09.03.2018 | Specials A Hard Day's Knight - Sir Paul McCartney und sein Gefolge

Heute vor 21 Jahren wurde Paul McCartney zum Ritter geschlagen. Doch er ist nicht der einzige Rocker in diesem illustren Kreis. Lest hier, wer an der rockenden Tafelrunde sitzen darf.

  • Bereits im Jahr 1965 wurden die Beatles von Queen Elizabeth II. in den "Order oft he British Empire" erhoben. Obwohl sie sich erst zwei Jahre zuvor bei einem Konzert über die anwesende Adelsfamilie lustig machten, als sie vorschlugen, sie sollten zur Musik doch mit ihren Juwelen klimpern. Am 09. März 1997 wurde Paul McCartney schließlich zum richtigen Sir geschlagen. Nach seiner Erhebung sagte er: "Es ist seltsam, ohne die anderen Drei hier zu sein. Ich schaue ständig hinter mich, ob sie nicht doch da sind."

    Bereits im Jahr 1965 wurden die Beatles von Queen Elizabeth II. in den "Order oft he British Empire" erhoben. Obwohl sie sich erst zwei Jahre zuvor bei einem Konzert über die anwesende Adelsfamilie lustig machten, als sie vorschlugen, sie sollten zur Musik doch mit ihren Juwelen klimpern. Am 09. März 1997 wurde Paul McCartney schließlich zum richtigen Sir geschlagen. Nach seiner Erhebung sagte er: "Es ist seltsam, ohne die anderen Drei hier zu sein. Ich schaue ständig hinter mich, ob sie nicht doch da sind."

    Foto: Universal Music / Mary McCartney
  • Seit Ende letzten Jahres darf sich auch Beatles-Kollege Ringo Starr als Sir bezeichnen - den Gerüchten zufolge hat Paul McCartney ein bisschen nachgeholfen. Ringo war auf jeden Fall begeistert, denn gerechnet hatte er mit der Adelung nicht mehr. Seinen Titel bekam er für sein Engagement in der Musik und in der Wohltätigkeit. 

    Seit Ende letzten Jahres darf sich auch Beatles-Kollege Ringo Starr als Sir bezeichnen - den Gerüchten zufolge hat Paul McCartney ein bisschen nachgeholfen. Ringo war auf jeden Fall begeistert, denn gerechnet hatte er mit der Adelung nicht mehr. Seinen Titel bekam er für sein Engagement in der Musik und in der Wohltätigkeit. 

    Foto: Universal Music
  • Für seine musikalischen Dienste wurde auch Mick Jagger zum Ritter geschlagen. Im Dezember 2003 wurde er von Prinz Charles geadelt. Sir Mick sagte zu der ganzen Veranstaltung: "Es ist schön, diese Ehrung zu erhalten, so lange man sie nicht zu ernst nimmt."

    Für seine musikalischen Dienste wurde auch Mick Jagger zum Ritter geschlagen. Im Dezember 2003 wurde er von Prinz Charles geadelt. Sir Mick sagte zu der ganzen Veranstaltung: "Es ist schön, diese Ehrung zu erhalten, so lange man sie nicht zu ernst nimmt."

    Foto: Universal Music
  • Im Januar 2017 wurde The Kinks Frontmann Ray Davies von Prinz Charles in der Vertretung der Königin, zum Ritter geschlagen. Davies sagte über die Zeremonie ganz trocken: "Es hat drei Minuten gedauert. Alles ist gut gelaufen, ich hab 'Tschüss' gesagt und bin heimgegangen." Na das nennen wir mal Emotionen ;-)

    Im Januar 2017 wurde The Kinks Frontmann Ray Davies von Prinz Charles in der Vertretung der Königin, zum Ritter geschlagen. Davies sagte über die Zeremonie ganz trocken: "Es hat drei Minuten gedauert. Alles ist gut gelaufen, ich hab 'Tschüss' gesagt und bin heimgegangen." Na das nennen wir mal Emotionen ;-)

    Foto: Universal Music
  • Etwas begeisterter war der schottische Kultrocker Rod Stewart bei seiner Ernennung zum Sir. Auf Twitter schrieb er: "Absolut überwältigend. Ich fühle mich sehr geehrt." Sir Roderick Stewart wurde 2016 von Prinz William zum Ritter geschlagen. Als der den 72-jährigen fragte, warum er immer noch Musik mache, antwortete Stewart humorvoll: "Muss ich ja. Ich habe acht Kinder!"

    Etwas begeisterter war der schottische Kultrocker Rod Stewart bei seiner Ernennung zum Sir. Auf Twitter schrieb er: "Absolut überwältigend. Ich fühle mich sehr geehrt." Sir Roderick Stewart wurde 2016 von Prinz William zum Ritter geschlagen. Als der den 72-jährigen fragte, warum er immer noch Musik mache, antwortete Stewart humorvoll: "Muss ich ja. Ich habe acht Kinder!"

    Foto: Universal Music
  • Bereits im Jahr 1986 wurde der irische Rocker von der Queen zum Ritter geschlagen. Neben seinen musikalischen Leistungen wurde hier sein soziales Engagement gegen die weltweite Armut honoriert, das unter anderem im legendären Band Aid-Konzert 1985 seinen Höhepunkt fand. Als Ire darf sich Geldof allerdings nicht "Sir Bob" nennen, da das eine Ehre ist, die nur englischen Bürgern vorbehalten ist. Bob Geldof darf sich das Kürzel "KBE" an den Namen heften, das steht für "Knight Commander of the British Empire".

    Bereits im Jahr 1986 wurde der irische Rocker von der Queen zum Ritter geschlagen. Neben seinen musikalischen Leistungen wurde hier sein soziales Engagement gegen die weltweite Armut honoriert, das unter anderem im legendären Band Aid-Konzert 1985 seinen Höhepunkt fand. Als Ire darf sich Geldof allerdings nicht "Sir Bob" nennen, da das eine Ehre ist, die nur englischen Bürgern vorbehalten ist. Bob Geldof darf sich das Kürzel "KBE" an den Namen heften, das steht für "Knight Commander of the British Empire".

    Foto: Universal Music / Scarlet Page
  • Auch Bono  wurde 2007 in den Rang eines Ritters gehoben, darf als gebürtiger Ire aber nicht Sir Bono heißen. Schade eigentlich - aber der U2-Frontmann nimmt es mit Humor: "Ihr könnt mich nennen wie ihr wollt - Herr der Herrlichkeit, oder Halbgott... nur eben nicht Sir".

    Auch Bono  wurde 2007 in den Rang eines Ritters gehoben, darf als gebürtiger Ire aber nicht Sir Bono heißen. Schade eigentlich - aber der U2-Frontmann nimmt es mit Humor: "Ihr könnt mich nennen wie ihr wollt - Herr der Herrlichkeit, oder Halbgott... nur eben nicht Sir".

    Foto: laut.de
  • David Bowie fällt in dieser Aufzählung etwas aus der Reihe. Tatsächlich hat der Sänger das Angebot zum Ritterstand zweimal abgelehnt - einmal 2000 und einmal 2003. "Ich würde nie die Absicht haben, so etwas anzunehmen", sagte Bowie damals. "Ganz ehrlich, ich weiß eh nicht, wofür das Ding gut sein soll. Ich habe nie darauf hingearbeitet." Wenn man so darüber nachdenkt, dann braucht David Bowie auch keinen extra Adelstitel mehr, er hat ihn ja bereits: Thin White Duke - der dünne, weiße Graf. Und den kann keine Queen der Welt verleihen.

    David Bowie fällt in dieser Aufzählung etwas aus der Reihe. Tatsächlich hat der Sänger das Angebot zum Ritterstand zweimal abgelehnt - einmal 2000 und einmal 2003. "Ich würde nie die Absicht haben, so etwas anzunehmen", sagte Bowie damals. "Ganz ehrlich, ich weiß eh nicht, wofür das Ding gut sein soll. Ich habe nie darauf hingearbeitet." Wenn man so darüber nachdenkt, dann braucht David Bowie auch keinen extra Adelstitel mehr, er hat ihn ja bereits: Thin White Duke - der dünne, weiße Graf. Und den kann keine Queen der Welt verleihen.

    Foto: Sony Music / Jimmy King

Mit mehr als 100 Millionen verkauften Singles ist Paul McCartney einer der erfolgreichsten Musiker aller Zeiten. Heute vor 21 Jahren wurde er für seinen kulturellen Beitrag zum Ritter geschlagen und darf sich seitdem Sir Paul McCartney nennen. 

Wir haben uns zu diesem Anlass mal so durch die Ritter-Verträge der Queen geblättert und festgestellt, dass Ihre Majestät einen guten Musikgeschmack bewiesen hat, was die Auswahl ihrer persönlichen, musikalischen Tafelrunde angeht.

In unserer Bildergalerie haben wir sieben Rocker für euch, die es neben McCartney in den Adelsstand geschafft haben und einen, der einen Titel gar nicht nötig hat!