16.04.2018 | Hockey News DEL - Finale: Red Bulls gleichen in der Serie aus

Wichtiger Auswärtserfolg für den EHC Red Bull München. Nach der Heimniederlage am Freitag, setzte sich der Titelverteidiger im zweiten Finalspiel 5:4 in Berlin durch.

  • <p>Dem EHC Red Bull München ist der Serienausgleich gelungen.&nbsp;</p>

    Dem EHC Red Bull München ist der Serienausgleich gelungen. 

    Foto: GEPA Pictures
  • <p>Bei den Eisbären Berlin gelang dem amtierenden Deutschen Eishockeymeister ein 5:4-Sieg.&nbsp;</p>

    Bei den Eisbären Berlin gelang dem amtierenden Deutschen Eishockeymeister ein 5:4-Sieg. 

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  • <p>Wieder war es ein hart umkämpftes, hochspannendes Spiel.&nbsp;</p>

    Wieder war es ein hart umkämpftes, hochspannendes Spiel. 

    Foto: GEPA Pictures
  • <p>Auch weil die Berliner trotz 2-Tore-Rückstands in der letzten Spielminute nicht nachließen.&nbsp;</p>

    Auch weil die Berliner trotz 2-Tore-Rückstands in der letzten Spielminute nicht nachließen. 

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  • <p>Doch die 40 Sekunden nach dem 4:5 reichten den Eisbären nicht mehr und der EHC kämpfte die Führung über die Zeit.&nbsp;</p>

    Doch die 40 Sekunden nach dem 4:5 reichten den Eisbären nicht mehr und der EHC kämpfte die Führung über die Zeit. 

    Foto: GEPA Pictures

München und Berlin spielten von Beginn an nach vorne, trotz guter Chancen auf beiden Seiten fielen bis zur 13. Minute aber keine Tore. Das änderte Brooks Macek, der die Red Bulls im Powerplay per Direktschuss in Führung brachte. Berlin glich aber nur 82 Sekunden später durch Sean Backman aus. Noch vor der ersten Pause legten die Münchner einen weiteren Treffer nach, denn auch ihr zweites Überzahlspiel war erfolgreich: Steve Pinizzotto traf auf Pass von Jon Matsumoto zum 2:1 (19.)

Nach dem Seitenwechsel hatten zunächst die Eisbären die besseren Chancen - darunter einen Lattentreffer von Jamie MacQueen (23.) und einen Abschluss von Sean Backman (31.), den Münchens starker Torhüter Danny aus den Birken parierte. Dann legten die Red Bulls nach: Zunächst traf Florian Kettemer zum 3:1 ins rechte Kreuzeck (24.), dann erzielte Jon Matsumoto nach einer schönen Einzelaktion das 4:1 (34.). Die Eisbären kamen zwar durch Nicholas Petersen auf zwei Treffer heran (38.), das letzte Wort im Mittelabschnitt hatten aber die Gäste: Zwölf Sekunden vor der zweiten Pause stellte Maximilian Kastner auf 5:2. 

Im Schlussdrittel ersetzte Marvin Cüpper Berlins Stammtorhüter Petri Vehanan. In der 46. Minute traf Sean Backman in einem Eisbären-Powerplay aus spitzem Winkel unter die Latte. Da die Red Bulls bei fünf gegen fünf kaum Chancen zuließen, blieb es bis in die Schlussphase beim 5:3. Nachdem die Berliner den Torhüter vom Eis genommen hatten, erzielte Nicholas Petersen 40 Sekunden vor der Sirene den 4:5-Endstand. 

Steve Pinizzotto:

"Wir haben die richtige Antwort gegeben und uns durch den Auswärtssieg den Heimvorteil zurückgeholt. Bisher ist es eine ausgeglichene Serie. Wir haben aber eine super Mannschaft, viel Selbstvertrauen und wollen das dritte Spiel gewinnen."

Spieldaten:

Endergebnis:
Eisbären Berlin gegen EHC Red Bull München 4:5 (1:2|1:3|2:0)

Tore:
0:1 | 12:27 | Brooks Macek
1:1 | 13:49 | Sean Backman
1:2 | 18:11 | Steve Pinizzotto
1:3 | 23:05 | Florian Kettemer
1:4 | 33:36 | Jon Matsumoto
2:4 | 37:19 | Nicholas Petersen
2:5 | 39:48 | Maximilian Kastner
3:5 | 45:07 | Sean Backman
4:5 | 59:20 | Nicholas Petersen

Zuschauer:
14.200