01.03.2019 | Specials The Who: Happy B-B-Birthday, Roger Daltrey - der Frontmann wird 75

75 Jahre, aber kein Gedanke an den Ruhestand! Wir feiern heute den Geburtstag und die Karriere von The Who-Frontmann Roger Daltrey - vom Rebellen zum Rockstar.

  • "I hope I die before I get old"? Zum Glück nicht, Roger Daltrey!

    "I hope I die before I get old"? Zum Glück nicht, Roger Daltrey!

    Foto: Warner Music Group
  • Mit The Who hat er Rock-Geschichte geschrieben und durch den aggressiven Sound wohl auch den Weg zum Punk Rock geebnet.


	Foto: Heinrich Klaffs -  Flickr as The Who 1308720009, CC BY-SA 2.0, Link

    Mit The Who hat er Rock-Geschichte geschrieben und durch den aggressiven Sound wohl auch den Weg zum Punk Rock geebnet.

    Foto: Heinrich Klaffs -  Flickr as The Who 1308720009, CC BY-SA 2.0, Link

  • Auf der Bühne rasteten The Who regelmäßig aus und zertrümmerten ihre Instrumente - dem Publikum gefiels.


	Foto: Jim Summaria - Contact us/Photo submission, CC BY-SA 3.0, Link

    Auf der Bühne rasteten The Who regelmäßig aus und zertrümmerten ihre Instrumente - dem Publikum gefiels.

    Foto: Jim Summaria - Contact us/Photo submission, CC BY-SA 3.0, Link

  • Heute passen The Who etwas besser auf ihre Instrumente auf - aber rocken können sie noch immer!

    Heute passen The Who etwas besser auf ihre Instrumente auf - aber rocken können sie noch immer!

    Foto: Universal Music
  • Nach über 60 Jahren Rockstar-Karriere geht Roger Daltrey immer noch ab und schreibt sogar an neuen Songs mit The Who - wir sagen: Happy Birthday!

    Nach über 60 Jahren Rockstar-Karriere geht Roger Daltrey immer noch ab und schreibt sogar an neuen Songs mit The Who - wir sagen: Happy Birthday!

    Foto: Universal Music

Gerade hat er seine Autobiografie veröffentlicht: "Roger Daltrey - My Generation". Darin spricht der Gründer von The Who über seine Kindheit, die Anfänge der Kultband und dem Weg zum Welterfolg - da gibt es einiges zu erzählen und der Weg ist noch lange nicht zu Ende.

Roger Daltrey, geboren am 01. März 1944 im Westen Londons, hat eine rebellische Jugend erlebt. Mit 15 Jahren ist er von der Schule geflogen, da er sich immer wieder gegen das strenge System der Schule wehrte. Still sitzen? Nicht mit Roger. Rauchverbot? Pah! Seine Interessen galten nicht Büchern, sondern der Musik. Schon früh hat er begonnen, eigene Gitarren zu bauen, weil er sich echte Gitarren als Teenager nicht leisten konnte.

Er begann tagsüber in einer Stahlfabrik zu arbeiten, nachts performte er mit einer Skiffle-Band auf Hochzeiten oder in Pubs. Nachdem Daltrey seinen Schulfreund John Enwistle in die Band geholt hatte, schlossen sich in kurzer Zeit Pete Townshend und Keith Moon an: Geboren waren The Who!

Das Rabauken-Image ist Daltrey auch mit The Who geblieben. Neben den Beatles und den Rolling Stones vertraten sie eher die aggressive Rock-Schiene, wenn sie auf der Bühne wild ihre Instrumente zertrümmerten. Dabei ist dieses Element durch Zufall entstanden! Pete Townshend hat seine Gitarre bei einem Konzert aus Versehen gegen die Decke geschlagen und ist daraufhin komplett ausgerastet. Daltrey war davon nicht sehr angetan, da Instrumente ja teuer waren, doch das Publikum war begeistert - die Zerstörung wurde zum Markenzeichen von The Who.

Mit der Rockoper Tommy gelingt ihnen 1969 schließlich der große Durchbruch und sie spielen auf dem legendären Woodstock Festival. Von da an geht es steil bergauf mit den Briten - bis heute. Dennoch ist Roger Daltrey nach fast 60 Jahren Bandgeschichte auf dem Boden geblieben. Durch Höhen und Tiefen ist er mit seiner Band gegangen sowie durch Krankheit und Gesundheit.

Vom Ruhestand will die The Who-Legende auch mit 75 noch lange nichts wissen! In seiner Autobiografie sagt er unter anderem, dass man im Musikgeschäft nicht einfach so in Rente geht. Das Business schickt einen in Rente. Und wenn sie alle längst tot und zu Staub zerfallen sind, wird die Musik weiterleben. Er hofft, dass die Menschen über The Who sagen werden, dass sie es bis zum Schluss hatten.

Gitarren werden also nicht mehr so zerstört wie früher in ihren wilden Jahren, aber die Bühne lassen sie sich nicht nehmen. Dieses Jahr setzen The Who und vor allem Roger Daltrey nochmal richtig einen drauf. Ein neues Album sowie neue Tourneen stehen auf dem Plan.

Wir sagen Happy Birthday Mr. The Who - Roger Daltrey!