25.01.2021 | Lifestyle Rockstar-Lifestyle: Hacks für ein rockiges Feeling zuhause

Party machen geht auch zuhause – die Rockstars machen es vor. Wenn auch ihr Lust habt, mit Rock’n Roll oder Metal zuhause zu feiern, dann könnt ihr von den Promis einiges abschauen. Dafür ist nur ein wenig Einfallsreichtum und Vorstellungskraft notwendig.

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Nichts interessantes im Fernsehen? Draußen ist es dunkel? Sport ist nicht möglich? Holt euch den Rockstar-Lifestyle doch einfach nach Hause. Feiert einfach allein oder mit eurer Familie einen unvergesslichen Abend mit eurer Lieblingsmusik, coolen Drinks und einem Hauch von Rockstar-Glamour in den eigenen vier Wänden.

Coole Location selbst gemacht

Wer einen Partykeller zur Verfügung hat, kann diesen zum Feiern in eine Rock-Höhle verwandeln. Vielleicht habt ihr noch alte Poster von den Stars aus eurer Jugend zu Hause deponiert.

Dann hängt euch beispielsweise Angus Jung von AC/DC mit Schulranzen und Gitarre an die Wand oder das kleine Baby im stahlblauen Wasser vom weltberühmten Nevermind-Album von Nirvana. Da werden schon beim Aufhängen wieder Erinnerungen wach!

Wer keine Poster hat, oder es lieber individueller mag, kann vielleicht seine alten Konzertkarten und Fotos herauskramen und sich eine Foto-Collage aus diesen ganz persönlichen Erinnerungsstücken erstellen. Die werden sicherlich auch eure Freunde interessieren. Vielleicht sind sie ja sogar ebenfalls auf den Fotos zu sehen oder waren auf einem der Konzerte mit euch.

Alte Schallplatten, die nicht von besonderem Wert oder schon kaputt sind, könnt ihr gegebenenfalls als passende Dekoration nutzen. Richtig lässig sieht es aus, wenn ihr die Platten mit einem Bindfaden von der Decke baumeln lasst oder sie an einer Wand befestigt. Das ist natürlich auch mit CD’s möglich.

Entschließt ihr euch dann noch eine Discokugel anzubringen, habt ihr zudem coole Lichteffekte im ganzen Raum. Sogar Nebelmaschinen sind mittlerweile günstig zu haben – auch, wenn die nicht zwangsläufig den Geschmack von jedem Rockfan treffen.

Bau dir eine Bar!

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Eine Bar darf auf keiner Party fehlen. Mit ein wenig handwerklichem Geschick könnt ihr euch eine Bar selber bauen. Für einen edlen und professionellen Look könnt ihr etwa eine Halterung für große Flaschen anbringen. Mit einer verspiegelten Rückwand kommen eure Whisky-, Wodka- oder Gin-Flaschen erst richtig zur Geltung und auch dort kann sich das Licht nochmal spiegeln.

Rauchen ohne Gestank

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Für viele Rockstars gehören neben Alkohol auch Zigaretten zum Lifestyle. So war zum Beispiel Keith Richards lange Zeit nur selten ohne Glimmstängel zu sehen (ja, im Oktober 2019 hat er tatsächlich aufgehört!). Da aber nicht alle seiner Bandkollegen begeistert von seinem Laster waren, hatte sich der Gitarrist eine ganz besondere Lösung überlegt, um sein Umfeld vor seinem Qualm zu verschonen: Ein spezieller Aschenbecher sorgte automatisch dafür, dass weniger Rauch in der Luft bleibt.

Wollt auch ihr nicht mit Zigaretten die Luft verpesten, gibt es als beste Alternative die E‑Zigarette. Dass diese eine Alternative zur klassischen Zigarette sein kann, haben auch einige Rockstars erkannt. Medienberichten zu folge sollen beispielsweise der Gitarrist der Rolling Stones, Ron Wood, oder die deutsche Rock-Legende Udo Lindenberg in den letzten Jahren umgestiegen sein.

Bei der E-Zigarette ist einer der wichtigste Bestandteil ein Heizdraht, auch Coil genannt. Dieser Coil ist das technische Herzstück und verwandelt das flüssige Liquid in Dampf. Die Liquids für E-Zigaretten gibt es in verschiedenen Geschmäckern und das nicht nur mit, sondern auch ohne Nikotin. Da hierbei bis auf das Liquid keine anderen Stoffe verbrannt werden, ist der Geruch oft angenehmer als bei normalen Zigaretten – und für ein bisschen extra „Nebel“ wird damit auch gesorgt.

Wissenschaft forscht zu „Sex, drugs & Rock’n roll“

Kleiner Fun-Fact: Mittlerweile hat sich sogar die Wissenschaft mit dem Rock-Mythos von „Sex, drugs & Rock’n roll“ beschäftigt. Zwei der wichtigsten Ergebnisse: Männer, die selbst Rockmusik machen, konsumieren deutlich mehr Halluzinogene als alle anderen. Und Frauen, die Rockmusik hören, haben mehr Sex und nehmen mehr Drogen, als Frauen, die keine Rockmusik hören.

Die Autorin der Studie zieht dabei Vergleiche mit dem Tierreich: Sie erklärt: „Bei vielen Vogelarten sind es die Männchen, die singen um Partner anzuziehen oder ihr Revier zu behaupten, und es sind die Weibchen, die diese Gesänge bewerten und darauf reagieren.“ Aber das nur am Rande, kommen wir zurück zu eurer Party-Location.

Pack die alte Anlage aus!

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Musik hören über Spotify oder YouTube ist zwar praktisch, aber das richtige „Rock & Roll – Feeling“ kommt erst auf, wenn ihr eure alte Anlage anschließt. Der Sound aus voluminösen Lautsprechern lässt sich einfach nicht mit dem Klang von Bluetooth-Boxen vergleichen – gerade, wenn es um bass lastige Musik geht und es etwas lauter werden soll.

Stellt also euren Lieblings-Sound selbst am Verstärker ein und legt eure alten Lieblings-CDs in den Player oder dreht euer Radio auf. Manche schwören nach wie vor auf den Sound von Vinyl mit einem Plattenspieler: Das Aufsetzen der Nadel, das knisternde Rauschen, bevor die Gitarren erklingen – das ist Rock & Roll pur und mit keiner Musik vom PC vergleichbar.

Feiert eure Epoche!

Ist eure Party-Location fertig, dann geht es ans abrocken: Egal ob allein, mit eurer Familie oder später mit Freunden – die folgenden Tipps sorgen dafür, dass es ein unvergesslicher Abend wird. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Motto-Party mit der passenden Kleidung und dem dazugehörigen Sound?

Ihr seid in den 80er Jahren groß geworden? Vielleicht habt ihr aus dieser Zeit sogar noch eine alte Kutte mit Aufnähern von Iron Maiden, Helloween, Queensryche oder anderen Bands eingelagert? Damit seid ihr gleich passend gekleidet. Wer Lust hat, kann sich – ausreichend Vorbereitungszeit vorausgesetzt – für die Party auch für ein paar Tage den alten Oberlippenbart wachsen lassen. Oder ein paar Lockenwickler sorgen für die typische Dauerwelle, die früher total angesagt war.

Damit seid ihr nun perfekt gerüstet um eure Lieblings-Songs wie „Highway to Hell“ von AC/DC, „Carry on“ von Manowar oder „Master of Puppets“ von Metallica abzufeiern. Luftgitarre spielen und mitgrölen ist ausdrücklich erlaubt!

Motto-Partys machen Spaß

Feiert ihr mit Freunden, könnte jeder Gast vorab eine Liste mit zehn seiner – zum Motto passenden – Lieblingssongs schicken. Daraus könnt ihr eine passende Playlist erstellen, bei der sich am Ende jeder wiederfindet. Dazu besorgt ihr eure Lieblings-Drinks aus dieser Zeit. So wird die Rockparty für alle zum unvergesslichen Erlebnis.

Neben dem Feiern einer bestimmten Zeit, gibt es natürlich auch noch andere Möglichkeiten für Motto-Partys. Feiert doch an einem Abend beispielsweise nur zu Musik von Bands aus einem Land wie Deutschland, Schweden oder Großbritannien. Möglich ist es auch, sich die neuesten Scheiben von Kultbands wie Sodom anzuhören. Die Truppe aus Gelsenkirchen hat gerade ihr neues Album Genesis XIXherausgebracht.

Oder ihr macht euch einen unvergesslichen Abend mit einer speziellen Stilrichtung. Entscheidet ihr euch beispielsweise für „Hair Metal“ – und habt dazu noch die passenden Videos ist mit Sicherheit der ein oder andere Lacher aufgrund der damals üblichen „Kostümierung“ vorprogrammiert.

Rock geht auch romantisch!

Neben den härteren Alben könnt ihr es euch alternativ auch zu Hard-Rock gemütlich machen – ebenfalls mit dem passenden Setting dazu: Ein dunkler Raum mit brennenden Kerzen, in der Mitte ein Tisch und drauf euer Lieblingsessen. Dazu legt ihr schöne und gefühlvolle Balladen wie „November Rain“ von Guns N' Roses, „Nobodys Fool“ von Cinderella oder „Total eclipse of the Heart“ von Bonnie Taylor auf.

Selbst Rock-Madman Ozzy Osbourne, über den es mehrere skurrile Geschichten gibt, hat einige gefühlvolle Balladen herausgebracht, wie zum Beispiel das legendäre „Dreamer“. Nach dem Essen kann zu diesen Hits auch mitgetanzt und mitgesungen werden.