30.07.2020 | Crossover Starke Frontfrauen: Wie ihr euch als Musikerinnen durchsetzt

Rockmusik und Frauen gehören schon lange zusammen. Wenn ihr auf der Bühne Erfolg haben möchtet, gibt es aber gerade für Frauen einiges zu beachten.

Foto: (stock.adobe.com © WavebreakMediaMicro) Können Frauen rocken? Aber sowas von! Und dabei müsst ihr euch nicht hinter überkommenen Klischees oder übertriebenem Gehabe verbergen.

Oh, I’m just a girl, all pretty and petite, so don’t let me have any rights“. So spöttisch nahm Gwen Stefani in ihrer Eigenschaft als Frontfrau von No Doubt 1995 das Thema Frauen im Genre Rock aufs Korn. Seitdem ist ein Vierteljahrhundert vergangen. Nie war die Rockmusikszene weiter davon entfernt, jener Macho-dominierte Sumpf zu sein, den man ihr lange attestierte und teilweise auch zurecht attestieren durfte – insbesondere in den Nischen der härteren rockigen Gangart.

Als Frau könnt ihr es deshalb heute vergleichsweise einfach schaffen, auf der Bühne so richtig abzurocken und eure Fans zu begeistern. Ihr müsst allerdings nach wie vor die richtigen Hebel bedienen – und das bedeutet keinesfalls, eure Weiblichkeit zu verleugnen oder überzubetonen.

1. Women of Rock: Etwas Geschichte zu Beginn

Wie kam „die“ Frau zur Rockmusik? Wer jetzt diffuse Gedanken an die frühen 1990er hegt, liegt falsch. Frauen waren auch bei diesem Genre schon immer vertreten, seit jenen fiebrigen Tagen der wilden 60er, als Rock nach heutigem Verständnis sich aus Beat, Rock ´n Roll und Co. entwickelte. Allerdings: Über Frauen im Rock ließen sich ganze Bücher schreiben. Das folgende Kapitel nennt euch deshalb aus Platzgründen nur besonders herausragende Stationen. 

Der Urschrei von Janis Joplin über Fanny bis Girlschool

 
Wer war die erste Rockerin?
Schwer zu sagen, denn in den 60ern entstanden unzählige Bands, oft jedoch mit sehr kurzen Halbwertszeiten. In diesem Sinne steht Janis Joplin hier nur beispielhaft als „First Lady of Rock“. Schon seit den frühen 60ern war sie als Musikerin unterwegs, erarbeitete sich durch Stil, Stimme und Auftreten großen Ruhm als „Queen of white Blues-Rock“.

Wie krass die Reaktionen damals auf eine solche weibliche Ausnahmeerscheinung waren, lässt sich an einer hässlichen Aktion feststellen: Als Joplin in Austin/Texas studierte, organisierten (männliche) Verbindungsstudenten eine leider erfolgreiche Kampagne, um sie zum „Ugliest Man on Campus“ zu „küren“. 

Dennoch konnte die Kampagne nicht verhindern, dass Janis Joplin die Charts erklomm und ab Mitte der 60er zu einer der wichtigsten Ikonen der Hippie-Bewegung wurde – und damit beispielsweise auch einer Grace Slick (u.a. Jefferson Airplane) den Weg ebnete.

Aber: Selbst auf dem Woodstock Festival waren – alle Bands zusammengenommen – nur neun Frauen vertreten. Unter den 32 Acts, die hier performten, waren nur drei weibliche Solo-Künstlerinnen – und selbst Janis Joplin wurde nicht einmal in den später legendär gewordenen Woodstock-Kinofilm aufgenommen. Allerdings stellt das bereits das Ende eines patriarchalisch dominierten Rock-Genres dar.

Denn mit Beginn der 70er starteten Frauen durch. 1971 schaffte es die im Woodstock-Jahr gegründete Frauen-Rockband Fanny mit ihrer Single „Charity Ball“ als erste rein-weibliche Rock-Combo überhaupt in die US-Charts und toppte auf Platz 40. Mitte des Jahrzehnts räumten The Runaways vor allem außerhalb der USA (speziell in Japan) als Hardrock-Band die Charts auf und konkurrierten dort direkt mit Größen wie Kiss und Led Zeppelin.

1978 startete mit Girlschool nicht nur die erste, große weibliche Heavy-Metal-Band, sondern die bis heute am längsten aktive weiblich besetzte Rockband überhaupt. In ihrem vielleicht legendärsten Video, bei dem Girlschool mit Motörhead als „Headgirl“ den 1959er Rock ‘n Roll Klassiker „Please don’t touch“ performten (und eine dazugehörige EP aufnahmen) wird klar: Am Ende der 70er war der „Bann“ gebrochen und Frauen im Rock angekommen, um zu bleiben.

 
Punk, Suzi Quatro und Blondie

Allerdings strömten zu diesem Zeitpunkt noch viel mehr Frauen in die Szene. In der zweiten Hälfte der 70er gab es kein Genre, in dem mehr Gleichberechtigung herrschte als im Punk. Das war eine schlichte Folge der Ur-Attitüde dieser Musikrichtung, die viel mehr eine Lebenseinstellung war und ist: „Scheiß auf gesellschaftliche Konventionen“ war das Motto – dass Frauen dabei auf Augenhöhe mitmischten, war für viele Punks nur logisch.

Doch auch in anderen Rock-Ecken waren Frauen längst auf dem Vormarsch, wenngleich sie dort härter zu kämpfen hatten. Über das gesamte Jahrzehnt tauchte dabei immer wieder ein Name auf: Suzi Quatro. Schon in den 60ern hatte sie als Teenager begonnen, Musik zu machen. Als junge Frau stürmte sie vor allem außerhalb der USA die Charts und räumte in Deutschland zwischen ´73 und ´80 nicht weniger als sechs Bravo Ottos ab; damals der wohl wichtigste Gradmesser für Beliebtheit bei der Jugend.

Zeitgleich bewies dann Blondie, dass Frauen nicht nur allein oder in komplett weiblich besetzten Bands rocken konnten, sondern auch als Spitze von gemischt besetzten Bands funktionierten – und nebenbei durch weibliche Kreativität sehr viel Experimentelles einbringen konnten. Blondie war damals eine der wichtigsten Bands, die unterschiedlichste Musikstile kombinierten und damit fast immer einen Volltreffer landeten.

Von Riot Grrrls, White Stripes und „Morgenhölzern“

 
In den 80ern ging es nahtlos weiter.
Das gilt vor allem für den professionellen Teil der Szene. Zuvor hatten rockende Frauen sich zwar in musikalischer Hinsicht bei den Fans bewiesen, dennoch waren die Plattenfirmen zögerlich geblieben – vor allem in härteren Genres waren Musikerinnen den Bossen nach wie vor suspekt.

Das änderte sich, als unter anderem eine bereits mit The Runaways berühmt gewordene Joan Jett 1981 ihre ganz eigene Version von „I love Rock ´n Roll“ erneut aufnahm (erstmalig mit ihrer neuen Band The Blackhearts) – heute ist die Jett-Version für viele die einzig bekannte.

Wir halten also fest: In den 80ern etablierten sich Musikerinnen im Rock-Business auch dort, wo es ums Geldmachen ging. Die Studios legten die Hemmungen ab, Bands unter Vertrag zu nehmen, bei denen Frauen eine mehr oder weniger große Rolle spielen.

Als die Rockmusik mit den späten 80ern und frühen 90ern eine Kehrtwende machte, die vom den nordwestlichen US-Staaten ausging, blieb das nicht nur auf den Grunge von Nirvana und Co. beschränkt. Es entstand mit der Riot Grrrl Bewegung eine faszinierende Mischung aus Musik, Politik und Feminismus. Damals neu und einzigartig, denn bis auf 70s-Punk war weiblicher Rock zuvor relativ unpolitisch gewesen.

Selbst, wenn Riot Grrrl nicht weniger kurzlebig als Grunge war, drückte es doch der gesamten Musik einen roten Marker auf: Frauen-Rock als Politikum, als Identifikationsmöglichkeit für andere Frauen, als Infragestellen von Klischees. Ein absolut wichtiger Vorgang. Denn egal ob Meg White von den White Stripes oder Chantal Claret von Morningwood: Die meisten Rockmusikerinnen, die nach Riot Grrrl kamen, waren alle zu einem mehr oder weniger großen Teil davon beeinflusst. Sie waren selbstbewusster und immer weniger bereit, irgendwelche trennenden Gräben zwischen männlichem und weiblichem Rock zu akzeptieren.

Dass Rock heute in der Masse als weitgehend geschlechtslose Musikrichtung gilt, geht direkt auf diese Vorarbeit in den frühen 90ern zurück.

2. Das Mindset: Abrocken im eigenen Kopf

Ihr seid Frauen, ihr liebt Rock, ihr wollt auf der Bühne rocken?! – Hier beginnt der Weg in eurem eigenen Kopf.

Den meisten Fans ist das Geschlecht völlig gleich
Foto: stock.adobe.com © olgavisavi Den meisten Konzertgängern ist es egal, ob Frau, Mann oder Marsmännchen auf der Bühne stehen. Hauptsache sie rocken.

Klar ist, es gibt einzelne Leute, die sich gerne Musikerinnen ansehen und hier einen Fokus auf weibliche Reize setzen. Das ist aber eine verschwindende Minderheit. Wer kommt, um euch zu hören, tut das nicht weil oder obwohl ihr Frauen seid – besonders letzteres nicht.

Es geht immer nur darum, gute Musik zu liefern

Konkret geht es euren Fans darum, guten Rock zu hören. An diesem Punkt müsst ihr bedenken, dass Frauen absolut in der Szene etabliert sind. Es gibt somit keinen Frauenbonus mehr. Die Fans erwarten, dass ihr qualitativ gute Musik macht.

Weitergehen, lauter schreien, wilder sein?

Es bedeutet jedoch nicht, dass ihr als Frau besser oder wilder oder anderweitig „mehr“ sein müsstet als männliche Musiker. Allerdings: Die meisten Zuschauer lieben natürlich Rockmusiker, die alle Klischees einer „Rampensau“ erfüllen – geschlechtsübergreifend. Insofern kann es natürlich cool wirken, wenn ihr neben instrumentalen Skills auch vor der Crowd zum Derwisch mutiert, sofern das zu eurer Natur gehört. Spannend ist, dass manche Künstlerinnen hier selbst ganz neue Maßstäbe setzen, wie ein Kommentar zu einem Auftritt von Anna Calvi zeigt: 

Leider ist das Filmen im Berliner Club Berghain so eine Sache. Doch auch auf anderen Bühnen zeigte sie bereits eine beeindruckende Performance, wie etwa in Liverpool. Hier geht es bei der Rockmusik um den Ausdruck purer Leidenschaft. 

3. Die Attitude: Abrocken auf der Bühne

Die Zuschauer wollen gute Rockmusik von guten Künstlern hören, die ihr Instrument oder ihre Stimme beherrschen. Das zweite Augenmerk betrifft danach eure Bühnenwirkung, die ihr zusätzlich in Szene setzen könnt.

Behaltet den Look im Auge
Foto: stock.adobe.com © moodboard Ein normales, zu euch passendes Bühnenoutfit reicht völlig. Ihr braucht kein super aufwändiges Kostüm für die Stage. Im Gegenteil, das könnte von eurer Qualität ablenken.

Egal, ob ihr euch eher zurückhaltend und alltäglich kleidet oder euch herausputzt oder sogar eine Kunstfigur auf der Bühne verkörpern möchtet – die passende Kleidung trägt zu einem großen Teil dazu bei, wie ihr dabei wirkt und wahrgenommen werdet. Manche Bands machen sich keine allzu großen Gedanken über ihre Bühnenoutfits, andere wiederum sprechen sich ab oder pflegen einen bestimmten Dresscode oder Stil.

Um das Beste für euch herauszuholen, kommt es auch auf typgerechtes Kleiden an. Denn nicht jedem stehen Lederkluft und derbe Boots gleichermaßen gut. Dunkle oder komplett schwarze Kleidung kann bei blonden Haaren einen harten Kontrast bilden – vielleicht ist gerade das gewünscht.

Generell gilt, dass Outfit oder auch Make-Up auf der Bühne ruhig etwas schriller ausfallen kann, denn durch den Abstand zum Publikum und die Scheinwerfer relativieren sich kräftige Farben oft. Kleinere Musikerinnen sollten andere Schwerpunkte setzen als größere. Bestimmte Farben oder Muster können euch etwa größer mogeln, als ihr tatsächlich seid. Auch mit der Wahl der passenden Rock- oder Hosenform lässt sich der Gesamteindruck entsprechend positiv beeinflussen.

Ähnliches gilt beim Figurtyp: Schlanke Frauen brauchen andere Kleidung als solche mit ausgeprägten weiblichen Kurven. Die einen Musikerinnen wirken toll mit engen Röhrenjeans, andere können ihre Vorzüge mit toll geschnittenen Kleidern und Röcken bestens zur Geltung bringen.

Vorsicht übrigens bei hochhackigen Schuhen: Die wirken zwar oft elegant und sexy – allerdings nur, wenn ihr damit auch sicher laufen könnt. Ihr solltet euch darüber im Klaren sein, dass dies gerade auf einer dunklen Bühne mit eventuell einigen Kabeln am Boden nicht so einfach ist.

Es muss nicht immer das AC/DC-Cover sein

Die meisten Rocksängerinnen – Ausnahmen bestätigen die Regel! – haben eine höhere Stimmlage. Meist Sopran, Mezzosopran oder Alt. Besteht zumindest ein Teil der Setlist aus Coverstücken, sind verschiedene Stücke von AC/DC eine häufige Wahl.

Dabei solltet ihr folgende Punkte bedenken:

1. Brian Johnson singt zwar im Falsett, was klangtechnisch in Richtung Sopran geht. Aber: Seine Stimme röhrt nach Jahrzehnten viel stärker als es die meisten Sänger (egal ob männlich oder weiblich) ohne umfangreiche Übung reproduzieren könnten. Es besteht deshalb die große Gefahr, dass ihr nicht so powervoll klingt, obwohl ihr eigentlich eine Powerstimme habt – nur eben keine AC/DC-Powerstimme. Ähnliche Herausforderungen haben männliche Rocksänger, die versuchen, die Stimme des Motörhead-Frontmannes Lemmy zu imitieren. Es klappt einfach nicht mangels jahrzehntelanger Routine, Biologie und natürlich einem gewissen Missbrauch von Alkohol und Tabak.

2. So gut AC/DC sind, es gibt noch mehr (große) Rockbands, die sich für weibliche Stimmen sogar wesentlich besser eignen. Schaut euch beispielsweise einmal an, wie die bekannte YouTube-Rockröhre Jess Greenberg „Dead or alive“ von Bon Jovi interpretiert.

Einmal ganz davon abgesehen, dass es in den 2020ern eine große Menge an bekannten, weiblichen Rock-Vorbildern gibt. Weiter oben haben wir euch schon ein paar davon genannt. Warum also nicht Joan Jett und Konsorten covern? Deren Songs verdienen es nicht weniger als die von AC/DC. 

 
Spielt nicht mit unnötigen Klischees

Was eure musikalische Außenwirkung betrifft, solltet ihr noch einen weiteren Punkt bedenken: Der Grund, warum Frauen im Rock mittlerweile auf Augenhöhe operieren ist, dass mit den Jahren immer weniger Musikerinnen bereit waren, Klischees zu bedienen.

Damit ist nicht nur übertriebene Sexyness gemeint, obwohl die eine vielkritisierte Rolle dabei spielt. Es geht generell um Dinge, die als typisch weibliche Klischees gelten. Aus mehreren Gründen ist es nicht sinnvoll, diese zu bedienen.

1. Weil es den Blick von eurem musikalischen Talent ablenkt.

2. Weil es demjenigen Teil der Fans, die immer noch klassische Rollenbilder hegen, Steilvorlagen liefert.

3. Weil es damit den Leistungen jener Musikerinnen, die vor euch kamen und gegen die überkommenen Rollenbilder kämpften, einen ausgesprochenen Bärendienst erweist.

Eine andere Vorgehensweise wäre es, wenn ihr eine Kunstfigur für die Bühne erschafft, die sich auf kritische Weise verschiedener Klischees bedient und diese eventuell auch gezielt überspitzt. Wichtig ist, euch generell Gedanken über euer Image zu machen, das ihr auf der Bühne ausstrahlen wollt und das zu eurer Musik passt.

 
Hütet euch vor angeblich männlichen und weiblichen Bandpositionen
Foto: stock.adobe.com © Smeilov Egal was andere vielleicht behaupten: Es gibt keine geschlechtsspezifischen Bandpositionen. Nehmt die ein, die euch musikalisch liegt!

Was Klischees betrifft, betrifft dies auch die Bandpositionen. Im Grunde gibt es auch hier nichts, was typisch weiblich oder typisch männlich ist. Besetzt die Position, die euch liegt, nicht die, die ihr vielleicht glaubt, als Frau besetzen zu müssen.

Music first

Seid dabei als allererstes gute Musikerinnen. Natürlich dürft ihr eine Agenda verfolgen, auf Missstände aufmerksam machen, wenn ihr das möchtet. Aber nutzt eure Qualität als Musikerin als Vehikel, um eure Message zu transportieren. Damit erreicht ihr mehr und seid auch für die Frauen und Mädchen vor der Bühne ein besseres Vorbild.

Unnötige Rock-Attitüden

Dieser finale Punkt ist eigentlich nicht einmal sonderlich stark an euch als Frauen gerichtet, sondern generell alle Nachwuchsmusiker/innen. Es ist bekannt, dass Rockmusik – ebenfalls ein Klischee – mit einem gewissen Lifestyle verbunden wird: Sex, Drugs and Rock 'n Roll.

Es gibt zahllose Beispiele von berühmten Musikern, die es damit übertrieben und ihr Talent zerstörten – und oftmals auch sich selbst. Es mag vordergründig cool wirken, aber beeinflusst fast immer eure Musik negativ. Auch so ist erfolgreiches Rocken anstrengend genug, ohne dass man nach Konzerten bis in die Morgenstunden die Bar trockenlegt.

Fazit

Die Rock-Szene steht allen Geschlechtern offen. Als Frau ist dafür vielleicht ein wenig mehr Mut und Durchsetzungsvermögen notwendig. Dennoch kann jeder Erfolg haben – egal in welchem Genre. Letztendlich geht es vor allem darum, den Fans eine gute Show abzuliefern.

Beherrscht eure Instrumente und gebt euch einfach als rockende Frau mit allen Stärken und Schwächen, wie sie auch die Männerwelt hat. Gerade in dieser Musikszene ist es nämlich möglich, es nach wie vor mit einem ehrlichen ungekünstelten Charakter und dazugehöriger Musik weit zu bringen. Da ist es vollkommen gleich, ob hinter dem Mikrofonständer eine zierliche Blondine steht oder ein haariger Hüne in nietenbesetzten Lederhosen.