Mars Volta

The Mars Volta war eine von Cedric Bixler-Zavala (Gesang) und Omar Alfredo Rodriguez-Lopez (Gitarre) gegründete experimentelle Rockband mexikanischer und puerto-ricanischer Herkunft. Sie entstand nach dem Zerfall von At the Drive-In im Jahre 2001, während der andere Teil der zuvor aufgelösten Formation die Band Sparta startete, die insgesamt songorientierter agiert.

Aussagen der Band zufolge steht „Volta“ im Sinne des italienischen Filmemachers Federico Fellini für einen radikalen Wechsel in Kunst und Gesellschaft (ital.: volta = dt.: Wendung), während „Mars“ die Vorliebe der Bandmitglieder für Science Fiction betonen soll. Das voranstehende „The“ dient zur Abgrenzung von ansonsten gleichnamigen europäischen Techno-Künstlern.

Musikstil

Die Musik von The Mars Volta weist viele Einflüsse auf, darunter Salsa, Progressive Rock, Art-Punk, Jazz und klassische Musik, aber auch Krautrock. Das Spektrum der Stücke reicht von typischen Balladen (Televators) bis hin zu quirligen Ausflügen in Rock-Salsa-Gefilde (Drunkship of Lanterns), mitunter finden sich verworrene Breaks. Sich selbst bezeichnete die Musikgruppe in einem Interview als „Rockband, die eine Salsaband sein möchte“. Darüber hinaus meint Rodriguez-Lopez aber auch „our sound is that we have no sound“.

The Mars Volta sind für ihre intensiven und ausschweifenden Konzerte bekannt, welche sowohl unter Fans als auch Musikkritikern sehr unterschiedliche Reaktionen von überschwänglicher Begeisterung bis hin zu heftiger Kritik hervorrufen. Die Band gibt live ihr Repertoire nicht in Form von Einzelstücken wieder, sondern lässt die Titel in einer Art Jamsession ineinander verschmelzen, variiert Songs und improvisiert ausgiebig auf deren Basis.

Quelle: Wikipedia.org