29.05.2021 | Fakten & Portraits Melissa Etheridge: 5 Fakten über die rockende Powerfrau

Melissa Etheridge hat in ihrer Karriere zahlreiche Höhen erlebt - allerdings auch schwere Tiefen! Doch eines hat sie nie getan: Sich unterkriegen lassen!

  • Als "zu weichgespült" wurde Melissa Etheridge mal bezeichnet - wir wollen korrigieren mit dem Wort, das ihr gerecht wird: Powerfrau! Hier haben wir fünf spannende Fakten zum Durchklicken -->

    Als "zu weichgespült" wurde Melissa Etheridge mal bezeichnet - wir wollen korrigieren mit dem Wort, das ihr gerecht wird: Powerfrau! Hier haben wir fünf spannende Fakten zum Durchklicken -->

    Foto: Lauren Dukoff / Universal Music
  • 5 Fakten über Melissa Etheridge
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Die Geschichte von Melissa Etheridge:

"Zu weichgespült, zu brav" - diese Bewertung musste sich Melissa Etheridge einst gefallen lassen, als ein Platten-Label ihr Demo-Tape für nicht gut genug hielt, um ihr einen Vertrag anzubieten. Wir wissen bis heute nicht, mit welcher Künstlerin (oder welchem Künstler) das Label Melissa Etheridge verwechselt hat, denn es gibt wohl keine Attribute, die schlechter zu dieser Frau passen.

Geboren am 29. Mai 1961 beschloss Melissa schon früh, ihren eigenen Weg zu gehen. Der Vater Mathe-Lehrer, die Mutter Computer-Spezialistin - doch ihre Tochter konnten sie damit nicht begeistern. Im Alter von 8 Jahren schnappte sich Melissa die Gitarre und ließ sie seitdem nicht mehr aus der Hand - mit 13 performte sie bereits ihre eigenen Songs auf der Bühne.

Doch es sollte noch dauern, bis man das Potenzial der jungen Frau erkannte. 1987 sah sie schließlich ein gewisser Chris Blackwell, seines Zeichens Gründer von Island Records, in einem Pub in Los Angeles und war so begeistert von der Energie, dass er Melissa sofort unter Vertrag nahm. Sie dankte es ihm bereits mit ihrem selbstbetitelten Debütalbum und Hits wie "Like The Way I Do" und "Bring Me Some Water".

Melissa Etheridge wurde zu einer Ikone! Mit ihrer kratzigen Stimme, legte sie ihre ganze Seele in ihre Songs und als bekennende lesbische Sängerin wurde sie zum Gesicht der LGBTQ-Gemeinde. Ihre Kämpfer-Natur ließ sie sich auch nicht nehmen, als 2004 bei ihr Brustkrebs diagnostiziert wurde. Sie biss sich durch die Chemotherapie und feierte 2005 ihr Bühnen-Comback, bei dem sie mit Glatze Janis Joplins Klassiker "Cry Baby" und "Piece of my Heart" schmetterte.

2020 folgte der nächste Schicksalsschlag, als ihr 21-jähriger Sohn an den Folgen von langjährigen Drogen-Missbrauch verstarb. Doch auch hier zog Melissa Etheridge Kraft aus ihrer Musik und will damit Menschen helfen, die in ähnlichen Lagen feststecken. Was für eine Frau!

"Zu weichgespült, zu brav" - den Brief hat Melissa Etheridge immer noch zuhause! Und wenn sie heute darauf blickt, dürfte sie allemal müde lächeln und vielleicht sogar ein bisschen schadenfroh sein. Niemals haben Attribute schlechter zu einer Künstlerin gepasst!

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