02.03.2020 | Specials Unser Porträt von Jon Bon Jovi: "Never Say Goodbye"

From New Jersey to the Top: Jon Bon Jovi hat die Rock-Welt über Jahrzehnte geprägt - und ist noch lange nicht fertig.

  • Daumen hoch: Wir feiern heute Bon Jovi!

    Daumen hoch: Wir feiern heute Bon Jovi!

    Foto: laut.de
  • Von den 1980ern bis heute war wohl kaum ein Rockstar so regelmäßig in den Charts wie er.

    Von den 1980ern bis heute war wohl kaum ein Rockstar so regelmäßig in den Charts wie er.

    Foto: Universal Music
  • Im Sommer 2019 kommen sie wieder live nach Europa - dabei spielen sie auch im deutschsprachigen Raum, unter anderem in Düsseldorf, München, Wien und Klagenfurt.

    Im Sommer 2019 kommen sie wieder live nach Europa - dabei spielen sie auch im deutschsprachigen Raum, unter anderem in Düsseldorf, München, Wien und Klagenfurt.

    Foto: Universal Music
  • Wenn man bedenkt, dass er nach der Veröffentlichung seiner ersten Single noch nicht einmal eine Band hatte...

    Wenn man bedenkt, dass er nach der Veröffentlichung seiner ersten Single noch nicht einmal eine Band hatte...

    Foto: Universal Music
  • ... ist es heute unglaublich auf was für eine Masse an Hits Jon Bon Jovi zurückgreifen kann. Von "You Give Love A Bad Name" bis "It's My Life".

    ... ist es heute unglaublich auf was für eine Masse an Hits Jon Bon Jovi zurückgreifen kann. Von "You Give Love A Bad Name" bis "It's My Life".

    Foto: Universal Music

Es gibt wohl kaum einen Rockstar, der über die vergangenen Jahrzehnte so präsent war wie Jon Bon Jovi. Die Achtziger natürlich mit den Meilensteinen Slippery When Wet (1986) und New Jersey (1988), die Neunziger mit Keep The Faith (1992) und wer dachte so langsam wäre es vorbei, den überzeugte der Mann mit Crush (2000) und Have A Nice Day (2005).

John Francis Bongiovi Jr., geboren am 02. März 1962 im US-Staat New Jersey, der schon große Künstler wie Frank SinatraPatti Smith und natürlich Bruce Springsteen hervorgebracht hat. Trotz seiner katholischen Erziehung, sein Vater hatte italienische Wurzeln, war der junge John alles andere als ein Musterknabe. Die Schule schwänzte er regelmäßig, um sich musikalisch zu beschäftigen, unter anderem spielte er in der Band seines Cousins Tony Bongiovi.

Im Juni 1982 nahm er einen gewissen Song namens "Runaway" auf. Damit klopfte er bei verschiedenen Plattenlabels an, die dem 20-Jährigen aber kollektiv einen Korb gaben. John ließ sich nicht unterkriegen und reichte die Single bei einem Radiosender in New York City ein. Der beschloss, das Stück auf ein Compilation-Album mit lokalen Musik-Talenten zu pressen und es wurde der erste Hit eines Jungen, der noch gar keine Band hatte. 

John rief seinen Freund, Keyboarder David Bryan an, den er bei einem seiner musikalischen Zwischenstopps kennengelernt hatte. Der trommelte Bassist Alec John Such und Drummer Tico Torres zusammen - nur die Suche nach einem Gitarristen lief zäh. Johns Nachbar Dave Sabo hatte wenig Lust, doch dann meldete sich ein Herr Richie Sambora - mehr Glück hätte die Gruppe gar nicht haben können. Nach dem Vorbild von Van Halen benannten sie sich nach einer abgewandelten Form von Johns Nachnamen und auch er gab sich den neuen Namen: Jon Bon Jovi!

Zusammen mit dem Songwriter Desmond Child sollten Bon Jovi einen Hit nach dem anderen raushauen - "You Give Love A Bad Name", "Livin' On A Prayer", "Bad Medicine" und haben noch lange nicht genug. Erst vor wenigen Tagen präsentierten sie uns ihre neue Single "Limitless" und leiteten damit den Countdown auf das Album 2020 ein, das am 15. Mai erscheint.

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