23.11.2018 | Specials Die Neunziger: Die Brit Rock-Mania

Während in den Staaten der Sound immer dreckiger wurde, blühte in England der Brit Rock auf! Angeführt von Blur und Oasis eroberten die Briten einmal mehr die Charts.

  • Mit Oasis rollte die Britrock-Welle so richtig los. Ihr Debütalbum war eine Woche nach Erscheinen sogar noch öfter verkauft worden, als die erste Scheibe der Beatles.

    Mit Oasis rollte die Britrock-Welle so richtig los. Ihr Debütalbum war eine Woche nach Erscheinen sogar noch öfter verkauft worden, als die erste Scheibe der Beatles.

    Foto: Jill Furmanovksy / Sony Music
  • Einzig Blur, die parallel mit ihrem Album Parklife konnten Oasis das Wasser reichen, was den Gallagher-Brüdern natürlich überhaupt nicht gefiel.

    Einzig Blur, die parallel mit ihrem Album Parklife konnten Oasis das Wasser reichen, was den Gallagher-Brüdern natürlich überhaupt nicht gefiel.

    Foto: Linda Brownlee / Warner Music Group
  • Doch während sich Oasis und Blur über die Medien zofften, war der Weg für weitere großartige Britrock-Bands geebnet, wie z.B. Ash!

    Doch während sich Oasis und Blur über die Medien zofften, war der Weg für weitere großartige Britrock-Bands geebnet, wie z.B. Ash!

    Foto: Warner Music Group
  • Auch Radiohead wurden groß - obwohl sie sich schon 1985 gegründet hatten, fingen sie erst in den 90ern an, Songs zu veröffentlichen. "Creep" zum Beispiel stammt aus dem Jahr 1992.

    Auch Radiohead wurden groß - obwohl sie sich schon 1985 gegründet hatten, fingen sie erst in den 90ern an, Songs zu veröffentlichen. "Creep" zum Beispiel stammt aus dem Jahr 1992.

  • Während in den USA der Grunge und später der Crossover tobte, feierte man in Großbritannien The Verve.

    Während in den USA der Grunge und später der Crossover tobte, feierte man in Großbritannien The Verve.

    Foto: Universal Music
  • Einzig Bush schwamm zunächst auf der Grunge-Welle mit, waren aber eine britische Ausnahme.

    Einzig Bush schwamm zunächst auf der Grunge-Welle mit, waren aber eine britische Ausnahme.

    Foto: Sony Music
  • Pete Doherty tat seine ersten Schritte mit The Libertines im Jahr 1997.

    Pete Doherty tat seine ersten Schritte mit The Libertines im Jahr 1997.

    Foto: Universal Music
  • Bis 2010 waren Supergrass aktiv ehe sie sich auflösten. Drummer Danny Goffey schloss sich daraufhin den Babyshambles an, die aus The Libertines entstanden waren - Britrocker halten halt zusammen. 
	Foto: "Keira Vallejo" - Own work, CC BY 3.0, Link

    Bis 2010 waren Supergrass aktiv ehe sie sich auflösten. Drummer Danny Goffey schloss sich daraufhin den Babyshambles an, die aus The Libertines entstanden waren - Britrocker halten halt zusammen. 

    Foto: "Keira Vallejo" - Own work, CC BY 3.0, Link

Es scheint glatt so, als ob Großbritannien die Charts immer in Wellen erobert hat. In den 1960ern die Beatles, in den späten 1970ern The Clash und die Sex Pistols, in den 1980ern Queen und in der härteren Gangart Iron Maiden. Nur in den 90ern ließ der heiße Scheiß lange auf sich warten. Während sich in Seattle der harte Grunge entwickelte, kam Englands Musik nicht so recht hinterher.

London Callin' Again! Mit Blur und Oasis traten 1994 zwei Bands fast parallel aus dem Schatten hervor. Mit Parklife von Blur und Definetly Maybe Oasis gingen gleich zwei Alben "made in Britain" weg wie arme Semmeln. Man könnte meinen, dass das zu einer Art Verbundenheit zwischen den beiden Gruppen führte - doch weit gefehlt. 

Die Dauer-Rivalität zwischen Oasis und Blur wurde zum "Battle Of The Bands". Nord gegen Süd, Working Class gegen Studenten, Pöbel-Attitüde gegen intelligenten Rock - natürlich zelebriert von den britischen Medien. Doch so sehr die beiden gegeneinander ätzten, um so besser war es für die Musik.

Der Brit Rock blühte regelrecht auf und brachte zahlreiche großartige Bands wie Ash, The Verve, The Libertines, Supergrass und viele mehr. Einige davon werden sicher auch in euren 666 besten Rock-Songs aller Zeiten auftauchen. Radio an!

Die Neunziger: