04.08.2020 | Lifestyle Leben eines Rockstars – zwischen Bühne und den eigenen vier Wänden

Sex, Drugs and Rock’n’Roll? Das trifft längst nicht auf alle Rockstars zu. Wer ein Leben voller Klischees führt, oder geführt hat, und wer hingegen abseits der Bühnen ein beinahe „normales“ Leben führt, verraten wir euch hier!

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Wenn ihr an Rockstars denkt, stellt ihr euch gewiss ein wildes Leben vor, das von Affären, Drogen, Alkohol, viel Musik und noch mehr Geld geprägt ist. Natürlich gibt es auch viele bekannte und weniger bekannte Musiker, die genau dieses Klischee leben und somit den „Bilderbuch-Rockstar“ verkörpern. Allerdings sind es leider auch genau dieses Musiker, die sich nur allzu oft in den „Club27“ einreihen.

Zufall oder nicht? Der „Club27“

Es gibt bekanntlich eine ganze Reihe an berühmten Musikern, darunter bevorzugt klassische Rockstars, die genau im Alter von 27 Jahren gestorben sind. Daher wird immer wieder vom unheimlichen „Club27“ gesprochen. Hinzu kommen zahlreiche namhafte Persönlichkeiten, die ähnlich jung verstarben.

Es lohnt sich daher durchaus ein Blick auf die Frage, ob es sich dabei um einen Zufall handelt oder ob der Lebensstil von Rockstars dieses Phänomen hervorruft. Die Antwort lässt sich beinahe erahnen: Dass viele Rockstars bereits in jungen Jahren sterben, hat durchaus mit ihrem Lebensstil zu tun.

Die Häufung um das 27. Lebensjahr könnte dabei allerdings einen Zufall darstellen, wobei Psychologen beobachten, dass viele Menschen gegen Mitte bis Ende ihrer 20er in die sogenannte „Quarterlife-Crisis“ rutschen. Somit ist die Gefahr von Depressionen sowie Selbsttötungen in diesem Zeitraum durchaus höher.

Rockstars zwischen Höhen und Tiefen

Kurt Cobain gehört sicherlich zu den bekanntesten Namen, wenn es um den „Club27“ geht. Sein Beispiel bestätigt, dass einige der Betroffenen mit Depressionen zu kämpfen hatten und sich selbst das Leben nahmen. Der Alternative-Rocker gehörte zu den größten Stars seiner Zeit und lieferte mit Nevermind einen Meilenstein der Musikgeschichte.

Dennoch schien ihn der Erfolg niemals glücklich zu machen. Er flüchtete sich stattdessen in Drogen, bis er sich am 5. April 1994 mit einem Schuss tötete. Depressionen und Drogen – diese waren auch für viele andere Mitglieder im „Club27“ an der Tagesordnung. Jimi Hendrix gehört hinzu, ebenso wie Janis Joplin, Jim Morrison oder Amy Winehouse als jüngstes Mitglied in dem tragischen Klub.

Aber es gibt auch mysteriöse Fälle in dieser Liste, zum Beispiel Brian Jones. Bis heute sind die Todesumstände des ehemaligen Rolling-Stones-Gitarristen ungeklärt. Auch unabhängig von ihrem Alter leiden jedoch viele Rockstars an Depressionen, die bis hin zur Selbsttötung führen können. Das jüngste Beispiel hierfür ist Chester Bennington. Der Frontmann der Band „Linkin Park“ nahm sich am 20. Juli 2017 das Leben. Über seine Depressionen sprach er zuvor offen.

Depressionen sind bei den Stars nicht selten

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Viele Rockstars führen somit ein Leben zwischen extremen Höhen und extremen Tiefen. Für ihre Fans erscheint es oft unverständlich, dass Menschen, die ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht haben und von der ganzen Welt gefeiert werden, innerlich so unglücklich sind. Doch aus der anderen Perspektive scheint das Leben als Rockstar auch negative Seiten zu haben.

Eine Seltenheit sind diese Fälle jedenfalls nichtwie eine Studie beweisen konnte. Demnach haben Musiker ein mehr als dreimal höheres Risiko, an Depressionen oder Angststörungen zu erkranken. Dafür sind unterschiedliche Ursachen verantwortlich.

Einerseits ist es die Musikindustrie selbst, die häufig zur Belastung wird. Andererseits könnte es sein, dass die Musiker bereits eine entsprechende Veranlagung, Erfahrungen oder Vorerkrankungen mitbringen, welche ihre Musik vielleicht überhaupt erst so genial machen. Doch dabei handelt es sich um reine Spekulation, die in der Studie nicht untersucht wurde. Fakt ist also schlichtweg: Dass erschreckend viele Musiker an Depressionen leiden und sich vielleicht sogar das Leben nehmen, ist kein Zufall.

Welche Rolle spielt der „Rockstar-Lifestyle“?

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Die Belastung durch die Musikindustrie ist somit auch für junge Menschen häufig zu hoch, wie die Zahlen beweisen. Hochrechnungen zeigen nämlich außerdem, dass das Risiko, schon zwischen 20 und 40 Jahren zu sterben, bei Rockstars zwei- bis dreimal höher ist als bei Menschen mit „normalem“ Beruf und Lebensstil. Tatsächlich spielen hierbei neben den Depressionen vor allem die Drogen und der Alkohol eine wichtige Rolle.

Wer also tatsächlich nach dem Motto „Sex, Drugs and Rock’n’Roll“ lebt, tut seiner psychischen und physischen Gesundheit keinen Gefallen. Der klassische „Rockstar-Lifestyle“ ist somit zwar in der Theorie aufregend und erstrebenswert, in der Praxis ist das jedoch häufig nicht der Fall. Aus diesem Grund scheint er unter den Stars auch langsam aus der Mode zu kommen, wie ein Blick auf ältere und jüngere Berühmtheiten aus der Rockszene zeigt.

Das Leben der Rockstars verändert sich

Tatsächlich war das Phänomen, dass überdurchschnittlich viele Rockstars in jungen Jahren aufgrund ihres exzessiven Lifestyles verstarben, vor allem in den 1970er und frühen 1980er Jahren zu beobachten. Die heutigen Rockstars scheinen somit irgendwie „normaler“ zu sein. Ihr Leben gleicht weniger dem Klischee als dem gutbürgerlichen Leben des 08/15-Bürgers – nur eben oftmals mit viel mehr Geld.

Experten führen diese Entwicklung einerseits darauf zurück, dass der Heroin-Missbrauch zurückgeht und die Behandlung von Depressionen flächendeckender sowie besser geworden ist. Doch auch die Musikszene hat sich verändert. Der einstige Hardrock ist immer mehr zum Mainstream-Rock oder sogar zum Pop geworden.

Damit hat sich auch das Image der Musiker geändert. Heutzutage strebt kaum noch jemand nach ständigen Skandalen und Eskapaden, schließlich hat die Welt das Meiste bereits gesehen und lässt sich davon kaum noch beeindrucken. Der Fokus liegt stattdessen mehr auf der Musik selbst und ja, sogar das Gesundheitsbewusstsein der Rockstars nimmt stetig zu.

Der fitte Rockstar ist jetzt „in“

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Auch in der Rockszene lassen sich seit den Anfängen des „Club27“ also zahlreiche Veränderungen oder gar Trends erkennen. Wenn es um die Sterblichkeit und Gesundheit der Rockstars geht, haben diese auf jeden Fall viel Positives bewirkt. Denn mittlerweile ist der Fitnesstrend, die sogenannte Healthness, tatsächlich auch bei vielen Rockstars angekommen.

Statt „Sex, Drugs and Rock’n’Roll“ verbringen jetzt immer mehr Stars ihre Freizeit mit Sport. Adam Levine von „Maroon 5“ macht beispielsweise Yoga, wenn er backstage ist, anstatt sich mit Alkohol und Drogen für den anstehenden Auftritt aufzuputschen, wie das vor einigen Jahrzehnten noch bei vielen gang und gäbe war.

Aber auch ältere Kaliber wie Bruce Springsteen beweisen, dass schon damals der typische „Rockstar-Lifestyle“ keinesfalls ein Muss war. Er selbst beteuert, niemals Drogen konsumiert zu haben. Was die Depressionen angeht, bestätigt allerdings auch er das Klischee. Mittlerweile konnte er diese aber mit einer Therapie überwinden und pflegt nun einen gesunden Lebensstil. Die Fitness hat darin einen festen Platz und angeblich kann er nach wie vor dieselben Gewichte stemmen wie mit 15 Jahren – und das mit einem stolzen Alter von 70.

Die Ernährungs- und Trinkgewohnheiten der Stars

Einen gesunden Lifestyle pflegen viele Rockstars mittlerweile aber nicht nur hinsichtlich ihres Fitness-Programms, sondern auch bei der Ernährung. Die Zeiten, in denen Bier das Nahrungsmittel Nummer eins war, scheinen bei vielen Musikern der Vergangenheit anzugehören. Sting beispielsweise ernährt sich makrobiotisch und baut auf seiner Farm sogar eigenes Obst und Gemüse an. Anthony Keidis orientiert sich eigener Aussage zufolge am „Fitness- und Ernährungsguru“ Jack Lalanne und Chris Daughtry machte in den vergangenen Jahren mit seinem enormen Gewichtsverlust von über 20 Pfund von sich reden.

Lenny Kravitz, der als eines der Sexsymbole überhaupt unter den Rockstars gilt, isst angeblich vor allem Spinat, Rote Bete, Karotten, Kohl und Knoblauch. Hin und wieder darf es aber scheinbar auch etwas Kalorienreiches sein, ebenso wie ein Glas Champagner. Von den Alkoholexzessen früherer Rockstars ist er trotzdem weit entfernt, denn er behauptet von sich, noch niemals betrunken gewesen zu sein.

Mick Jagger tanzt Ballett…

…das ist tatsächlich kein Scherz. Einer der größten Rockstars aller Zeiten führt somit alles andere als einen „Rockstar-Lifestyle“, wie er im Buche steht. Stattdessen gibt der Frontsänger der Rolling Stones zu, sich mit Ballett, Yoga sowie Pilates fit zu halten. Weiterhin gehe er sechsmal pro Woche trainieren, schwimmen, Fahrrad fahren oder kickboxen. Und auch er achtet bewusst auf seine Ernährung: Vor allem Biokost landet auf seinem Teller und eine Avocado darf dabei niemals fehlen.

Mit einem anderen Lebensstil wäre er wohl auch nicht in der Lage, mit 77 Jahren noch auf der Bühne zu stehen. Dennoch gibt es einen Lebensbereich, in dem auch Mick Jagger alle Klischees bedient: Er war zweimal verheiratet, zählt acht Kinder von verschiedenen Frauen und soll unzählige Beziehungen sowie Affären gehabt haben.

Angeblich hatte er einst ein Techtelmechtel mit Brigitte Bardot, aber auch Tina Turner soll Teil dieser Liste sein. Weitere Namen sind Uschi Obermaier, Anita Pallenberg sowie Prinzessin Margaret – die Schwester der Queen. Offiziell bestätigt wurde natürlich keines dieser Gerüchte.

Wie sieht das Liebesleben der anderen Stars aus?

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Die meisten Rockstars führen scheinbar kein gutbürgerliches Eheleben, wird gemunkelt. Selbst, wer also offiziell den Bund der Ehe eingegangen ist, scheint die Sache mit der Treue oftmals nicht allzu wörtlich zu nehmen. Ob dieses Klischee stimmt, zeigt ein Blick auf weitere Namen.

Denn nicht nur Mick Jagger führte vor allem in jungen Jahren ein aufregendes Liebesleben. Auch der bereits erwähnte Frauenschwarm Lenny Kravitz gibt zu, in seinem Leben viel falsch gemacht zu haben, wenn es um die Liebe geht. Seine Ehe mit Lisa Bonet hielt nur fünf Jahre. Die Liste seiner anschließenden Affären und Beziehungen ist lang und von bekannten Namen gesäumt. Hierauf steht zum Beispiel Vanessa Paradis, aber auch Adriana Lima, Nicole Kidman und angeblich Madonna.

Er sei mittlerweile bereit für die Liebe, behauptet er nun mit 56 Jahren. Aber es geht auch anders, beweist zum Beispiel Jon Bon Jovi, der seit mehr als drei Jahrzehnten glücklich verheiratet ist. Und auch Rockstars aus härteren Musikrichtungen zeigen, dass sie einen weichen Kern haben, zumindest in Bezug auf die Liebe. James Hetfield von Metallica beispielsweise ist ebenfalls seit 1997 verheiratet – ohne Skandale. Einige selbsternannte Groupies beschweren sich mittlerweile sogar, dass die modernen Rockstars langweilig geworden seien, nicht nur bezüglich der Drogen, sondern auch beim Thema Sex.

Und wie wohnen die Rockstars von heute?

Bleibt nur noch die Frage offen, wie die Rockstars leben. Das Klischee stellt sich hierbei eine riesige Villa mit Pool vor. Darin darf natürlich eine Schar an halbnackten Frauen nicht fehlen, die quasi eine Dauerparty feiern. Und die Einrichtung muss stilecht sein, nämlich extravagant mit E-Gitarren an den Wänden und vielen leeren Bierflaschen in der Ecke.

Wer fleißig „The Osbournes“ angesehen hat, sieht zumindest einige Klischees rund um das skurrile Wohnen der Rockstars bestätigt. Immerhin besitzt der Altrocker neben seiner Villa in Los Angeles, die nun zum Museum umfunktioniert werden soll, noch zahlreiche weitere Anwesen, darunter eine große Grafschaft in der Nähe von London.

An Geld mangelt es dem Rockstar jedenfalls nicht, doch wilde Partys mit halbnackten Frauen würde ihn seine Ehegattin Sharon wohl kaum feiern lassen. Unterm Strich führt sogar er ein beinahe normales Familienleben. Dass es noch deutlich normaler geht, beweisen aber vor allem andere Namen.

Ein beinahe normales Leben…

…führen mittlerweile nämlich viele Stars wie Mick Jagger, Sting oder Jon Bon Jovi. Bei zahlreichen weiteren Berühmtheiten ist kaum bekannt, wie ihre Häuser, Wohnungen und Anwesen hinter den Mauern aussehen. Exzessive Partys oder Skandale scheint es in den vergangenen Jahren jedenfalls keine zu geben.

Sting wohnt stattdessen in ländlicher Umgebung und hat im Gärtnern seine neue Leidenschaft gefunden. Lenny Kravitz wohnt auf einer ehemaligen Kaffeeplantage in Brasilien und verbringt seine Freizeit mit der Innenarchitektur. Mittlerweile hat er sogar eigene Tapeten, Möbel sowie Fliesen entworfen. Und selbst das ehemalige Haus von Tommy Lee, in dem viele Skandale stattgefunden haben, sah bei seinem Verkauf erstaunlich normal aus. Normal ist allerdings eine Frage der Definition, denn das Budget der Rockstars ist natürlich deutlich größer als jenes eines „Normalbürgers“.

Die „Must-haves“ im Zuhause der Rockstars

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Auch, wenn sie also ein scheinbar ruhiges Leben führen, so tun die Rockstars dies auf Anwesen, welche für beinahe jeden anderen Menschen auf der Welt unbezahlbar wären. Allein die Wohnung, in der Jon Bon Jovi mit seiner Frau lebt, soll 17 Millionen Dollar wert sein. Die Osbourne-Villa ist geschätzt 27 Millionen Dollar wert und Mick Jagger hat sich im Südwesten von London kurzerhand eine „Nebenwohnung“ für 6,5 Millionen Pfund gekauft, da ihm die Hotelrechnung zu hoch war.

Mit dabei ist aber natürlich selbst hier, inmitten der Großstadt, ein Swimmingpool. Der Pool gehört für viele Rockstars schließlich zur Grundausstattung ihrer Immobilien und damit wird durchaus ein Klischee bestätigt. Ein Traum, den sich zwar auch viele „normale“ Menschen leisten können, doch ein Einbaupool ist nur bei entsprechend großem Garten möglich. Häufig greifen sie daher zu Alternativen, während die Stars ihre Pools mit mehreren Becken, Wasserfällen und Co ausstatten. Trotzdem kommt auch mit einem kleineren Exemplar direkt etwas glamouröses Star-Feeling auf.

Zudem verfügt das Zuhause eines waschechten Rockstars stets über mehrere Schlafzimmer, zahlreiche Bäder sowie natürlich eine Küche, die größer ist als so manche Zweizimmerwohnung. Und ein weiteres Klischee wird mit dem Blick in die Wohnungen der Rockstars ebenfalls oft bestätigt: Die Musik ist präsent, zum Beispiel in Form von Gitarren oder Auszeichnungen an den Wänden, eines Flügels oder sogar eines eigenen Tonstudios.

Was machen Rockstars stattdessen mit ihrer Freizeit?

Bleibt nur noch eine Frage offen, und zwar, was die Rockstars heutzutage mit ihrer Freizeit machen, wenn Sexpartys, Drogen und Co der Vergangenheit angehören. Die Antwort ist mittlerweile sehr individuell, denn kaum ein großer Name der Weltbühnen scheint sich noch mit den Klischees abzugeben.

Stattdessen ist Alice Cooper dafür bekannt, sich gerne auf dem Golfplatz die Zeit zu vertreiben, obwohl er weltberühmt ist als der „Schockrocker“ schlechthin. Ähnlich bieder geht es bei Bruce Springsteen und Rod Stewart zu, die eine Leidenschaft für die Modelleisenbahn hegen. Damit reihen sie sich ein in eine lange Liste an Stars, darunter auch Frank Sinatra oder Neil Young.

Einige Stichworte sind zudem bereits gefallen und da war von Ballett bis hin zum Gärtnern allerhand Skurriles dabei – oder genau genommen sogar sehr alltägliche Sachen, die aber bei Rockstars, die Musikgeschichte geschrieben haben, merkwürdig normal wirken.

Fazit

Am Ende ist es wohl Ansichtssache ob die Rockstars ein normales Leben führen oder nicht. Unbestritten ist aber, dass das Klischee von „Sex, Drugs and Rock’n’Roll“ heutzutage nur noch auf wenige der Stars zutrifft. Vor allem die älteren Namen, die einst die Bühnen der Welt erobert haben, sind mittlerweile oft erstaunlich bodenständig geworden und schätzen das ruhige Leben zwischen Yoga und Biokost.

Dennoch gibt es natürlich Rockstars, die nach wie vor mit Depressionen, Drogen oder auch finanziellen Problemen zu kämpfen haben. Dass der „Club27“ noch nicht endgültig der Vergangenheit angehört, wurde mit dem Ableben von Amy Winehouse erst vor wenigen Jahren deutlich. Und auch der tragische Selbstmord von Chester Bennington hat das Thema erneut in den Fokus gerückt.

Zwar scheint sich die Musikindustrie also bereits gebessert zu haben und die Rockstars genießen ein anderes Image, sodass Skandale oder ein Alkoholmissbrauch nicht mehr von den Fans vorausgesetzt werden, um ein „waschechter“ Rockstar zu sein, wie das lange Zeit der Fall war. Doch Namen wie Pete Doherty machen auch immer wieder deutlich, dass einige Rockstars dieses klassische Image nur allzu gerne pflegen. Heutzutage gibt es also schlichtweg mehr unterschiedliche Arten, wie die Stars mit ihrem Vermögen umgehen, als noch in den 1970er- und 1980er-Jahren.