10.01.2019 | Music News Mötley Crüe: Autofahrer fährt zu schnell wegen "Kickstart My Heart"

In Kanada hat ein Mann eine Verwarnung wegen Raserei bekommen. Seine Ausrede, dass die US-Rocker daran Schuld seien, half da nicht wirklich weiter.

  • <p>"I Can't Drive 55", sang einst Sammy Hagar. So ähnlich lief es auch bei einem kanadischen Autofahrer.</p>

    "I Can't Drive 55", sang einst Sammy Hagar. So ähnlich lief es auch bei einem kanadischen Autofahrer.

  • <p>Nur waren in dem Fall Mätley Crüe dafür verantwortlich, dass er so schnell fuhr.</p>

    Nur waren in dem Fall Mätley Crüe dafür verantwortlich, dass er so schnell fuhr.

    Foto: Eleven Seven Records
  • <p>Der Klassiker "Kickstart My Heart" hat den Herren so animiert, dass er bei der Messung 145 km/h fuhr.</p>

    Der Klassiker "Kickstart My Heart" hat den Herren so animiert, dass er bei der Messung 145 km/h fuhr.

    Foto: laut.de
  • <p>Der zuständige Officer glaubte dem Mann sogar, schließlich hatte er den selben Sender gehört. Durchgreifen musste er trotzdem.</p>

    Der zuständige Officer glaubte dem Mann sogar, schließlich hatte er den selben Sender gehört. Durchgreifen musste er trotzdem.

    Foto: laut.de
  • <p>Nikki Sixx und Co. haben sich zu dem Fall noch nicht geäußert. Vielleicht wollen sie ja bei der Beschaffung des Strafgelds von 639 Dollar ein bisschen mithelfen.</p>

    Nikki Sixx und Co. haben sich zu dem Fall noch nicht geäußert. Vielleicht wollen sie ja bei der Beschaffung des Strafgelds von 639 Dollar ein bisschen mithelfen.

    Foto: laut.de

Ein kanadischer Autofahrer wurde in dieser Woche wegen einer Geschwindigkeitsüberschreitung von der Polizei angehalten. Seine Entschuldigung: Er hatte sich Mötley Crües "Kickstart My Heart" angehört und deshalb das Pedal so weit gen Boden gedrückt, dass bei der Messung 145 km/h für ihn auf der Habenseite standen. Der Fahrer wurde daraufhin von der Royal Canadian Mounted Police in Manitoba angehalten und erhielt zur Belohnung für seine Mühen eine Geldstrafe in Höhe von 639 US-Dollar.

In einem Post auf der Facebook-Seite der Polizei heißt es: "Unser Beamter wusste seltsamerweise, dass er die Wahrheit sagte, da er den Song auch im Radio hörte - nur bei einer viel geringeren und sichereren Geschwindigkeit."

Im Januar letzten Jahres ereignete sich in England ein ähnlicher Fall. Der Musikfan Luke Mitchell wurde auf der Autobahn M4 beim Hören des Stückes "Music Worth Living For" von Andrew W.K. erwischt. Der großherzige Sänger bot an, die Strafe von 100 Pfund für den Fahrer zu zahlen. "Luke, ich möchte diesen Strafzettel für dich bezahlen. Ich war für dafür verantwortlich, dass du so beschleunigt hast." Ob Nikki Sixx und Co. sich hier auch erbarmen?