Meghan Trainor

Meghan Elizabeth Trainor (* 22. Dezember 1993 auf Nantucket, Massachusetts) ist eine US-amerikanische Songwriterin und Popsängerin.

Biografie

Meghan Trainor wuchs in einer sehr musikalischen Umgebung auf und stand in der Jugend in einer Band mit mehreren Familienmitgliedern auf der Bühne. Sie sang schon mit sechs und schrieb bereits mit elf Jahren ihr erstes eigenes Lied. Vier Jahre lang war sie Sängerin der Band Island Fusion in ihrer Heimat auf der Insel Nantucket und spielte auch Gitarre, Keyboard und Trompete. An der High School in Cape Cod gehörte sie der dortigen Jazz-Band als Trompeterin an. Bei Johnny Spampinato, einem Mitglied von NRBQ, hatte sie Gitarrenunterricht. Sie nahm an Lehrgängen des Berklee College of Music in Boston teil und erreichte dort zweimal das Finale des Songwriter-Wettbewerbs. Mit 18 Jahren wurde sie vom Label Big Yellow Dog als Autorin unter Vertrag genommen und Songs mit ihrer Beteiligung wurden unter anderem von den Rascal Flatts und Sabrina Carpenter aufgenommen.

Meghan Trainor hat auch früh schon selbstproduzierte Alben aufgenommen, aber erst mit dem Song All About That Bass bekam sie 2014 einen eigenen Plattenvertrag. Ursprünglich hatte sie das Lied zusammen mit Kevin Kadish für andere Künstler geschrieben, aber als der Labelchef L. A. Reid ihre Version hörte, nahm er sie für Epic Records unter Vertrag. In dem Song im 50er-Jahre-Doo-Wop-Stil geht es um die Vorzüge von fülligen Frauen. Das Musikvideo, in dem unter anderem ein schwergewichtiger Mann Tanzbewegungen vollführt, wurde zu einem Internet-Erfolg und erreichte Mitte des Jahres in einem Monat über 1,5 Millionen Aufrufe bei YouTube. Die Single erreichte zuerst in Australien und Neuseeland Platz eins der Charts und kam dann auch in den USA an die Spitze der Download-Charts. Einige Wochen später erreichte das Lied auch Platz eins in den Hot 100. Nachdem der Song im August in Europa veröffentlicht wurde, erreichte er unter anderem in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Großbritannien Platz 1 der Charts. Die internationalen YouTube-Zugriffe stiegen bis Ende Mai 2015 auf über 840 Millionen. Im Oktober veröffentlichte Trainor ihre zweite Single Lips Are Movin. In den britischen Charts erreichte der Song Rang 2, in den US-Charts Rang 4. Bei der Echoverleihung 2015 war Meghan Trainor einer der internationalen Showacts. Die dritte Single Dear Future Husband erschien am 17. März 2015 und wurde mit Doppelplatin in den USA ausgezeichnet. Die vierte und letzte Single aus ihrem ersten Album Title ist Like I'm Gonna Lose You, welche sie mit John Legend einsang. Die Single erschien am 23. Juni 2015 und wurde wie ihr Vorgänger in den USA mit Doppelplatin ausgezeichnet. Am 13. Oktober veröffentlichte Trainor den Song Better When I’m Dancin’, der für den Soundtrack des Films Die Peanuts – Der Film ist.

Ihre erste eigene Konzerttour That Bass Tour startete am 11. Februar 2015, mit der Band Sheppard als Vorband. Die Tour hatte einen Umfang von 36 Konzerten in Nord-Amerika, Asien, Ozeanien und Europa, davon auch drei in Deutschland, nämlich in Hannover, Hamburg und Köln. Die Tour endete am 6. Juni desselben Jahres mit einem Konzert in London und war dort Teil des Summertime Ball.

Am 4. März 2016 wurde NO, die von Ricky Reed produzierte erste Single aus ihrem Album Thank You veröffentlicht. Später folgten als Promotion-Singles die Songs Watch Me Do, I Love Me (featuring Lunchmoney Lewis), Better (featuring Yo Gotti) und Mom. Am 6. Mai 2016 erschien die zweite Single Me Too. Das Video wurde am 9. Mai veröffentlicht, jedoch wurde es nach kurzer Zeit wieder gelöscht, da ihr Körper in dem Video ohne ihr Wissen digital bearbeitet war. Am Tag darauf wurde das unbearbeitete Video hochgestellt. Das Album wurde am 13. Mai weltweit als CD und als Download veröffentlicht und konnte sich in Deutschland auf Platz 25 platzieren. Bei den Billboard Music Awards 2016 präsentierte sie ihre Single NO live und war in drei Kategorien nominiert. Sie veröffentlichte gemeinsam mit Charlie Puth die Single Marvin Gaye.

Am 22. Dezember 2018 heiratete sie den Schauspieler Daryl Sabara.

Quelle: Wikipedia.org