14.08.2017 | Specials 3 Days of Peace & Music: 10 Geschichten über Woodstock

Von 15. bis 18. August 1969 fand das legendäre Woodstock Music and Art Fair statt. Geschichten und Zahlen dazu gibts hier - die größten Woodstock-Musik-Momente am Dienstag in unserem Live-Spezial.

  • 3 Days of Peace and Music: Vor 48 Jahren fand das Woodstock Music & Art Fair statt. 10 Geschichten rund um das legendäre Festival findet ihr hier.

    3 Days of Peace and Music: Vor 48 Jahren fand das Woodstock Music & Art Fair statt. 10 Geschichten rund um das legendäre Festival findet ihr hier.

    Foto by David via Flickr (CC BY 2.0)
  • Woodstock hieß Woodstock, weil es ursprünglich in oder in der Nähe von dem Dorf „Woodstock“ im US Bundesstaat New York stattfinden hätte sollen. Die Organisatoren konnten jedoch bis etwa einen Monat vorher kein passendes Gelände bekommen – zum Glück willigte der Farmer Max Yasgur ein, das Festival auf seinem Grund in der Nähe von Bethel abzuhalten. 

    Woodstock hieß Woodstock, weil es ursprünglich in oder in der Nähe von dem Dorf „Woodstock“ im US Bundesstaat New York stattfinden hätte sollen. Die Organisatoren konnten jedoch bis etwa einen Monat vorher kein passendes Gelände bekommen – zum Glück willigte der Farmer Max Yasgur ein, das Festival auf seinem Grund in der Nähe von Bethel abzuhalten. 

    Foto von Heinrich und Friedl Winter - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0
  • Iron Butterfly hätten eigentlich auch auftreten sollen, waren jedoch am Flughafen von New York gestrandet. Sie verlangten von den Veranstaltern, man solle sie mit einem Helikopter abholen lassen. Angeblich schickten die Organisatoren dem Bandmanager daraufhin ein Telegramm, bei dem die ersten Buchstaben jeder Zeile insgesamt die Worte „Fuck You“ ergaben. Iron Butterfly kamen nie beim Festival an. 

    Iron Butterfly hätten eigentlich auch auftreten sollen, waren jedoch am Flughafen von New York gestrandet. Sie verlangten von den Veranstaltern, man solle sie mit einem Helikopter abholen lassen. Angeblich schickten die Organisatoren dem Bandmanager daraufhin ein Telegramm, bei dem die ersten Buchstaben jeder Zeile insgesamt die Worte „Fuck You“ ergaben. Iron Butterfly kamen nie beim Festival an. 

    Foto von Derek Redmond and Paul Campbell - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0
  • Es gab keine offiziellen Merchandise-Artikel beim Woodstock Festival. Das einzige Souvenir war das heftgroße Festival-Programm, das jedoch von den Besuchern wenig beachtet und größtenteils weggeworfen wurde. 

    Es gab keine offiziellen Merchandise-Artikel beim Woodstock Festival. Das einzige Souvenir war das heftgroße Festival-Programm, das jedoch von den Besuchern wenig beachtet und größtenteils weggeworfen wurde. 

    Foto von Anonym, Gemeinfrei
  • Die vierstündige Dokumentation „Woodstock“ gewann 1970 den Oscar in der Kategorie „Best Documentary“. Regie führte der damals 28-jährige Michael Wadleigh, der junge Filmemacher Martin Scorsese war Assistant Director. Seitdem wurde der Film mehrere Male mit zusätzlichem Filmmaterial und Extras neu veröffentlicht. Hier könnt ihr den Film auf Amazon bestellen.

    Die vierstündige Dokumentation „Woodstock“ gewann 1970 den Oscar in der Kategorie „Best Documentary“. Regie führte der damals 28-jährige Michael Wadleigh, der junge Filmemacher Martin Scorsese war Assistant Director. Seitdem wurde der Film mehrere Male mit zusätzlichem Filmmaterial und Extras neu veröffentlicht. Hier könnt ihr den Film auf Amazon bestellen.

    woodstock_film_amazon
  • 2006 eröffnete auf dem Festivalgelände das „Bethel Woods Center for the Arts“ mit Musikpavillon und Museum. Viele der Woodstock-Legenden haben das Museum schon besucht und sind im Pavillon aufgetreten, z.B. Santana, Joe Cocker, Joan Baez, verbleibende Mitglieder von Jefferson Airplane und Grateful Dead und viele mehr. 

    2006 eröffnete auf dem Festivalgelände das „Bethel Woods Center for the Arts“ mit Musikpavillon und Museum. Viele der Woodstock-Legenden haben das Museum schon besucht und sind im Pavillon aufgetreten, z.B. Santana, Joe Cocker, Joan Baez, verbleibende Mitglieder von Jefferson Airplane und Grateful Dead und viele mehr. 

    Foto by ZachJBeavers - Own work, CC BY-SA 3.0
  • Bob Dylan hätte ebenfalls auf dem Woodstock Festival auftreten sollen, sagte jedoch ab weil er nach eigener Aussage Hippies nicht leiden konnte. 

    Bob Dylan hätte ebenfalls auf dem Woodstock Festival auftreten sollen, sagte jedoch ab weil er nach eigener Aussage Hippies nicht leiden konnte. 

    Foto von Ric Manning - Eigenes Werk, CC BY 3.0
  • Die Beatles waren ebenfalls nicht bei Woodstock dabei. Warum, darüber scheiden sich die Geister. John Lennon hatte nach offizieller Aussage kein Visum bekommen – viele glauben jedoch, der wahre Grund war, dass die Plastic Ono Band von Lennons Frau Yoko Ono keine Einladung bekommen hatte. Aber obwohl die Beatles nicht da waren, war ihre Musik es schon: Joe Cockers Darbietung von „With a Little Help From My Friends“ zählt zu den größten Gänsehaut-Momenten des Festivals.

    Die Beatles waren ebenfalls nicht bei Woodstock dabei. Warum, darüber scheiden sich die Geister. John Lennon hatte nach offizieller Aussage kein Visum bekommen – viele glauben jedoch, der wahre Grund war, dass die Plastic Ono Band von Lennons Frau Yoko Ono keine Einladung bekommen hatte. Aber obwohl die Beatles nicht da waren, war ihre Musik es schon: Joe Cockers Darbietung von „With a Little Help From My Friends“ zählt zu den größten Gänsehaut-Momenten des Festivals.

    Foto von Derek Redmond and Paul Campbell - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0
  • Ca. 90% aller Woodstock-Besucher rauchten Marihuana. Auch Haschisch, halluzinogene Drogen und sämtliches Zubehör zum Konsumieren von Drogen konnte an jeder Ecke gekauft werden. Von 5162 Besuchen beim Sanitätszentrum waren 797 wegen Drogenkonsums. 

    Ca. 90% aller Woodstock-Besucher rauchten Marihuana. Auch Haschisch, halluzinogene Drogen und sämtliches Zubehör zum Konsumieren von Drogen konnte an jeder Ecke gekauft werden. Von 5162 Besuchen beim Sanitätszentrum waren 797 wegen Drogenkonsums. 

    Foto von Derek Redmond and Paul Campbell - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0
  • Am Montagmorgen beendete Jimi Hendrix das Woodstock Festival mit seinem zweistündigen Set. Wegen starker Regenfälle war ein Großteil der Besucher bereits abgereist. So erlebten nur etwa 30.000 Hippies das, was als großartigster Moment der 60er in die Musikgeschichte eingehen sollte: Hendrix‘ legendäre Version der US-amerikanischen Nationalhymne „The Star-Spangled Banner“. 

    Am Montagmorgen beendete Jimi Hendrix das Woodstock Festival mit seinem zweistündigen Set. Wegen starker Regenfälle war ein Großteil der Besucher bereits abgereist. So erlebten nur etwa 30.000 Hippies das, was als großartigster Moment der 60er in die Musikgeschichte eingehen sollte: Hendrix‘ legendäre Version der US-amerikanischen Nationalhymne „The Star-Spangled Banner“

    Screenshot youtube.com

Das „Woodstock Music and Art Fair“, wie das dreitägige Festival offiziell hieß, ist aus der Musikgeschichte nicht wegzudenken. Fast eine halbe Million Besucher fanden sich damals vom 15. bis zum 17. August 1969 auf einem Acker in der Nähe der Kleinstadt Bethel ein, um drei Tage lang zur Musik von 32 Bands zu feiern. Darunter waren legendäre, geschichtsträchtige Auftritte – von Joe Cocker, The Who, Santana und nicht zuletzt natürlich Janis Joplin und Jimi Hendrix.

Seit Juni dieses Jahres ist das Woodstock-Gelände nun sogar offiziell eine historische Stätte. Zurecht, immerhin wurde dort Geschichte geschrieben. 

Aber nicht nur eine Geschichte – wir haben in unserer Galerie für euch ein paar Stories und Anekdoten über das legendäre Festival gesammelt. 

Den passenden Soundtrack dazu hört ihr am Dienstag Abend in unserem Woodstock Live-Spezial ab 20 Uhr.

In diesem Sinne: Peace, Love and Rock'n'Roll!

Woodstock in Zahlen

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