09.01.2019 | Hockey News CHL - Halbfinale: Trotz starker Leistung - Nullnummer im Hinspiel

Der EHC Red Bull München ist mit einem Unentschieden in das Halbfinale der Champions Hockey League gestartet. Auf die Leistung kann der Deutsche Meister aufbauen.

  • <p>Gänsehaut-Atmosphäre am Oberwiesenfeld! Es war alles bereit für ein tolles Eishockeyspiel.</p>

    Gänsehaut-Atmosphäre am Oberwiesenfeld! Es war alles bereit für ein tolles Eishockeyspiel.

    Foto: GEPA Pictures
  • <p>Und vom ersten Bully an merkte man, dass sich diese beiden Teams nichts schenken werden.&nbsp;</p>

    Und vom ersten Bully an merkte man, dass sich diese beiden Teams nichts schenken werden. 

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  • <p>Schon im ersten Drittel hatten die Münchner mehrmals die Chance auf die Führung...</p>

    Schon im ersten Drittel hatten die Münchner mehrmals die Chance auf die Führung...

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  • <p>Doch auch Salzburg setzte immer wieder gefährliche Nadelstiche. Die Endstation hieß an diesem Abend: Danny aus den Birken!</p>

    Doch auch Salzburg setzte immer wieder gefährliche Nadelstiche. Die Endstation hieß an diesem Abend: Danny aus den Birken!

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  • <p>Es blieb bis zum Schluss eine hochspannende, umkämpfte Partie. Nur die Tore blieben aus, weswegen es für den EHC&nbsp;mit einem 0:0 aus dem Hinspiel am Mittwoch nach Salzburg geht.</p>

    Es blieb bis zum Schluss eine hochspannende, umkämpfte Partie. Nur die Tore blieben aus, weswegen es für den EHC mit einem 0:0 aus dem Hinspiel am Mittwoch nach Salzburg geht.

    Foto: GEPA Pictures

"Wir hatten die Möglichkeiten, aber haben halt die Tore nicht gemacht", analysierte EHC-Stürmer Frank Mauer nüchtern nach dem Spiel in der Reporterzone. Sorgen um das Rückspiel macht er sich aber nicht. "Wir haben schon gegen Zug und Malmö bewiesen, dass wir in der Lage sind, auswärts zu treffen." Tatsächlich hatten die Münchner mehrmals den Puck vor dem leeren Salzburger Tor liegen, doch ein Defensivmann kam immer wieder dazwischen. 

Beide Mannschaften lieferten sich vom ersten Bully an ein intensives Duell. Salzburg spielte aggressiv und ließ bis auf einen Rebound, den Trevor Parkes knapp verfehlte, keine Chancen der Münchner zu (9.). Beim ersten gefährlichen Abschluss der Gäste von Alexander Cijan stand Torhüter Danny aus den Birken richtig (11.). Danach wurde das Team aus der bayerischen Landeshauptstadt zwingender. In der zwölften Minute traf Patrick Hager nach einem Pass von Yasin Ehliz den Pfosten. Die beste Chance im ersten Drittel hatte Maximilian Kastner in Überzahl per Nachschuss, Salzburgs Schlussmann Stephen Michalek war aber zur Stelle (17.). 

Im zweiten Drittel verhinderte Michalek nach einem von Yasin Ehliz abgefälschten Schuss die Münchner Führung. Während die Salzburger im zweiten Drittel auf Konter setzten, erspielte sich der Deutsche Meister ein Chancenplus. In der 33. Minute scheiterte Justin Shugg an Michalek, eine Minute später verfehlte ein Schuss von Andreas Eder nach einem Pass seines Bruders Tobias das Tor der Gäste. München drängte in dieser Phase auf den Führungstreffer. In der 38. Minute hatte das Heimteam aber Glück, dass der Schuss von Thomas Raffl aus zentraler Position hängenblieb. 

In der zweiten Minute des Schlussabschnitts lag der Puck nach einem Bandenabpraller vor der Salzburger Torlinie, Maximilian Kastner kam aber zu spät. Auf der Gegenseite traf Alexander Pallestrang bei einem Konter per Schlagschuss den Pfosten (47.). In der Schlussphase lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch - unter anderem Frank Mauer hätte nach einem tollen Alleingang die Chance auf den Münchner Lucky Punch gehabt, Tore fielen aber keine mehr, sodass es beim 0:0 blieb.

Don Jackson:

"Wir wurden stärker, je länger das Spiel gedauert hat. Am Ende hätten wir ein oder zwei Tore verdient gehabt."

Am Freitag steht für den EHC Red Bull München wieder das "Daily Business" DEL an. Bei den Krefeld Pinguinen geht es für den Deutschen Meister darum, am Spitzenreiter Adler Mannheim dranzubleiben, am Sonntag geht es zum Spitzenspiel gegen den Tabellendritten Düsseldorfer EG. Am Mittwoch geht es zum Halbfinal-Rückspiel nach Salzburg, wobei Frank Mauer "am liebsten schon morgen" spielen würde.