiben. Seine einfachen, aber ergreifenden Folksongs werden unvergessen bleiben.

    ​Leonard Cohen
  • ​Greg Lake

    Greg Lake 

    10. November 1947 – 07.Dezember 2016

    Es stand nicht gut um die ehemaligen Mitgliedern von Emerson, Lake and Palmer. Neun Monate nach Keith Emerson ist auch Greg Lake von uns gegangen. Er erlag nach langem Kampf seinem Krebsleiden. Unvergessen bleibt sein Hit „Lucky Man“, der der erste große Charterfolg und der große Durchbruch von ELP war.

    ​Greg Lake
  • Rick Parfitt

    Rick Parfitt 

    12. Oktober 1948 – 24. Dezember 2016

    50 Jahre lang war er der Mann an der Gitarre von Status Quo. Ihm sind die legendären Riffs zu verdanken, die heute noch jede Party und jedes Publikum zum Kochen bringen. Sein Bandkollege Francis Rossi erinnert sich: „Rick war der Urtyp eines Rockstars, ein Original! Er hat nie seinen Spaß verloren. Seine schelmische Art und und der Drang, das Leben auf voller Geschwindigkeit, in voller Lautstärke und mit vollem Risiko zu leben. […]“ 

    Rick Parfitt
  • ​George Michael

    George Michael 

    25. Juni 1963 – 25. Dezember 2016

    Sein Song „Last Christmas“ hat jedes Weihnachten tausende von Ohrenpaaren in Mitleidenschaft gezogen. Dabei wird oft vergessen, dass George Michael ein großer Musiker war. Man erinnere sich an Songs wie „Faith“, „Careless Whisper“ oder das Duett mit Elton John „Don’t Let The Sun Go Down On Me“. 2016 hat ausgerechnet an den Weihnachtsfeiertagen mit George Michael einen weiteren großen Musiker gefordert – sein „Last Christmas“…

    ​George Michael
  • ​Carrie Fisher

    Carrie Fisher

    21. Oktober 1956 – 27. Dezember 2016

    Carrie Fisher war nicht nur eine Schauspielerin - sie war eine Ikone! Als Prinzessin Leia prägte sie die legendäre STAR WARS Saga. „Am 27. Dezember 2016 ist sie im Mondlicht erstickt, erwürgt von ihrem eigenen BH.“ Warum wir das schreiben? Das war ihre Vorstellung von der perfekten Schlagzeile zu ihrem Tod. Möge die Macht mit ihr sein. 

    ​Carrie Fisher
  • Debbie Reynolds

    Debbie Reynolds

    01. April 1932 - 28. Dezember 2016

    ...besonders tragisch: Nur einen Tag nach Carrie Fisher starb ihre Mutter! Debbie Reynolds begann mit Gene Kelly ihre Filmkarriere. An seiner Seite tanzte sie sich mit "Singing in the Rain" zum Hollywoodstar. Sie war für die Bühne geboren - und sie lebte sie auch. Nicht umsonst gelangte auch ihre Tochter Carrie früh zu Weltruhm...

    Debbie Reynolds

ABER - Wo Schatten ist, ist auch Licht, wie schon der Opa immer gesagt hat. Zum Glück gab es im vergangenen Jahr schließlich auch einige Lichtblicke, in der Welt der Musik, des Sports, Medizin, etc. 

Lasst uns also ebenfalls noch einmal zurückblicken auf die Dinge, die 2016 gerockt haben! 

  • Viele gute Alben

    Man kann dem Jahr viel vorwerfen, aber an guter Musik hat es nicht gemangelt! Von Metallica über die Rolling Stones bis Green Day durfte sich das Rockerherz über viele tolle Veröffentlichungen freuen. Da ist es unserer Musikredaktion auch nicht schwer gefallen, Alben der Woche zu finden. Alle im Überblick findet ihr hier!

  • Universal Music

    Guns N‘Roses-Reunion

    Es war DIE Nachricht des Jahres: Nach 20 Jahren Funkstille hat die gefährlichste Band der Welt ihr Comeback in (fast) alter Besetzung angekündigt. Axl Rose, Slash und Duff McKagan stehen wieder gemeinsam auf der Bühne und rocken sich durch die ganze Welt. 2017 kommen sie auch nach Deutschland, z.B. am 13.06. in die Rock City München - natürlich präsentiert von ROCK ANTENNE! Alle Termine und Infos findet ihr hier. 

    Universal Music
  • Rob Trujillo

    Rob Trujillo zu Gast im Studio

    Ein absoluter Höhepunkt in der ROCK ANTENNE-Redaktion war zweifellos der Besuch von Rob Trujillo. In einem ausgiebigen Live-Interview stellte sich der Metallica-Basser euren Fragen. Hier könnt ihr noch einmal das Gespräch mit Rob ansehen! 

    Rob Trujillo
  • stardustforbowie.be

    David Bowie steht in den Sternen

    David Bowie, der Starman persönlich, hat eine gebührdende Ehrung bekommen: Ein himmlisches Denkmal. Belgische Astronomen von der Sternenwarte MIRA in Grimbergen haben Bowie nämlich ein eigenes Sternbild gewidmet. Die Konstellation besteht aus sieben Sternen, die zusammen die Form des berühmten Blitzes des Aladdin Sane-Plattencovers von 1973 ergeben. Zum Zeitpunkt von Bowies Tod befanden sich die sieben Sterne gerade in dieser Konstellation in der Nähe des Mars. Mehr dazu könnt ihr hier nachlesen.

    stardustforbowie.be
  • Fotos: Domenech Castello | Jonas Ekstromer

    Nobelpreis für Bob Dylan

    Bob Dylan erhält als erster Musiker überhaupt den Nobelpreis für Literatur und zeigt sich in typischer Dylan-Manier davon völlig unbeeindruckt. Die Akademie hat ganz schön mit ihm zu kämpfen – erst meldet er sich überhaupt nicht, dann lässt er sich von seiner Weggefährtin Patti Smith und der schwedischen US-Botschafterin Azita Raji bei der Verleihung in Stockholm vertreten. 

    Fotos: Domenech Castello | Jonas Ekstromer
  • Foto: Britta Pedersen/dpa

    Deutschland ist Europameister! 

    Also, im Handball. In einem sensationellen Finale verweisen die Handball-Jungs von Bundestrainer Dagur Sigurdsson den Favoriten Spanien in seine Schranken und holen sich den Pott. Auch die Teilnahme bei Olympia in Rio ist damit gesichert. Nicht nur Handball-Deutschland schwebt im siebten Himmel!

    Foto: Britta Pedersen/dpa
  • Foto: dpa

    Angelique Kerber

    Auch Tennis-Deutschland hatte Grund zum Jubeln: Angelique Kerber nämlich hat dieses Jahr grandiose erfolge bei den Australian Open und den US Open gefeiert und sich an die Spitze der Tennis-Weltrangliste gesetzt. Damit ist sie die erste deutsche Nummer 1 seit Steffi Graf. 

    Foto: dpa
  • Foto: Aaron Poole/AMPAS/epa

    Der Goldjunge

    Leonardo DiCaprio hat endlich seinen Oscar gewonnen! Aller guten Dinge sind fünf: Nach vier vorhergegangenen Nominierungen hat es nun endlich geklappt, und die ganze Welt atmet erleichtert auf. Leonardo DiCaprio hat bei der Oscarverleihung im Februar 2016 ENDLICH diese goldene Figur mit nach Hause nehmen dürfen. Seine Performance bei „The Revenant“ hats ausgemacht. 

    Foto: Aaron Poole/AMPAS/epa
  • Screenshot

    Die Frau mit der Chewbacca-Maske – wie könnte man sich bei diesem Video NICHT mitfreuen?!

    Wer sie noch nicht kennt: Candace Payne ist eine 37-jährige Texanerin, die mit ihrem Video, in dem sie sich über eine Chewbacca-Spielzeugmaske kaputt lacht, den Internet-Hit des Jahres gelandet hat. Nach einer Woche im Netz hatte das Video über 140 Millionen Aufrufe auf Facebook, woraufhin sie Mark Zuckerberg sogar persönlich ins Facebook-Hauptquartier in Kalifornien einlud. Außerdem waren diese Chewbacca-Masken innerhalb kürzester Zeit bei sämtlichen Händlern restlos ausverkauft, Payne wurde in verschiedene Talk- und Late Night Shows eingeladen und bekam mehrere hunderttausend Dollar an Stipendien von der Southeastern University zugesichert. Mittlerweile gibt es sogar eine eigene Wikipedia-Seite für die „Chewbacca Mask Lady.“ Respekt! Das Video könnt ihr hier noch einmal sehen.

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  • Metal macht glücklich 

    Studien belegen nun endlich wissenschaftlich und ganz offiziell, was wir doch schon immer wussten: Heavy Metal macht glücklich!

  • Foto: Andy Rain/epa

    Kino-Highlights

    Es war ein gutes Jahr für gute Filme: Die Marvel-Schmiede war zum Beispiel sehr fleißig und hat mit "Deadpool", "Captain America: Civil War", und "Dr. Strange" gleich drei Monster-Blockbuster rausgehauen. Fans von animierter Unterhaltung bekamen z.B. einen Headbangenden Hund bei "Pets" oder nach 13 Jahren die Geschichte vom Fisch mit Gedächtnisschwund "Dorie" zu sehen. Nicht zu vergessen "Zoomania"! Und zum Abschluss gabs natürlich mit "Rogue One" noch ein Highlight für alle Star Wars-Liebhaber!

    Foto: Andy Rain/epa
  • Screenshot

    Medizinische Errungenschaften

    Wissenschaftler haben das Gen identifizieren können, das für ALS verantwortlich ist – damit ist die Krankheit möglicherweise bald behandelbar. Das haben wir unter Anderem der „Ice Bucket Challenge“ zu verdanken, die dem Thema ALS viel Aufmerksamkeit zukommen hat lassen. Auch unsere Rockstars haben fleißig mitgemacht und sich Eiswasser über die Häupter gekippt – hier gibt’s eine lustige Zusammenstellung zu sehen.

    Screenshot
  • (Fast) Unbegrenzt Musikvideos kucken

    YouTube und Gema einigen sich nach siebenjährigem Streit und schließen einen Lizenzvertrag ab. Das heißt: Tausende Musikvideos sind wieder frei zugänglich – „Dieses Video ist in Ihrem Land ab sofort wieder verfügbar!“ 

  • Foto: dpa

    Der Ring kehrt zum Ring zurück

    Die gute Nachricht für alle Festival-Fans: Rock Am Ring kehrt an den Ring zurück! Nach nur zwei Jahren in Mendig kehren die Veranstalter mit ihrem Mega-Festival wieder an den Nürburgring zurück. Ringrocker dürfen sich also nächstes Jahr auf gewohntem Terrain auf Bands wie die Toten Hosen, System Of A Down und Rammstein freuen. 

    Foto: dpa
  • Foto: Federico Gambarini/epa

    Da ist wieder gut Pizza essen! 

    Die deutsche Fußballnationalmannschaft überwindet im Viertelfinale der UEFA Europameisterschaft 2016 ihr Trauma gegen die Squadra Azzurra. Zwar erst auf den allerletzten Drücker im Elfmeterschießen, aber gewonnen ist gewonnen - Italien muss jetzt kein Angstgegner mehr sein. 

    Foto: Federico Gambarini/epa
  • Foto: Abedin Taherkenareh/epa

    Nochmal EM: Die Sieger der Herzen stehen aber ganz ohne Zweifel fest. Bei der Fußball-EM begeistern die Isländer und die Nordiren die ganze Welt. Will Griggs on Fire – HUH! 

    Foto: Abedin Taherkenareh/epa
  • Foto: Valdrin Xhemaj/epa

    Mit Vollgas zum Titel

    Nico Rosberg wird Formel-1-Weltmeister – und beschließt, dann aufzuhören wenn es am Schönsten ist und beendet seine Karriere. 

    Foto: Valdrin Xhemaj/epa
  • Foto: PhotoAMC

    Good Guy Dave Strikes Again

    Dave Grohl war wie immer der „Good Guy des Rock“ und hat Guns N' Roses-Frontmann Axl Rose seinen Gitarren-Thron geliehen, als der sich gleich zu Beginn der frisch vereinten Gunners-Shows am Fuß verletzte. 25 weitere Gründe, warum man Dave Grohl einfach lieben muss, gibt’s übrigens hier!

    Foto: PhotoAMC
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    Neue Trendsportarten

    Pokémon Go hat diesen Sommer zwei positive Dinge mit sich gebracht, je nach Sichtweise: Erstens sind dank der Smartphone-Neuauflage des japanischen Kultspiels Kinder plötzlich wieder gerne den ganzen Tag an der frischen Luft gewesen (und nicht nur die kleinen Kinder…). Zweitens: Pokémon fangen quasi im echten Leben, wie cool war das denn! Unsere rockende Alternative seht ihr hier.

    Screenshot
  • Foto: Christophe Karaba/epa

    Und last but not least: Angelina Jolie ist wieder Single! 
    (Genau wie Brad Pitt). 

    Foto: Christophe Karaba/epa

Und wir sind uns auch jetzt schon sicher: 2017 wird rocken. Wenn ihr das auch so seht - lasst uns doch HIER teilhaben an euren persönlichen Neujahrs-Geschichten! 

Wir wünschen euch ein rockendes neues Jahr - In diesem Sinne: Komm nur, 2017, wir sind bereit!