02.01.2020 | Rock News Green Day: Das neue Album ist von Kerry King inspiriert

Für die neue Platte hat sich Frontmann Billie Joe Armstrong keinen Geringeren als Slayer-Gitarrist Kerry King zum Vorbild genommen - zumindest namenstechnisch.

  • Green Day haben ihr neues Album in der Pipeline und präsentieren sich damit soundtechnisch in neuem Gewand.

    Green Day haben ihr neues Album in der Pipeline und präsentieren sich damit soundtechnisch in neuem Gewand.

    Foto: Warner Music Group
  • Etwas Hip Hop und etwas Motown haben sich in die Songs des Punktrios eingeschlichen.

    Etwas Hip Hop und etwas Motown haben sich in die Songs des Punktrios eingeschlichen.

    Foto: Warner Music Group
  • Auch beim Albumtitel Father Of All Motherfuckers habe man sich von einem anderen Genre inspirieren lassen.

    Auch beim Albumtitel Father Of All Motherfuckers habe man sich von einem anderen Genre inspirieren lassen.

    Foto: Warner Music Group
  • Demnach kam man wegen Slayer darauf, die eines ihrer Alben God Hates Us All getauft haben - einfach weil der Name cool war. Eine tiefere Bedeutung stecke dahinter nicht!

    Demnach kam man wegen Slayer darauf, die eines ihrer Alben God Hates Us All getauft haben - einfach weil der Name cool war. Eine tiefere Bedeutung stecke dahinter nicht!

    Foto: ROCK ANTENNE | Jamie McIsaac
  • Mit der neuen Scheibe geht es 2020 auf Tour! Unter anderem gibt es Green Day am 03. Juni 2020 in der Rock City Berlin auf die Ohren.

    Mit der neuen Scheibe geht es 2020 auf Tour! Unter anderem gibt es Green Day am 03. Juni 2020 in der Rock City Berlin auf die Ohren.

    Foto: laut.de

Im Interview mit Kerrang! haben sich Green Day zu ihrem neuen Album Father Of All Mother Fuckers geäußert, die am 07. Februar 2020 in die Läden kommt. Unter anderem kam man auch auf die recht kurze Gesamtlaufzeit von weniger als einer halben Stunde zu sprechen.

"Ich habe beschlossen, dass ich keine langen Songs mag", sagt Frontmann Billie Joe Armstrong dazu. "Wenn ich die Musik anderer Leute höre, schau ich mir immer an wie lang der Song geht. Wenn er länger als drei Minuten ist, sage ich: 'Urgh, ich passe. Ich will die Scheiße nicht hören." Eine ungewöhnliche Aussage für jemanden, der die neunminütige Punk-Hymne "Jesus Of Suburbia" geschrieben hat, die auf dem Album American Idiot (2004) erschien.

Tatsächlich haben sich Green Day für ihr Werk auch soundtechnisch neu orientiert. Unter anderem haben sich 1970er Hip Hop- und Motown-Elemente in den Punkrock eingeschlichen, die man auch schon in den beiden Vorab-Singles "Father of All..." und "Fire, Ready, Aim" heraushören kann. "Wir wollen nicht das tun, was jeder von uns erwartet", erklärt Drummer Tré Cool. "Es war einfach ein bisschen Unfug".

Auch beim Albumtitel habe man sich eine etwas ungewöhnliche Inspiration gesucht. "Ich glaube es war Kerry King von Slayer" - erinnert sich Armstrong. "Sie haben ein Album namens God Hates Us All und irgendwer hat ihn gefragt: 'Glaubt ihr wirklich, dass Gott uns alle hasst?' Und er hat geantwortet: 'Keine Ahnung! Der Titel ist einfach cool' und als mir dieser Name eingefallen ist, dachte ich nur: 'Oh Mann, das ist gut!'"

Wir sind bereits gespannt, was uns Green Day mit ihrer inzwischen 13. Studioplatte servieren. Im Anschluss geht es auf große Tour zusammen mit Fall Out Boy und Weezer - auch durch Europa wird der Punk-Dreier reisen und unter anderem am 03. Juni in der Rock City Berlin rocken sowie die Zwillingsfestivals Rock im Park und Rock am Ring.