20.12.2018 | Specials Alan Parsons: Die Legende im Hintergrund wird 70

Als Musiker blieb ihm der Grammy verwehrt - doch als Tontechniker hat er Musik-Geschichte geschrieben: wir feiern heute Alan Parsons!

  • Ein Vollblutmusiker und Tontechniker-Genie: Alan Parsons!

    Ein Vollblutmusiker und Tontechniker-Genie: Alan Parsons!

    Foto: Axel Heimken/dpa
  • Als Assistenztechniker in den Abbey Road-Studios arbeitete er unter anderem an den letzten beiden Alben der Beatles.

    Als Assistenztechniker in den Abbey Road-Studios arbeitete er unter anderem an den letzten beiden Alben der Beatles.

    Foto: Universal Music
  • Sein Meisterwerk gelang ihm als Tontechniker von Pink Floyds Meilenstein The Dark Side Of The Moon.

    Sein Meisterwerk gelang ihm als Tontechniker von Pink Floyds Meilenstein The Dark Side Of The Moon.

    Foto: Warner Music Group
  • Zusammen mit Eric Woolfson (links) gründete er 1975 The Alan Parsons Project.

    Zusammen mit Eric Woolfson (links) gründete er 1975 The Alan Parsons Project.

    Foto: Sony Music
  • Ein echter Allrounder, dem wir einiges an großen Rock-Werken zu verdanken haben. 

    Ein echter Allrounder, dem wir einiges an großen Rock-Werken zu verdanken haben. 

    Foto: EPA / PAQUET

Multiinstrumentalist, Tontechniker, Produzent, Songwriter - und das ist nur eine Hand voll an Begriffen, die auf Alan Parsons zutreffen. Am 20. Dezember 1948 wurde er in London als Kind einer echten Künstlerfamilie geboren. Die Mutter Schauspielerin, der Vater Musiker und Autor.

Als Kind lernte er Klavier, Flöte und Gitarre zu spielen, als Teenager war er in der Blues Band "The Earth" aktiv. Im Alter von 19 Jahren ergatterte er dann einen Job, von dem viele von uns zur damaligen Zeit geträumt hätten: Er wurde Assistenztechniker in den legendären Abbey Road-Studios.

Damit arbeitete er an den letzten beiden Beatles-Alben Abbey Road (1969) und Let It Be (1970) und zeichnete sich als Tontechniker für den Sound von Pink Floyds Meisterwerk The Dark Side Of The Moon (1973) verantwortlich. Diese Scheibe machte ihn fast so berühmt wie die Band selbst.

Aufgrund seiner hervorragenden musikalischen Kontakte beschloss er 1975, sich selbst als Rockstar auszuprobieren und rief mit dem schottischen Songwriter Eric Woolfson The Alan Parsons Project ins Leben. Zehn Alben veröffentlichte er mit seiner Band, vier weitere brachte er solo raus. 13 Mal wurde er für einen Grammy nominiert - gewonnen hat er unverschämterweise noch keinen einzigen. 

Dabei gehört Alan Parsons zu den ganz großen Künstlern und nicht zuletzt deswegen, weil er praktisch im Alleingang ein Album produzieren könnte. Wir sagen danke für die vielen Songs und feiern Alan Parsons heute mit ebendiesen auf ROCK ANTENNE!