08.07.2019 | Specials Taking Care of Business: Jobs der Rockstars vor dem Ruhm

Vor 42 Jahren hat Elvis Costello seinen Job als Vertreter von Kosmetikprodukten gekündigt, um sich ganz der Musik zu widmen. Auch andere Rocker haben sich vor der Karriere anderweitig durchgeschlagen.

  • Bevor er seinen Durchbruch mit den Rolling Stones feierte, arbeitete Mick Jagger als ein Portier im Bexley Mental Hospital, einer psychiatrischen Klinik im Süd-Osten Londons.

    Bevor er seinen Durchbruch mit den Rolling Stones feierte, arbeitete Mick Jagger als ein Portier im Bexley Mental Hospital, einer psychiatrischen Klinik im Süd-Osten Londons.

    Foto: Universal Music
  • Bevor er zum "Prince of Darkness" wurde, arbeitete Ozzy Osbourne in einem Schlachthof. "Ich musste Kuh-Körper aufschlitzen und jeden Tag den Dreck aus ihren Organen sehen. Ich habe jeden Tag gekotzt", sagte Ozzy mal in einem Interview.

    Bevor er zum "Prince of Darkness" wurde, arbeitete Ozzy Osbourne in einem Schlachthof. "Ich musste Kuh-Körper aufschlitzen und jeden Tag den Dreck aus ihren Organen sehen. Ich habe jeden Tag gekotzt", sagte Ozzy mal in einem Interview.

    Foto: Sony Music
  • Auch sein Bandkollege Tony Iommi war vorerst anders beschäftigt: Er arbeitete in einer Stahl- und Walzblechfabrik. Dort erlitt er auch den Unfall, bei dem er Teile seiner Fingerkuppen verlor, eigentlich das Aus einer Karriere als Gitarrist. Doch Iommi bastelte sich künstliche Fingerkuppen, zog dünnere Saiten auf, stimmte die Gitarre tiefer und erfand den Heavy Metal!Foto: Photobra (Adam Bielawski) - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Link

    Auch sein Bandkollege Tony Iommi war vorerst anders beschäftigt: Er arbeitete in einer Stahl- und Walzblechfabrik. Dort erlitt er auch den Unfall, bei dem er Teile seiner Fingerkuppen verlor, eigentlich das Aus einer Karriere als Gitarrist. Doch Iommi bastelte sich künstliche Fingerkuppen, zog dünnere Saiten auf, stimmte die Gitarre tiefer und erfand den Heavy Metal!

    Foto: Photobra (Adam Bielawski) - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Link

  • Bevor Gene Simmons die Schminke auftrug und sich mit KISS an die Spitze des Hard Rock-Olymps rockte, arbeitete er als Redakteur für das Modemagazin Vogue. Das erklärt doch mal die hervorragende Auswahl der Bandkostüme. Sein kongenialer Partner Paul Stanley arbeitete übrigens als Taxifahrer.

    Bevor Gene Simmons die Schminke auftrug und sich mit KISS an die Spitze des Hard Rock-Olymps rockte, arbeitete er als Redakteur für das Modemagazin Vogue. Das erklärt doch mal die hervorragende Auswahl der Bandkostüme. Sein kongenialer Partner Paul Stanley arbeitete übrigens als Taxifahrer.

    Foto: Universal Music
  • Bevor die Godmother of Punk zu ebenjener wurde, arbeitete Patti Smith in einer Spielzeugfabrik. Dort war sie wohl üblen Mobbing seitens ihrer Mitarbeiterinnen ausgesetzt. In einem Interview erzählte sie einmal, wie die Kolleginnen ihren Kopf ins Klo gedrückt haben. Diese Damen bereuen das heute hoffentlich.

    Bevor die Godmother of Punk zu ebenjener wurde, arbeitete Patti Smith in einer Spielzeugfabrik. Dort war sie wohl üblen Mobbing seitens ihrer Mitarbeiterinnen ausgesetzt. In einem Interview erzählte sie einmal, wie die Kolleginnen ihren Kopf ins Klo gedrückt haben. Diese Damen bereuen das heute hoffentlich.

    Foto: Melodie McDaniel / Sony Music
  • Unglaublich aber wahr, aber Freddie Mercury kam nicht als Rockstar zur Welt - auch wenn er sich schon immer wie einer fühlte. Doch bevor er Queen gründete, verkaufte er in einem kleinen Stand am Londoner Kensington Market selbstgemalte Portaits und Second Hand-Kleidung.

    Unglaublich aber wahr, aber Freddie Mercury kam nicht als Rockstar zur Welt - auch wenn er sich schon immer wie einer fühlte. Doch bevor er Queen gründete, verkaufte er in einem kleinen Stand am Londoner Kensington Market selbstgemalte Portaits und Second Hand-Kleidung.

    Foto: Virgin Records
  • Jack White von The White Stripes hat eine Ausbildung zum Polsterer gemacht und sogar eine eigene Polsterei eröffnet. Der Slogan war "Your furniture's not dead". 

    Jack White von The White Stripes hat eine Ausbildung zum Polsterer gemacht und sogar eine eigene Polsterei eröffnet. Der Slogan war "Your furniture's not dead". 

    Foto: Jo McCaughey / Warner Music Group
  • David Bowie arbeitete vor seiner Karriere als Lieferjunge für eine Metzgerei.

    David Bowie arbeitete vor seiner Karriere als Lieferjunge für eine Metzgerei.

    Foto: Dagmar / Warner Music Group
  • Nachdem er die Schule geschmissen hatte, fand Kurt Cobain eine Stelle als Hausmeister. Ausgerechnet an seiner alten Schule. Der tanzende Hausmeister im Video zu "Smells Like Teen Spirit" ist somit ein Insider-Witz von Nirvana über Kurts ersten Job.

    Nachdem er die Schule geschmissen hatte, fand Kurt Cobain eine Stelle als Hausmeister. Ausgerechnet an seiner alten Schule. Der tanzende Hausmeister im Video zu "Smells Like Teen Spirit" ist somit ein Insider-Witz von Nirvana über Kurts ersten Job.

    Foto: Warner Music Group
  • Ursprünglich wollte Sir Rod Stewart ja Profifußballer werden. Als sich dieser Traum aber nicht verwirklichen wollte, fand er eine Stelle als Totengräber auf dem Highgate Cemetery in London. 

    Ursprünglich wollte Sir Rod Stewart ja Profifußballer werden. Als sich dieser Traum aber nicht verwirklichen wollte, fand er eine Stelle als Totengräber auf dem Highgate Cemetery in London. 

    Foto: Nigel Parry / Warner Music Group
  • Bon Scott hat sich vor seinem Engagement bei AC/DC mit zig Jobs durchgeschlagen. Als Seemann auf einem Krabbenfischerboot, als LKW-Fahrer, als Barkeeper und als Postbote.

    Bon Scott hat sich vor seinem Engagement bei AC/DC mit zig Jobs durchgeschlagen. Als Seemann auf einem Krabbenfischerboot, als LKW-Fahrer, als Barkeeper und als Postbote.

  • Kein Witz: Tom Araya von Slayer hat eine Ausbildung zum Atem-Therapeuten gemacht und mit seinem Job das erste Slayer-Album Show No Mercy zu finanzieren. Dort behandelte er Menschen mit Asthma, Lungenbeschwerden und so weiter.

    Kein Witz: Tom Araya von Slayer hat eine Ausbildung zum Atem-Therapeuten gemacht und mit seinem Job das erste Slayer-Album Show No Mercy zu finanzieren. Dort behandelte er Menschen mit Asthma, Lungenbeschwerden und so weiter.

    Foto: Martin Häussler
  • Ein echter Punk braucht einen düsteren Job! Joe Strummer von The Clash (ganz links) arbeitete in seinen frühen 20ern als Totengräber auf dem St. Woolos Cemetery in Newport.

    Ein echter Punk braucht einen düsteren Job! Joe Strummer von The Clash (ganz links) arbeitete in seinen frühen 20ern als Totengräber auf dem St. Woolos Cemetery in Newport.

    Foto: Sony Music
  • Korn-Frontmann Jonathan Davis hat nach seinem Studienabschluss als professioneller Einbalsamierer in einer Leichenhalle gearbeitet. Er sagte: "Ich habe so viele tote Menschen aus Autos geholt. Es ist wie ein Puzzle, herauszufinden, wie jemand gestorben ist." 

    Korn-Frontmann Jonathan Davis hat nach seinem Studienabschluss als professioneller Einbalsamierer in einer Leichenhalle gearbeitet. Er sagte: "Ich habe so viele tote Menschen aus Autos geholt. Es ist wie ein Puzzle, herauszufinden, wie jemand gestorben ist." 

Könnt ihr euch vorstellen, durch eine Mall zu stapfen und euch von keinem Geringeren als Elvis Costello eine Feuchtigkeitscreme aufschwatzen zu lassen? Nicht wirklich - doch "beinahe" wäre es so weit gekommen. Am 09. Juli 1977 nahm der Musiker seinen Mut zusammen und kündigte bei seinem Chef, da er kein Vertreter von Kosmetikprodukten mehr sein wollte, sondern Rockstar.

Die Musikwelt dankt es ihm - war Costello nicht nur ein hervorragender Künstler, der uns mit Songs wie "Alison", "Pump It Up" und "Radio Radio" beglückte, sondern auch ein begnadeter Produzent, der unter anderem die Ska-Legenden The Specials und Madness förderte und mit mit Paul McCartney an dessen Soloalben arbeitete.

2003 wurde Elvis Costello hochverdient in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen. All das, weil er seinen alten Job aufgab, um sich der Musik zu widmen - dabei befindet er sich in bester Gesellschaft. In unserer Bildergalerie verraten wir euch die Jobs der Musiker, bevor sie die große Bühne betreten haben.