23.04.2019 | Metal News Sepultura: Kurioses Auftrittsverbot im Libanon

Wieder wird ein Gig der US-brasilianischen Thrasher verboten. Die libanesischen Behörden stufen Sepultura als Teufelsanbeter ein.

  • Sepultura müssen sich einmal mehr mit Ärger seitens der Religion herumschlagen.

    Sepultura müssen sich einmal mehr mit Ärger seitens der Religion herumschlagen.

    Foto: Nuclear Blast
  • Am 28. April sollten die US-brasilianischen Thrash Metaler im libanesischen Beirut auftreten, doch dieses Konzert wurde von den Behörden untersagt.

    Am 28. April sollten die US-brasilianischen Thrash Metaler im libanesischen Beirut auftreten, doch dieses Konzert wurde von den Behörden untersagt.

    Foto: laut.de
  • Der Grund ist, dass Andreas Kisser, Derrick Leon Green und Co. den Teufel anbeten würden. Ernsthaft?

    Der Grund ist, dass Andreas Kisser, Derrick Leon Green und Co. den Teufel anbeten würden. Ernsthaft?

    Foto: Nuclear Blast
  • Es ist nicht das erste Mal, dass Sepultura eine Show verwehrt wird. 2016 wurde ein Gig in Ägypten aus ähnlichen Gründen abgesagt.

    Es ist nicht das erste Mal, dass Sepultura eine Show verwehrt wird. 2016 wurde ein Gig in Ägypten aus ähnlichen Gründen abgesagt.

    Foto: laut.de
  • Die Metal-Fans im christlich geprägten Libanon reagierten enttäuscht auf die Nachricht.

    Die Metal-Fans im christlich geprägten Libanon reagierten enttäuscht auf die Nachricht.

    Foto: Nuclear Blast

Am 28. April hätten Sepultura in Libanons Hauptstadt Beirut im Rahmen eines Metalfestivals auftreten sollen. Über Ostern sagte der örtliche Veranstalter den Auftritt der US-brasilianischen Thrash Metal-Band jedoch ab, meldet das jordanische Medium Al Bawaba.

Die libanesischen Behörden verweigerten den Bandmitgliedern die Einreise, weil diese "das Christentum beleidigen" würden. Andreas Kisser, Paulo Xisto Pinto Jr. und Co. wird vorgeworfen, den "Teufel anzubeten". Außerdem wurde der Band ein früherer Videodreh in Israel zum Verhängnis. Die Einreise in den Libanon mit israelischem Stempel im Pass ist nicht möglich - in den 90ern hatten Sepultura in Israel und Palästina den Clip zu "Territory" gefilmt.

Bereits 2016 war ein Gig der Thrash-Legenden in Kairo mit ähnlicher Begründung abgesagt worden. In Dubai konnte die Band 2017 dagegen auftreten, am 2. Mai spielen sie dort erneut. In einem Facebook-Statement verteidigen die Veranstalter Sepultura ausführlich. Libanesische Metalfans reagierten in den Sozialen Medien mit Enttäuschung. 

Mit dem Auftrittsverbot befinden sich Sepultura in bester Gesellschaft: