Demi Lovato

Demetria Devonne „Demi“ Lovato (* 20. August 1992 in Albuquerque, New Mexico) ist eine US-amerikanische Schauspielerin, Sängerin und Songwriterin. Bekannt wurde sie durch die Rolle der Mitchie Torres im Disney Channel Original Movie Camp Rock. Zudem begann sie 2008 eine Musikkarriere. Ihr zweites Studioalbum Here We Go Again erreichte Platz eins in den USA.

Leben und Karriere

Frühe Jahre

Demi Lovato wurde in Albuquerque geboren, wuchs jedoch in Dallas (Texas) auf und bezeichnet dies heute auch als ihre Heimat. Ihre Eltern trennten sich, als sie zwei Jahre alt war. In verschiedenen Interviews aus dem Jahr 2012 sagte sie, dass sie seit fünf Jahren keinen Kontakt zu ihrem Vater habe und auch nicht daran interessiert sei, dies zu ändern. Lovato hat mexikanische, italienische und irische Vorfahren. Sie hat eine ältere Schwester namens Dallas Leigh Lovato (* 4. Februar 1988), und Madison De La Garza (* 28. Dezember 2001) ist ihre Halbschwester, die aus der Ehe ihrer Mutter mit Eddie De La Garza stammt; die beiden sind seit 2000 verheiratet. Zudem hat sie eine ältere Halbschwester namens Amber, von der sie erst im Erwachsenenalter erfuhr. Lovatos Stiefvater arbeitete früher als Manager in einem Autohaus von Ford, gab seinen Beruf aber auf und ist seit 2008 ihr Manager. Lovato wurde baptistisch erzogen, gehört heute jedoch keiner bestimmten Konfession des Christentums mehr an. Sie betet vor Auftritten regelmäßig mit ihrer Band.

Lovato sagte, dass sie ab ihrem zwölften Lebensjahr unter Mobbing von Mitschülern gelitten habe, die sich unter anderem über ihr Körpergewicht und ihre Ambitionen als Schauspielerin lustig machten. Aus diesem Grund bat Lovato ihre Mutter, privat unterrichtet werden zu dürfen, und erhielt auf diesem Weg im April 2009 ihr High School Diploma, zwei Jahre früher als üblich. 2011 gab Lovato bekannt, seit ihrem achten Lebensjahr eine „ungesunde Beziehung zu Essen“ zu haben; sie habe sich bis zu sechs Mal täglich übergeben müssen, ihre Eltern hielten den daraus resultierenden Gewichtsverlust für pubertätsbedingt. Außerdem litt sie in ihrer Kindheit unter selbstverletzendem Verhalten.

Karrierebeginn

2012 sagte Lovato, dass sie im Alter von etwa fünf Jahren Schauspielunterricht nahm und bei Talentagenturen vorsprach; beispielsweise sprach sie für die Kinderserie Barney und seine Freunde vor, erhielt die Rolle jedoch nicht, da sie damals noch nicht lesen konnte. Zwei Jahre später besuchte sie erneut ein Casting dieser Serie und erhielt diesmal die Rolle des Mädchens Angela, die Lovato für zwei Jahre verkörperte.

Nach dem Ende der Serie Barney und seine Freunde nahm Lovato Gitarren-, Klavier-, Gesangs- und Tanzunterricht und setzte ihren Schauspielunterricht fort. Ihre Familie musste ihr damaliges Haus in Dallas mit einer Hypothek belegen, um Lovatos Unterricht bezahlen zu können.

Im Januar 2007 erhielt Lovato die Rolle der Charlotte Adams in der Serie Endlich Pause!. Sie wirkte nur in der ersten Staffel mit, konnte jedoch als Sängerin auf sich aufmerksam machen. Im Sommer 2007 ging Lovato zu einem Vorsprechen für die Serie JONAS, an der auch die Band Jonas Brothers mitwirkte. Letztlich bekam sie die Rolle nicht und beschrieb dieses Erlebnis als „die härteste Absage, die ich je bekommen habe“. Wenige Wochen später ging sie zum Casting der Serie Sonny Munroe (Originaltitel: Sonny with a Chance) und zum Casting des Fernsehfilms Camp Rock, beide Castings fanden am gleichen Tag statt. Nachdem sie schließlich zu einem Treffen eingeladen worden war, wurde sie von Gary Marsh, Disneys Vorsitzender im Bereich Entertainment, gebeten, vor allen anwesenden Führungskräften des Walt-Disney-Konzerns zu singen. Sie entschied sich für das Lied Ain’t No Other Man von Christina Aguilera, und Bob Cavallo, Vizepräsident und Geschäftsführer des Plattenlabels Hollywood Records, sagte später in einem Interview, dass ihnen „die Kinnlade runtergeklappt“ sei. Lovato erhielt später sowohl die Rolle der Mitchie Torres in Camp Rock als auch den Part der Sonny Munroe für die gleichnamige Fernsehserie und unterzeichnete außerdem einen Plattenvertrag mit Hollywood Records. Anfang 2008 unterschrieb sie zudem einen Vertrag mit Jonas Records, dem Plattenlabel der Jonas Brothers.

Am 20. Juni 2008 lief Camp Rock erstmals auf dem US-amerikanischen Disney Channel. Der Film, in dem Lovato ein Mädchen spielt, das ein Musikcamp besucht und die Hoffnung hat, später einmal Sängerin zu werden, erreichte eine Einschaltquote von durchschnittlich 8,9 Millionen Zuschauern. Mit dieser Resonanz war der Film seinerzeit der zweiterfolgreichste hinter High School Musical 2, der ein Jahr zuvor 17,2 Millionen Zuschauer anlockte. Auch in Deutschland, wo ProSieben die Rechte für die Free-TV-Premiere erhalten hatte, erreichte man in der anvisierten Zielgruppe gute Quoten. Insgesamt schalteten im September etwa 1,56 Millionen Zuschauer ein, was einem Marktanteil von 5,8 Prozent entsprach. In der Altersspanne der drei- bis 13-Jährigen gelang ein Marktanteil von 25,2 Prozent und bei den 14- bis 19-Jährigen erreichte man 30,6 Prozent. Mit zunehmendem Alter der Zuschauer fielen die Quoten jedoch stark ab.

Auch der Soundtrack des Filmes erwies sich als Erfolg. Er beinhaltete mehrere Lieder mit Beteiligung Lovatos und erreichte Platz drei in den USA sowie Top-Ten Platzierungen unter anderem in Deutschland, Österreich und Großbritannien. Weltweit verkaufte er sich rund 2,5 Millionen Mal. Das Lied This Is Me, ein Duett Lovatos mit Joe Jonas und ihre erste kommerziell veröffentlichte Single, erlangte Platz neun der US-amerikanischen Charts und ist bis heute ihre höchste Platzierung dort.

Im September 2008 erschien Lovatos Debütalbum Don’t Forget in den USA und stieg mit 89.000 verkauften Einheiten auf Platz zwei ein. Das Album war in Zusammenarbeit mit den Jonas Brothers entstanden, die eine große Zahl der Lieder zusammen mit Lovato schrieben. Außerdem übernahmen sie zusammen mit John Fields die Produktion. Bereits im Juni hatte Lovato mithilfe ihrer ersten kleineren Promo-Tour, die den Namen Demi Live! Warm Up Tour trug, ihr Debütalbum beworben, später schloss sie sich noch der Burnin’ Up Tour der Jonas Brothers an. Um ihre Karriere besser voranzutreiben, zog sie im Herbst 2008 zusammen mit ihrer Familie von Dallas nach Toluca Lake in Los Angeles.

Etablierung bei Disney

Im Februar begann man beim Disney Channel, die erste Staffel von Sonny with a Chance auszustrahlen. Die Serie lief in Deutschland unter dem Titel Sonny Munroe. In der Serie spielt Lovato ein Mädchen, das mithilfe eines Bewerbungsvideos eine Rolle in ihrer Lieblingsserie erhält und deshalb von Wisconsin nach Hollywood zieht. In ihrem neuen Leben wird sie mit den verschiedensten Problemen rund um das Berühmtsein, aber auch des Alltags konfrontiert. Die insgesamt 21 Episoden erreichten durchschnittlich fast vier Millionen Zuschauer pro Sendung.

Am 26. Juni 2009 lief der Fernsehfilm Prinzessinnen Schutzprogramm erstmals auf dem US-amerikanischen Disney Channel, bei dem neben Lovato auch Selena Gomez zu sehen ist. Lovato spielt in dem Film eine Prinzessin, deren Heimatland von einem Diktator bedroht wird, weshalb sie durch das Prinzessinnen Schutzprogramm nach Louisiana in den USA gebracht wird. Dort lebt sie unter einem Decknamen bei der amerikanischen Familie von Carter Mason, gespielt von Gomez, und muss sich mit ganz alltäglichen Dingen auseinandersetzen. Der Film erreichte eine Quote von 8,5 Millionen Zuschauern und ist somit der vierterfolgreichste Film des Senders.

Im Juli erschien in den USA das zweite Studioalbum Lovatos, welches den Namen Here We Go Again trägt. In der ersten Woche stieg es mit 108.000 verkauften Einheiten auf Platz eins in den Billboard 200 ein. Zur Bewerbung des Albums hatte sie sich bereits im Mai und Juni der Jonas Brothers World Tour 2009 für einige Shows in Südamerika und in Europa angeschlossen. Dies waren ihre ersten Auftritte außerhalb Nordamerikas. Anschließend begab sie sich auf ihre erste größere Konzerttour namens Demi Lovato Live in Concert. Dabei spielte sie unter dem Namen Summer Tour 2009 zunächst 41 Shows in den USA, ehe sie die Tour unter dem Namen Fall Tour 2009 mit einigen wenigen Konzerten im Oktober und November fortsetzte. Im November schloss sie sich erneut den Europa-Konzerten der Welttour der Jonas Brothers an, in dessen Rahmen sie erstmals auch in Deutschland zu sehen war. Im Mai 2010 beendete sie dann ihre eigene Tournee, die diesmal unter dem Namen South America Tour 2010 in Südamerika stattfand.

Im März 2010 begann der US-amerikanische Disney Channel mit der Ausstrahlung der zweiten Staffel von Sonny Munroe, die diesmal 26 Episoden umfasste. Die Einschaltquoten verbesserten sich gegenüber der ersten Staffel leicht und erreichten durchschnittlich etwas mehr als vier Millionen Zuschauer. Im Mai hatte Lovato einen Gastauftritt in der sechsten Staffel der Arztserie Grey’s Anatomy. Dort spielte sie ein an Schizophrenie erkranktes Mädchen, das ins Krankenhaus eingeliefert wird. Obwohl die Einschaltquoten der Episode unter dem Staffeldurchschnitt lagen, bekam Lovato gute Kritiken für ihre Darstellung und erhielt einen People’s Choice Award in der Kategorie „Favorite TV Guest Star“.

Am 3. September 2010 lief der zweite Camp-Rock-Film auf dem US-amerikanischen Disney Channel. Die Fortsetzung trug den Namen Camp Rock 2: The Final Jam und Lovato übernahm erneut den Part der Mitchie Torres. Die Premiere wurde von rund acht Millionen Menschen gesehen, womit sich die Quote im Vergleich zum Vorgänger um rund 0,9 Millionen Zuschauer verschlechterte. In Deutschland übernahm erneut ProSieben die Ausstrahlung im Free-TV und auch hier waren die Quoten schlechter als bei dem Vorgänger. Während 2008 noch rund 1,56 Millionen Zuschauer einschalteten und einen Marktanteil von 5,8 Prozent erbrachten, erreichte Camp Rock 2 nur noch 1,29 Millionen Menschen und einen Anteil von 4,3 Prozent. Bei den 14- bis 49-Jährigen lag der Marktanteil bei 7,5 Prozent.

Der Soundtrack zur Fortsetzung war bereits im August erschienen und stieg, genau wie das Album zum ersten Film, auf Platz drei in den USA ein. In den deutschsprachigen Ländern knüpfte er jedoch nicht an den Erfolg seines Vorgängers an und erreichte keine Top-Ten Platzierungen. Um die Musik zu bewerben, schloss sich der Cast des Filmes der Jonas Brothers Live in Concert World Tour 2010 an, die von August bis November andauerte und sie nach Nordamerika, Mittelamerika, Südamerika, in die Karibik und nach Asien führte. Lovato verließ die Tour am 30. Oktober, wenige Wochen vor dem offiziellen Ende, um sich wegen körperlicher und emotionaler Probleme in Behandlung zu begeben.

Seit Herbst 2010 steht Lovato nicht mehr bei dem Label Jonas Records unter Vertrag, sondern bei Hollywood Records.

Ende 2010 zog sie von Toluca Lake nach Sherman Oaks, wo sie seitdem zusammen mit ihrer Familie lebt.

Fokus auf Musik und The X-Factor

Im April 2011 veröffentlichte Lovato ein Statement, in dem sie ihren endgültigen Ausstieg aus der Serie Sonny Munroe bekannt gab. Als Grund gab sie ihren andauernden Genesungsprozess an, außerdem fühle sie sich derzeit vor der Kamera nicht wohl. Als Folge ihres Ausstiegs benannte man die Serie in So Random! (deutscher Titel: So ein Zufall!) um, die fortan ein Ableger von Sonny Munroe ist.

Im September 2011 veröffentlichte Lovato ihr drittes Studioalbum namens Unbroken, welches mit 96.000 verkauften Einheiten in der ersten Woche Rang vier in den USA erreichte. Die Arbeiten an dem Werk hatten bereits im Sommer 2010 begonnen, konnten jedoch durch ihren Klinikaufenthalt erst 2011 fortgesetzt werden. Bei den Aufnahmen arbeitete sie unter anderem mit Timbaland, Jason Derulo und Ryan Tedder zusammen. Das Album brachte zwei Singles hervor, die bis heute ihre kommerziell erfolgreichsten Liedveröffentlichungen sind: Skyscraper und Give Your Heart a Break. Skyscraper erreichte nach dem Erscheinen Platz zehn der Billboard Hot 100 sowie Position 32 in Großbritannien und wurde später, genau wie Give Your Heart a Break, mit einer Platin-Schallplatte für eine Million verkaufte Einheiten in den USA ausgezeichnet. Außerdem erhielt Lovato für den Song bei den MTV Video Music Awards 2012 eine Auszeichnung in der Kategorie „Best Video With a Message“.

Um ihr Album zu bewerben, gab Lovato zunächst zwei kleinere Promo-Konzerte in den USA, die mit dem Namen An Evening With Demi Lovato tituliert wurden. Dies waren ihre ersten Live-Auftritte, seitdem sie aus der Klinik entlassen worden war. Anschließend gab sie ihre zweite größere Tournee nach Demi Lovato Live in Concert aus dem Jahr 2009/2010 bekannt, die unter dem Namen A Special Night With Demi Lovato mehr als 40 Shows in Nord-, Süd- und Mittelamerika sowie in der Karibik umfasste. Im Sommer 2012 fand zudem ihre dritte größere Tour in Nord- und Südamerika statt, die den Namen Summer Tour 2012 trug.

Im Mai 2012 wurde bestätigt, dass Lovato neben Simon Cowell, Antonio „L.A.“ Reid und Britney Spears an der zweiten Staffel der US-amerikanischen Version der Castingshow The X Factor als Jurorin beteiligt sein würde. Die Castings begannen im selben Monat, die Live-Shows fanden von Ende Oktober bis Mitte Dezember statt. Lovato wurde als Mentorin der Kategorie der Young Adults (deutsch: junge Erwachsene) zugeteilt, die Männer und Frauen im Alter von 18 bis 25 Jahren umfasste. Ihr letztes Gruppenmitglied musste im Halbfinale die Show verlassen.

Im Juli 2012 moderierte sie zusammen mit Kevin McHale die Teen Choice Awards 2012. Die Gewinner der Veranstaltung werden von Teenagern im Internet gewählt. Neben ihrer Tätigkeit als Moderatorin gewann sie auch zwei Preise, unter anderem einen in der Kategorie „Choice Summer Music Star: Female“.

Im Dezember postete sie im Internet ein Video, bei dem sie eine Coverversion des Liedes Angels Among Us singt, dass im Original von der Band Alabama stammt. Es ist den Opfern und Hinterbliebenen des Amoklaufs an der Sandy Hook Elementary School gewidmet.

Am 14. Mai 2013 veröffentlichte Lovato ihr viertes Studioalbum namens Demi.

Ihr fünftes Album Confident erschien am 16. Oktober 2015. Es sollte Demis neu erlangtes Selbstbewusstsein widerspiegeln und enthielt eine Zusammenarbeit mit der australischen Rapperin Iggy Azalea. Die Lead Single Cool for the Summer platzierte sich auf Rang 11 der Billboard Hot 100.

Sie veröffentlichte während ihrer Future Now Tour 2016 die Single Body Say, in der sie sanftere Töne anschlug. Die Single platzierte sich auf Rang 84 der Billboard Hot 100.

2017: Sechstes Album Tell Me You Love Me

Im Februar 2017 agierte Lovato bei der Entstehung des Dokumentarfilms Beyond Silence als Executive Producer. Dieser zeigte drei Personen und ihre Erfahrungen mit psychischen Erkrankungen einschließlich bipolarer Störung, Schizophrenie, Depression und Angststörungen.

Im April 2017 war Lovato Teil der von Time jährlich erstellten Auflistung der 100 einflussreichsten Menschen.

Entgegen ihrer angekündigten Pause veröffentlichte sie am 31. März 2017 das Lied No Promises, das in Zusammenarbeit mit dem US-amerikanischen Musik-Trio Cheat Codes entstand. Dieses lernte sie beim Z-Festival in Sao Paulo, Brasilien kennen, woraufhin sowohl Cheat Codes als auch Lovato ständig von Fans aufgefordert wurden, zusammen ins Studio zu gehen. Lovato sang daraufhin den ursprünglich schon fertig gestellten Song neu ein. Der Titel rückte in mehreren Ländern in die Top-100 vor.

Am 8. Mai 2017 gab sie eine Zusammenarbeit mit der Sportswear-Linie Fabletics bekannt, um die Initiative Girl Up der Vereinten Nationen zu unterstützen.

Am 16. Juni 2017 erschien das Lied Instruction von dem britischen DJ und Produzenten Jax Jones. Hierbei wirken sie und Rapperin Stefflon Don als Gastmusiker mit. Jones sagte zur Entstehung, dass er seinem Songwriter MNEK den ersten Entwurf vorspielte und dieser die Demo Version Lovatos Management zusendete. Lovato sang das Lied ein und zur finalen Version bot Jones seiner Freundin Stefflon Don an, dem Lied noch eine weitere Stimme zu verleihen.

Im Juli 2017 erschien mit Sorry Not Sorry das erste Lied ihres sechsten Studioalbums Tell Me You Love Me, welches am 29. September 2017 veröffentlicht wurde. Das Studioalbum rückte bis in die obere Hälfte der deutschen Album-Charts sowie in die Top-fünf der britischen und US-amerikanischen Album-Charts.

Im Spätsommer 2017 holte der puerto-ricanische Musiker Luis Fonsi Lovato ins Studio, um die Follow-Up-Single seines Sommerhits Despacito aufzunehmen. Dabei entstand das Lied Échame la culpa, das am 17. November 2017 veröffentlicht wurde. Bei diesem Song sang sie erstmals auf Spanisch. Nachdem sich das Lied vorerst nur in spanischsprachigen Ländern zu einem kommerziellen Erfolg entwickelte, rückte Échame la culpa zu Beginn des Jahres 2018 auch in einer Reihe weiterer europäischer Länder bis unter die obersten Plätze.

Quelle: Wikipedia.org