24.10.2018 | Fun Geht bei euch der Punk ab, oder geht euch Punk ab?

Zum "Punk For A Day"-Day holen wir die Sicherheitsnadeln raus, stellen uns den Iro auf und das Dosenbier kalt. Wir sagen euch, wie ihr richtig feiert.

  • Punk ist nicht tot - nur ein bisschen müde. Um die schönste Subkultur der Welt wieder etwas aufleben zu lassen, könnt ihr zehn Regeln befolgen, die ihr hier zum Durchklicken findet -->

    Punk ist nicht tot - nur ein bisschen müde. Um die schönste Subkultur der Welt wieder etwas aufleben zu lassen, könnt ihr zehn Regeln befolgen, die ihr hier zum Durchklicken findet -->

    Die 10 wichtigsten Regeln für Punks
  • Die 10 wichtigsten Regeln für Punks
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  • Die 10 wichtigsten Regeln für Punks

Punk zu sein ist schwer, wenn man nicht weiß wie es richtig geht. Doch zum Glück habt ihr uns! Zum jährlichen, internationalen "Punk For A Day"-Day am 25. Oktober, verpassen wir euch schneller den Spirit of '76, als ein Punk-Song dauern darf. 

Dazu gibt es 10 zu befolgende Regeln, die alle eure Fragen zum Thema Punk beantworten. Kleiderwahl, politische Einstellung, welche Bands ihr hören dürft... alles ist festgelegt! Dazu gibt es eine kleine Geschichtsstunde zu diversen Punk-Bands und natürlich den passenden Soundtrack in unserem ROCK ANTENNE-Punkrock-Stream!

Punk-Bands und ihre Geschichte:

  • Sex PistolsDie Geschichte der Pistols begann inoffiziell schon im Jahr 1973, als die Collegefreunde Steve Jones, Paul Cook und Warwick Nightingale beschlossen, mit gestohlenem Equipment eine Band zu gründen. Im Juni 1974 stieß Glen Matlock als fester Bassist dazu. Nachdem sie ihren ersten Gig noch ohne Bandnamen spielten, wurde Gitarrist Nightingale aus der Band geworfen und Jones übernahm die Gitarre. Das Mikro übernahm Johnny Rotten. Da alle Bandmitglieder regelmäßige Besucher des Modeladens SEX waren, war ein Name auch schnell gefunden: Sex Pistols!Ihr erstes Album veröffentlichte die Bands 1977: Nevermind The Bollocks, Here's the Sex Pistols. Es sollte ihr einziges Album bleiben. Als danach Bassist Glen Matlock die Band verließ, übernahm ein Junge namens Sid Vicious den 4-Saiter - allerdings ohne das Instrument jemals spielen zu können. Der Beliebtheit der Band tat das allerdings keinen Abbruch, denn Sid Vicious verkörperte wie kein Zweiter das Punk-Image.Trotzdem hielt die Band nicht lange. Nach einer USA-Tour im Frühjahr 1978 verließ Sänger Rotten die Band und es kam zur entgültigen Auflösung. Eine Karriere wie ein Punksong: Schnell, Laut, kurz! 

    Sex Pistols

    Die Geschichte der Pistols begann inoffiziell schon im Jahr 1973, als die Collegefreunde Steve Jones, Paul Cook und Warwick Nightingale beschlossen, mit gestohlenem Equipment eine Band zu gründen. Im Juni 1974 stieß Glen Matlock als fester Bassist dazu. Nachdem sie ihren ersten Gig noch ohne Bandnamen spielten, wurde Gitarrist Nightingale aus der Band geworfen und Jones übernahm die Gitarre. Das Mikro übernahm Johnny Rotten. Da alle Bandmitglieder regelmäßige Besucher des Modeladens SEX waren, war ein Name auch schnell gefunden: Sex Pistols!

    Ihr erstes Album veröffentlichte die Bands 1977: Nevermind The Bollocks, Here's the Sex Pistols. Es sollte ihr einziges Album bleiben. Als danach Bassist Glen Matlock die Band verließ, übernahm ein Junge namens Sid Vicious den 4-Saiter - allerdings ohne das Instrument jemals spielen zu können. Der Beliebtheit der Band tat das allerdings keinen Abbruch, denn Sid Vicious verkörperte wie kein Zweiter das Punk-Image.

    Trotzdem hielt die Band nicht lange. Nach einer USA-Tour im Frühjahr 1978 verließ Sänger Rotten die Band und es kam zur entgültigen Auflösung. Eine Karriere wie ein Punksong: Schnell, Laut, kurz! 

    Foto: Koen Suyk/Nationaal Archief Den Haag
  • IGGY AND THE STOOGESWo liegt der Ursprung des Punk? Blicken wir in die Staaten, nach New York und in einen kleinen Club namens CBGB. Dessen Besitzer Hilly Kristal hatte eine ganz verrückte Idee: Alle Bands in seinem Laden durften nur unter EINER Bedingung auftreten - sie durften nur ihre eigenen Songs spielen. Was heute gewöhnlich klingt, war damals alles andere als das, denn in den Konzertsälen von New York waren neue Bands mit eigenen Songs überhaupt nicht gefragt. Man wollte lieber bei den schlagerlastigen Klassikern bleiben. Nicht im CBGB!In kurzer Zeit wurde der Laden zu DEM Treff der New Yorker Punkszene. Spätere Punk-Legenden wie Patti Smith, Johnny Thunders und die Ramones spielten einige ihrer ersten Konzerte im CBGB. Und auch der amtliche "Godfather Of Punkrock!: Iggy Pop mit den Stooges!

    IGGY AND THE STOOGES

    Wo liegt der Ursprung des Punk? Blicken wir in die Staaten, nach New York und in einen kleinen Club namens CBGB. Dessen Besitzer Hilly Kristal hatte eine ganz verrückte Idee: Alle Bands in seinem Laden durften nur unter EINER Bedingung auftreten - sie durften nur ihre eigenen Songs spielen. Was heute gewöhnlich klingt, war damals alles andere als das, denn in den Konzertsälen von New York waren neue Bands mit eigenen Songs überhaupt nicht gefragt. Man wollte lieber bei den schlagerlastigen Klassikern bleiben. Nicht im CBGB!

    In kurzer Zeit wurde der Laden zu DEM Treff der New Yorker Punkszene. Spätere Punk-Legenden wie Patti Smith, Johnny Thunders und die Ramones spielten einige ihrer ersten Konzerte im CBGB. Und auch der amtliche "Godfather Of Punkrock!: Iggy Pop mit den Stooges!

    Foto: Universal Music
  • MisfitsGefärbte Haare, Irokesen, Nieten und Sicherheitsnadeln - bei ihrem Kampf gegen das System war den Punks das Aussehen immer sehr wichtig. Verantwortlich für den Punk-Look waren wohl vor Allem die Modemacher Malcolm McLaren und Vivienne Westwood. Bei einem Ausflug nach New York lernten sie den Junkie Richard Hell kennen, der gerade von einem Streit mit seiner Freundin in den legendären Club CBGB kam. Bei diesem Disput waren wohl sprichwörtlich die Fetzen geflogen - Hell's Freundin hatte sein T-Shirt nämlich so sehr zerrissen, dass er es notgedrungen mit Sicherheitsnadeln festgesteckt hatte. Westwood und McLaren hat dieser Stil so gut gefallen, dass sie ihn schlicht kopierten.Wenn es um den Look geht, sind auf jeden Fall die Herrschaften von Misfits zu nennen: Glenn Danzig und Co. gelten als die Begründer des Horrorpunk. Mit schaurigem Make Up und sehr viel Schwarz, mischten die Misfits Punk mit Rockabilly-Elementen und erschufen damit ein ganz neues Punkgenre. 

    Misfits

    Gefärbte Haare, Irokesen, Nieten und Sicherheitsnadeln - bei ihrem Kampf gegen das System war den Punks das Aussehen immer sehr wichtig. Verantwortlich für den Punk-Look waren wohl vor Allem die Modemacher Malcolm McLaren und Vivienne Westwood. Bei einem Ausflug nach New York lernten sie den Junkie Richard Hell kennen, der gerade von einem Streit mit seiner Freundin in den legendären Club CBGB kam. Bei diesem Disput waren wohl sprichwörtlich die Fetzen geflogen - Hell's Freundin hatte sein T-Shirt nämlich so sehr zerrissen, dass er es notgedrungen mit Sicherheitsnadeln festgesteckt hatte. Westwood und McLaren hat dieser Stil so gut gefallen, dass sie ihn schlicht kopierten.

    Wenn es um den Look geht, sind auf jeden Fall die Herrschaften von Misfits zu nennen: Glenn Danzig und Co. gelten als die Begründer des Horrorpunk. Mit schaurigem Make Up und sehr viel Schwarz, mischten die Misfits Punk mit Rockabilly-Elementen und erschufen damit ein ganz neues Punkgenre. 

    Quelle: misfits.com
  • Die Toten HosenNachdem Punkrock über die USA nach England geschwappt ist, war es natürlich nur eine Frage der Zeit, dass er sich auch in Deutschland breitmacht. Ein besonders produktives Zentrum befand sich in Düsseldorf, genauer gesagt im Ratinger Hof. Inhaberin Carmen Knoebel hat den Klub nämlich nicht nur von einer heruntergekommenen Hippie-Absteige zu einem geilen Live-Schuppen gemacht, sondern ließ auch junge Bands aus der Umgebung im „Hof“ proben. Darunter auch eine Gruppe namens ZK mit einem Sänger namens Andreas Frege, alias Campino. Nachdem es mit ZK vorbei war gründeten er, Gitarrist Andreas von Holst und Roadie Andi Meurer 1982 Die Toten Hosen und sollten von Düsseldorf bis Buenos Aires die Herzen der Punkfans erobern. 

    Die Toten Hosen

    Nachdem Punkrock über die USA nach England geschwappt ist, war es natürlich nur eine Frage der Zeit, dass er sich auch in Deutschland breitmacht. Ein besonders produktives Zentrum befand sich in Düsseldorf, genauer gesagt im Ratinger Hof. Inhaberin Carmen Knoebel hat den Klub nämlich nicht nur von einer heruntergekommenen Hippie-Absteige zu einem geilen Live-Schuppen gemacht, sondern ließ auch junge Bands aus der Umgebung im „Hof“ proben. Darunter auch eine Gruppe namens ZK mit einem Sänger namens Andreas Frege, alias Campino. Nachdem es mit ZK vorbei war gründeten er, Gitarrist Andreas von Holst und Roadie Andi Meurer 1982 Die Toten Hosen und sollten von Düsseldorf bis Buenos Aires die Herzen der Punkfans erobern. 

    Foto: Die Toten Hosen
  • Rancid

	Es ist das Jahr 1991: Die Band Crass hat den Punk längst für tot erklärt und auch sonst findet man die Musik nicht in den Charts der USA. Doch dann kommt eine Band, die eine neue Euphorie entfachen sollte: Rancid! Nach der Trennung der Ska-Punk-Band Operation Ivy gründeten Gitarrist Tim Armstrong und Matt Freeman zusammen diese neue Truppe.
	Und die Jungs von der East Bay waren offensichtlich zur richtigen Zeit am richtigen Ort, denn vor allem an der Westküste der USA erfreuten sie sich schnell wachsender Beliebtheit. Mit ihrem Debütalbum Let's Go traten sie zusammen mit Green Day und The Offspring eine neue Punkwelle los. Eine nette Anekdote erzählt, dass Frontmann Tim Armstrong so wenig von seiner Stimme überzeugt war, dass er einst Billie Joe Armstrong fragte, ob er nicht Sänger bei Rancid sein wolle. Doch dieser soll ihm geantwortet haben, dass er erst mal schauen wolle, wie sich das mit dieser Green Day-Geschichte weiterentwickelt... Heute kann man sagen, dass sich beide Bands über den passenden Sänger freuen können!

    Rancid

    Es ist das Jahr 1991: Die Band Crass hat den Punk längst für tot erklärt und auch sonst findet man die Musik nicht in den Charts der USA. Doch dann kommt eine Band, die eine neue Euphorie entfachen sollte: Rancid! Nach der Trennung der Ska-Punk-Band Operation Ivy gründeten Gitarrist Tim Armstrong und Matt Freeman zusammen diese neue Truppe.

    Und die Jungs von der East Bay waren offensichtlich zur richtigen Zeit am richtigen Ort, denn vor allem an der Westküste der USA erfreuten sie sich schnell wachsender Beliebtheit. Mit ihrem Debütalbum Let's Go traten sie zusammen mit Green Day und The Offspring eine neue Punkwelle los. Eine nette Anekdote erzählt, dass Frontmann Tim Armstrong so wenig von seiner Stimme überzeugt war, dass er einst Billie Joe Armstrong fragte, ob er nicht Sänger bei Rancid sein wolle. Doch dieser soll ihm geantwortet haben, dass er erst mal schauen wolle, wie sich das mit dieser Green Day-Geschichte weiterentwickelt... Heute kann man sagen, dass sich beide Bands über den passenden Sänger freuen können!

    Foto: Epitaph Records
  • The RamonesDER Prototyp des Punk schlechthin sind die Ramones. Die Jungs aus New York wollten Mitte der 1970er ausbrechen aus dem damals gängigen Rock-Stil. Mit extremer Geschwindigkeit und Lautstärke, einfachen Harmonien und dem völligen Fehlen von Soli oder Übergängen schufen sie das totale Gegenteil des zu der Zeit vorherrschenden Art- und Progressive Rock.  Viele der heutigen Rockstars zählen die Ramones zu ihren Vorbildern - bei Bands wie den Red Hot Chili Peppers bis Rob Zombie und U2 bis Metallica haben Joey, Johnny, Dee Dee und Tommy Ramone ihre Spuren hinterlassen.

    The Ramones

    DER Prototyp des Punk schlechthin sind die Ramones. Die Jungs aus New York wollten Mitte der 1970er ausbrechen aus dem damals gängigen Rock-Stil. Mit extremer Geschwindigkeit und Lautstärke, einfachen Harmonien und dem völligen Fehlen von Soli oder Übergängen schufen sie das totale Gegenteil des zu der Zeit vorherrschenden Art- und Progressive Rock.  

    Viele der heutigen Rockstars zählen die Ramones zu ihren Vorbildern - bei Bands wie den Red Hot Chili Peppers bis Rob Zombie und U2 bis Metallica haben Joey, Johnny, Dee Dee und Tommy Ramone ihre Spuren hinterlassen.

    Foto: Plismo via Wikimedia Commons
  • Green DayDiese Jungs brachten den Punk nach einigen Jahren Flaute wieder auf Betriebstemperatur: Green Day! Den Punk entdeckte Frontmann Billie Joe Armstrong für sich in dem legendären Punkschuppen 924 Gilman Street, aus dessen Szene zahlreiche Bands hervorgingen (Rancid, Jawbreaker und AFI, um nur einige wenige zu nennen). Auch Green Day hatten ihre Wurzeln in der Gilman Street, allerdings waren sie dort nicht mehr gern gesehen, als sie 1994 das Verbrechen begingen beim Major Label Reprise Records anzuheuern.Nach dem erfolgreichen Major-Debüt mit Dookie, fingen Armstrong und Co. langsam aber sicher an den Punkrock salonfähig zu machen. Vor allem durch Billie Joes Art zu texten landeten Green Day auch in den Plattenregalen derer, die sonst nichts mit Punk anfangen konnten. Ist das noch Punkrock? Aber unbedingt! 

    Green Day

    Diese Jungs brachten den Punk nach einigen Jahren Flaute wieder auf Betriebstemperatur: Green Day! Den Punk entdeckte Frontmann Billie Joe Armstrong für sich in dem legendären Punkschuppen 924 Gilman Street, aus dessen Szene zahlreiche Bands hervorgingen (Rancid, Jawbreaker und AFI, um nur einige wenige zu nennen). Auch Green Day hatten ihre Wurzeln in der Gilman Street, allerdings waren sie dort nicht mehr gern gesehen, als sie 1994 das Verbrechen begingen beim Major Label Reprise Records anzuheuern.

    Nach dem erfolgreichen Major-Debüt mit Dookie, fingen Armstrong und Co. langsam aber sicher an den Punkrock salonfähig zu machen. Vor allem durch Billie Joes Art zu texten landeten Green Day auch in den Plattenregalen derer, die sonst nichts mit Punk anfangen konnten. Ist das noch Punkrock? Aber unbedingt! 

    Foto: Frank Maddocks
  • Patti SmithWenn die Ramones den Punk-Sound perfektioniert haben, dann lieferte Patti Smith die Poesie. Mit ihren großartigen Texten erhob sie den Punk zu einer Kunstform und machte ihn auch für Frauen zugänglich. Vor Allem in London gab es viele weibliche Punks. Viele Bands hatten Sängerinnen, wie wie X-Ray-Spex und Siouxsie and the Banshees, oder sogar die komplett weibliche Punkband The Slits.Wir verneigen uns vor der Godmother of Punk, Patti Smith!

    Patti Smith

    Wenn die Ramones den Punk-Sound perfektioniert haben, dann lieferte Patti Smith die Poesie. Mit ihren großartigen Texten erhob sie den Punk zu einer Kunstform und machte ihn auch für Frauen zugänglich. Vor Allem in London gab es viele weibliche Punks. Viele Bands hatten Sängerinnen, wie wie X-Ray-Spex und Siouxsie and the Banshees, oder sogar die komplett weibliche Punkband The Slits.

    Wir verneigen uns vor der Godmother of Punk, Patti Smith!

    Foto: Erik Refner/epa
  • SlimeDass man sich um deutschen Punkrock keine Sorgen machen musste, ist vor Allem einer Band zu verdanken: Slime! 1979 gründete sich die Combo im schönen St. Pauli und war ab dem Zeitpunkt laufend im Mittelpunkt der Szene. Und bei weitem nicht nur dort - mit Parolen wie „Wir wollen keine Bullenschweine“ und „ACAB“ eckten die Deutschpunker auch bei Vater Staat immer wieder mit Freuden an.1984 löste sich die Band auf, Anfang der 1990er kam es dann zur Wiedervereinigung. Die hielt jedoch nur für zwei Alben an, 1994 war wieder Schicht im Schacht. Nach einer Pause von 15 Jahren kamen Slime im Jahr 2009 dann doch wieder zusammen und veröffentlichten 2012 eine neue Platte. Seitdem ist die Band wieder aktiv. 

    Slime

    Dass man sich um deutschen Punkrock keine Sorgen machen musste, ist vor Allem einer Band zu verdanken: Slime! 1979 gründete sich die Combo im schönen St. Pauli und war ab dem Zeitpunkt laufend im Mittelpunkt der Szene. Und bei weitem nicht nur dort - mit Parolen wie „Wir wollen keine Bullenschweine“ und „ACAB“ eckten die Deutschpunker auch bei Vater Staat immer wieder mit Freuden an.

    1984 löste sich die Band auf, Anfang der 1990er kam es dann zur Wiedervereinigung. Die hielt jedoch nur für zwei Alben an, 1994 war wieder Schicht im Schacht. Nach einer Pause von 15 Jahren kamen Slime im Jahr 2009 dann doch wieder zusammen und veröffentlichten 2012 eine neue Platte. Seitdem ist die Band wieder aktiv. 

    Foto: Mirja Nicolussi