21.02.2019 | Abgedreht - Filme auf ROCK ANTENNE Oscars 2019: Die wichtigsten Kategorien im Check

Es ist der wichtigste Preis im Filmbusiness und in diesem Jahr könnte er so richtig rocken! Wir zeigen euch die Favoriten auf den Goldjungen in Hollywood.

Es ist die wohl begehrteste Skulptur der Film-Welt: Der Academy Award - besser bekannt als Oscar! Am 24. Februar 2019 findet im schillernden Hollywood die 91. Verleihung des wichtigsten Filmpreises statt und steht in diesem Jahr für uns Rock-Fans unter einem ganz besonderen Licht.

Denn der Musikfilm des vergangenen Jahres "Bohemian Rhapsody" ist für gleich fünf Kategorien nominiert, darunter als "Bester Film" und "Bester Hauptdarsteller". Rami Malek wird für seine Rolle als Freddie Mercury sogar als heißer Favorit gehandelt

Doch die Konkurrenz ist groß - vielleicht hilft aber der Live-Auftritt von Queen mit Adam Lambert bei der Verleihung. Wir sind auf jeden Fall gespannt, drücken Queen und Rami Malek die Daumen und damit ihr am Sonntag perfekt vorbereitet seid, stellen wir euch hier die Kandidaten für die wichtige Trophäe vor:

Bester Film:

  • Der Superheld: "Black Panther"

    Als erster Superheldenfilm, der je bei den Oscars überhaupt erst nominiert wurde, geht "Black Panther" aus dem Marvel-Universum schon jetzt in die Geschichte ein. Es ist zwar die typische Superheldengeschichte, allerdings verknüpft mit kulturellen Einflüssen aus Afrika. Das spiegelt gegenwärtige Konflikte der heutigen Gesellschaft wieder und neben einem hohen Anteil an afro-amerikanischen Schauspielern, ist auch der Frauen-Anteil im Film sehr hoch.

  • Nach einer wahren Begebenheit: "BLACKkKLANSMAN"

    "BlacKkKlansman" ist ein Spielfilm, der den Rassenhass in den USA wiederspiegeln soll. Er basiert auf wahren Begebenheiten in der Vergangenheit und knüpft an aktuelle Ereignisse an, wie zum Beispiel Anspielungen auf US-Präsident Donald Trump. Im Film tritt ein afro-amerikanischer Polizist dem rassistischen Ku Klux Klan bei, um ihn von innen zu unterwandern. Die Geschichte verbindet Humor mit dem Ernst einer Rassenauseinandersetzung.

  • Die Rock-Legende: "Bohemian Rhapsody"

    Das Biopic "Bohemian Rhapsody" rund um Musik-Ikone Freddie Mercury und die Gründung von Queen hat jegliche Erwartungen an den Kinokassen übertroffen. Der Streifen ist für gleich fünf Kategorien nominiert: "Bester Film", "Bester Schnitt", "Bester Tonschnitt", "Bester Ton" und natürlich für den "Besten Hauptdarsteller" mit Rami Malek, der Freddie höchstpersönlich verkörpert.

  • Das Historiendrama: "The Favourite"

    "The Favourite" wurde gleich zehnmal nominiert. Das Historiendrama ist aber kein herkömmlicher Film, der auf wahren Begebenheiten beruht. Die historischen Fakten sind nämlich eher Richtlinien. Inspiriert wurde "The Favourite" zwar von Queen Anne, die Intrigen und Affären sind aber größtenteils frei erfunden.

  • Der Freundschaftsfilm: "Green Book"

    Der nächste Oscar-Nominierte, der auf einer wahren Begebenheit beruht. In "Green Book" geht es um die Freundschaft zwischen den afro-amerikanischen Jazz-Pianisten Don Shirley und seinem weißen Fahrer Tony Lip (gespielt von Viggo Mortensen, der Aragorn in "Herr der Ringe" verkörperte) - kein einfaches Unterfangen in den 1960ern in den USA. Auf der Konzerttour müssen sie sich nach dem "Green Book" richten, ein Reiseführer speziell für Afro-Amerikaner, der zeigt, in welchen Restaurants oder Tankstellen sie aufgrund ihrer Rasse überhaupt bedient werden. 

  • Die Autobiografie: "Roma"

    Es scheint als würden fast alle Nominierten bei "Bester Film" biographisch sein. Auch "Roma". Da erzählt der Regisseur Alfonso Cuarón seine eigene Geschichte. Er stellt seine Vergangenheit dar und zeigt die Umstände der 70er Jahre in Mexiko sowie die politischen Umbrüche mit der die bürgerliche Familie im Film zu kämpfen hat. "Roma" ist auch für zehn Oscars nominiert.

  • Das Star-Getummel: "A Star Is Born"

    1937 kam der Film zum ersten Mal raus. Mit Bradley Cooper und Lady GaGa in der bereits dritten Neuverfilmung ist die Geschichte auf besten Weg einen weiteren Oscar zu gewinnen (für das Original gab es damals schon einen Academy Award). Für Pop-Sängerin Lady Gaga ist es die erste große Kinorolle. Die Love-Story in "A Star Is Born" ist eher ein klassisches Liebesdrama bei dem sich der Rockstar (Bradley Cooper) in die aufstrebende Sängerin (Lady Gaga) verliebt. 

  • Die Polit-Komödie: "Vice"

    Die nächste Biografie: In "Vice" dreht sich alles um den 46. US-Vizepräsidenten Richard "Dick" Cheney, der damals unter George W. Bush stand. Dargestellt Cheney von Christian Bale, der (wieder mal) rasant viele Kilos für die Rolle zugelegt hat.

Bester Hauptdarsteller:

  • Ihm drücken wir am Sonntag ganz besonders die Daumen: Rami Malek! Für seine Darstellung von Freddie Mercury im Queen-Biopic "Bohemian Rhapsody" wurde er schon im Vorfeld gefeiert - kein Wunder! Die Ähnlichkeiten von Malek und Mercury sind verblüffend, das finden sogar Queen und die Schwester des verstorbenen Sängers.

    Ihm drücken wir am Sonntag ganz besonders die Daumen: Rami Malek! Für seine Darstellung von Freddie Mercury im Queen-Biopic "Bohemian Rhapsody" wurde er schon im Vorfeld gefeiert - kein Wunder! Die Ähnlichkeiten von Malek und Mercury sind verblüffend, das finden sogar Queen und die Schwester des verstorbenen Sängers.

    Foto: 20th Century Fox
  • Hollywood-Star Christian Bale ist bekannt dafür seinen Körper für seine Filmrollen  umzumodellieren - komme was wolle. Von dem magersüchtigen Drogenabhängigen in "The Machinist" zu DCs dunklen Ritter als Batman in "The Dark Knight". Für seine Hauptrolle als Dick Cheney in "Vice" hat Bale erneut zugelegt. 

    Hollywood-Star Christian Bale ist bekannt dafür seinen Körper für seine Filmrollen umzumodellieren - komme was wolle. Von dem magersüchtigen Drogenabhängigen in "The Machinist" zu DCs dunklen Ritter als Batman in "The Dark Knight". Für seine Hauptrolle als Dick Cheney in "Vice" hat Bale erneut zugelegt. 

    Foto: Matt Kennedy/AnnaPurna Pictures/Universum Film/dpa
  • Bradley Cooper gehört mittlerweile auch zu Hollywoods A-Team. In "A Star Is Born" spielt der "Hangover"-Star einen Rocker, der sich in die aufstrebende Sängerin Ally (gespielt von Lady Gaga) verliebt. Ein Liebesdrama der Extraklasse mit viel Star-Aufgebot. 

    Bradley Cooper gehört mittlerweile auch zu Hollywoods A-Team. In "A Star Is Born" spielt der "Hangover"-Star einen Rocker, der sich in die aufstrebende Sängerin Ally (gespielt von Lady Gaga) verliebt. Ein Liebesdrama der Extraklasse mit viel Star-Aufgebot. 

    Foto: Rodrigo Reyes Marin/ZUMA Wire/dpa
  • Willem Dafoe ist schon ein alter Hase im Filmgeschäft. Er wurde bereits viermal für einen Oscar nominiert - hat aber noch keinen gewonnen. Sein breites Spektrum an Rollen ist allerdings sehr beeindruckend – vom Bösewicht bis zum Helden ist alles mit dabei. Jetzt ist in der Filmbiografie "At Eternity's Gate" nominiert, in der er den Begründer der mordernen Malerei Vincent van Gogh verkörpert. 

    Willem Dafoe ist schon ein alter Hase im Filmgeschäft. Er wurde bereits viermal für einen Oscar nominiert - hat aber noch keinen gewonnen. Sein breites Spektrum an Rollen ist allerdings sehr beeindruckend – vom Bösewicht bis zum Helden ist alles mit dabei. Jetzt ist in der Filmbiografie "At Eternity's Gate" nominiert, in der er den Begründer der mordernen Malerei Vincent van Gogh verkörpert. 

    Foto: Jordan Strauss/Invision/dpa
  • Viggo Mortensen, vor allem bekannt als Aragorn aus "Der Herr der Ringe", ist ein wahres Allround-Talent. Er ist nicht nur erfolgreicher Schauspieler, sondern auch Dichter, Maler, Fotograf und Musiker. Bei so vielen Nebenjobs ist ihm aber trotzdem Zeit geblieben für einen weiteren Kino-Hit. In "Green Book" spielt Mortensen den Fahrer von Jazz-Pianist Don Shirley.

    Viggo Mortensen, vor allem bekannt als Aragorn aus "Der Herr der Ringe", ist ein wahres Allround-Talent. Er ist nicht nur erfolgreicher Schauspieler, sondern auch Dichter, Maler, Fotograf und Musiker. Bei so vielen Nebenjobs ist ihm aber trotzdem Zeit geblieben für einen weiteren Kino-Hit. In "Green Book" spielt Mortensen den Fahrer von Jazz-Pianist Don Shirley.

    Foto: Patti Perret/Universal Pictures/dpa

Beste Hauptdarstellerin:

  • Mit ihrem Debütalbum The Fame gelang ihr 2008 der Durchbruch. Lady Gaga ist aber nicht nur als Sängerin, sondern vor allem auch für ihre Performances und kontroversen Kostüme weltweit bekannt. "A Star Is Born" ist ihre erste große Rolle in einem Film und das auch noch an der Seite von Star Bradley Cooper, der ebenfalls für einen Oscar nominiert ist. 

    Mit ihrem Debütalbum The Fame gelang ihr 2008 der Durchbruch. Lady Gaga ist aber nicht nur als Sängerin, sondern vor allem auch für ihre Performances und kontroversen Kostüme weltweit bekannt. "A Star Is Born" ist ihre erste große Rolle in einem Film und das auch noch an der Seite von Star Bradley Cooper, der ebenfalls für einen Oscar nominiert ist. 

    Foto: Warner Bros. Entertainment/dpa
  • Die 71-Jährige Sängerin und Schauspielerin Glenn Close hatte schon so einige Nominierungen hinter sich, unter anderem für für den Golden Globe für ihre Darstellung der Cruella de Vil in "101 Dalmatiner" (1996). Bei den diesjährigen Oscars ist sie für die Darstellung der "Frau des Nobelpreisträgers" nach dem Roman von Meg Wolitzer nominiert.

    Die 71-Jährige Sängerin und Schauspielerin Glenn Close hatte schon so einige Nominierungen hinter sich, unter anderem für für den Golden Globe für ihre Darstellung der Cruella de Vil in "101 Dalmatiner" (1996). Bei den diesjährigen Oscars ist sie für die Darstellung der "Frau des Nobelpreisträgers" nach dem Roman von Meg Wolitzer nominiert.

    Foto: SquareOne Entertainment/dpa
  • Seit ihrem schauspielerischen Durchbruch als Sookie in der Serie "Gilmore Girls" Anfang der 2000er hat uns Melissa McCarthy gerne zum Lachen gebracht. Mittlerweile ist sie kaum aus Komödienfilmen rauszudenken. Für ihre Darstellung in "Brautalarm" wurde sie 2012 schon für einen Oscar als beste Nebendarstellerin nominiert. Vielleicht wird es dieses Jahr was mit der goldenen Statue für ihre Rolle in der Filmbiografie von Marielle Hellers "Can You Ever Forgive Me?".

    Seit ihrem schauspielerischen Durchbruch als Sookie in der Serie "Gilmore Girls" Anfang der 2000er hat uns Melissa McCarthy gerne zum Lachen gebracht. Mittlerweile ist sie kaum aus Komödienfilmen rauszudenken. Für ihre Darstellung in "Brautalarm" wurde sie 2012 schon für einen Oscar als beste Nebendarstellerin nominiert. Vielleicht wird es dieses Jahr was mit der goldenen Statue für ihre Rolle in der Filmbiografie von Marielle Hellers "Can You Ever Forgive Me?".

    Foto: 20th Century Fox/dpa
  • Durch "Roma" ist der ehemaligen Vorschullehrerin 
	Yalitza Aparicio der große Durchbruch gelungen. Sie ist die erste amerikanisch-indigene Schauspielerin, vierte Latina und zweite mexikanische Frau, die für einen Oscar als beste Hauptdarstellerin nominiert wurde.

    Durch "Roma" ist der ehemaligen Vorschullehrerin Yalitza Aparicio der große Durchbruch gelungen. Sie ist die erste amerikanisch-indigene Schauspielerin, vierte Latina und zweite mexikanische Frau, die für einen Oscar als beste Hauptdarstellerin nominiert wurde.

    Foto: Alfonso Cuaron/Netflix/dpa
  • Die Britin 
	Olivia Colman, die wir besonders auf Filmen wie "Die Eiserne Lady" oder "Mord im Orientexpress" kennen, wurde bereits mehrfach ausgezeichnet. Ein Oscar steht bisher allerdings (noch) nicht auf ihrem Regal. In "The Favourite" verkörpert sie Queen Anne, die Britische Königin aus dem 17. Jahrhundert - die letzte des Hauses Stuart. 

    Die Britin Olivia Colman, die wir besonders auf Filmen wie "Die Eiserne Lady" oder "Mord im Orientexpress" kennen, wurde bereits mehrfach ausgezeichnet. Ein Oscar steht bisher allerdings (noch) nicht auf ihrem Regal. In "The Favourite" verkörpert sie Queen Anne, die Britische Königin aus dem 17. Jahrhundert - die letzte des Hauses Stuart. 

    Foto: 20th Century Fox/dpa
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