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Green Day: 10 Fakten über ihr Album Dookie

Das Jahr 1994 war für Punkrock-Fans ein ganz besonders gutes - eingeleitet wurde es von Green Day, die mit Dookie einen unfassbaren Erfolgszug starteten. Doch nicht alle waren begeistert davon! Wir erzählen euch die Geschichte des Meilensteins mit spannenden Fakten zum Durchklicken!

  • Das Albumcover des Green Day-Albums "Dookie" ROCK ANTENNE
  • "Dookie" erschien in Deutschland am 28. Januar 1994 und damit vier Tage früher als in den USA. Dort kam die Scheibe am 01. Februar in die Läden. ROCK ANTENNE
  • Ursprünglich sollte das Album "Liquid Dookie" heißen, was übersetzt schlicht "flüssiger Durchfall" bedeutet. Auf den Namen kamen die Bandmitglieder aufgrund eigener Tour-Erfahrungen. Dem Label war es aber dann doch ein bisschen zu viel des Guten und der Name wurde gekürzt. ROCK ANTENNE
  • Auf dem Albumcover sind einige Anlehnungen an die Rockwelt zu finden. So versteckt sich zum Beispiel AC/DC-Gitarrist Angus Young darauf, ein beleibter Elvis Presley und die Mona Lisa-ähnliche Figur von Black Sabbaths Debütalbum. ROCK ANTENNE
  • Auf der Rückseite ist das Publikum eines Green Day-Konzerts zu sehen. Ursprünglich hielt ein Fan dabei eine Puppe von Ernie aus der Sesamstraße in die Luft. Aus Urheberrechtsgründen wurde diese aber bei weiteren Auflagen rausretuschiert. ROCK ANTENNE
  • Das Musikvideo zu "Basket Case" wurde ursprünglich in schwarz-weiß aufgenommen und im Anschluss coloriert. Das erklärt die seltsame Farbgebung im Clip. ROCK ANTENNE
  • Für ihre Tour zum Album liehen sich Green Day einen Bücher-Bus von Schlagzeuger Tré Cools Vater. ROCK ANTENNE
  • Mit "All By Myself" befindet sich ein Hidden Track auf dem Album, Die Band soll diesen auf einer Party, die sie besucht hatten, live aufgenommen haben. ROCK ANTENNE
  • Das Bass-Riff zu "Longview" kam Mike Dirnt während eines LSD-Trips. Daher war es am nächsten Tag gar nicht so einfach, sich daran zu erinnern... doch das, was davon übrig geblieben ist, klingt doch großartig! ROCK ANTENNE
  • Den Hit "When I Come Around" veröffentlichten Green Day absichtlich nicht als Single, um die Verkäufe der Platte anzukurbeln. ROCK ANTENNE
  • "Dookie" wäre fast das letzte Album von Green Day gewesen. Weil es so erfolgreich wurde, kam Billie Joe Arms ROCK ANTENNE

Die Geschichte hinter dem Album:


"Do you have the time, to listen to me whine..." - na? Ohrwurm? Auch knapp 30 Jahre später sorgt "Basket Case" noch immer für instant gute Laune beim Hören und man wippt erwartungsvoll im Takt mit, bis Tré Cool mit den Drums einsetzt und der launige Beginn zu DER Sommer-Punkhymne der 90er wird.


Doch "Basket Case" ist nicht der einzige Hit auf Green Days dritten Studioalbum Dookie. Auch "Longview", "When I Come Around", "Welcome To Paradise" oder "She" werden noch heute bei ihren Konzerten zum besten gegeben und sorgen für ausgiebigen Pogo-Tanz. Und warum? Weil die Themen, die Billie Joe Armstrong besingt, nach wie vor zeitlos sind.

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Gerade läuft:


Die Frage, wo man als junger Mensch in der Gesellschaft eigentlich hingehört, die Verarbeitung von Panikattacken, die Entdeckung der eigenen Sexualität... gepaart mit dem rotzfrechen, typischen bandeigenen Humor! Noch heute identifizieren sich jüngere Semester mit Green Days Texten und die Leute, die sie damals gefeiert haben, haben ihre Probleme nicht vergessen.


Weltweit verkaufte sich Dookie über 20 Millionen mal, was Green Day - natürlich - den Vorwurf des Punkverrats einbrachte. Schon als sie ihren ersten Major-Vertrag unterschrieben hatten, erteilte ihnen ihr Hausclub, das 924 Gilman, Hausverbot. Doch auf Green Days Erfolgswelle konnten andere Bands durchaus mitreiten. Ob The Offsprings Smash, Rancids Let’s Go oder NOFX' Punk in Drublic ohne Green Day ebenso viel Aufmerksamkeit bekommen hätten? Wer weiß…


Green Day didn't sell out. None of those bands did. They're playing their style of music and it finally got popular! There was no selling out. Selling out is when you change your style to play music that people might like.

Fat Mike (NoFX)