18.12.2018 | Specials Keith Richards: Unser Porträt über den Rolling Stones-Gitarristen

Kaum ein Musiker hat so viel auf dem Kerbholz wie er: Keith Richards. Hier haben wir die besten Sprüche und Geschichten über den Gitarristen gesammelt.

  • Keith Richards hat sich angewöhnt, nicht zu schlafen, wenn er neue Songs aufnimmt oder komponiert. "Before They Make Me Run" soll in einer 5 Tage-dauernden Session entstanden sein. Sein Rekord waren sogar neun wache Tage. Am Ende schlief er ein, als er aufstehen wollte, um die Aufnahme-Kassette zu wechseln. "Ich bin auf die Kannte eines Lautsprechers gefallen und später in einer Blutlache aufgewacht. Ich hab mich noch gefragt, ob das Rotwein ist."

    Keith Richards hat sich angewöhnt, nicht zu schlafen, wenn er neue Songs aufnimmt oder komponiert. "Before They Make Me Run" soll in einer 5 Tage-dauernden Session entstanden sein. Sein Rekord waren sogar neun wache Tage. Am Ende schlief er ein, als er aufstehen wollte, um die Aufnahme-Kassette zu wechseln. "Ich bin auf die Kannte eines Lautsprechers gefallen und später in einer Blutlache aufgewacht. Ich hab mich noch gefragt, ob das Rotwein ist."

    Foto: Universal Music
  • Das erste Mal wurde Richards 1967 mit Drogen erwischt, als er mit Mick Jagger und vielen anderen in seinem Anwesen in Sussex eine Orgie feierte. Die Polizei hatte den Tipp von einer englischen Klatschzeitung bekommen, die es von dem Chaffeur von Richards erfahren haben will. 

    Das erste Mal wurde Richards 1967 mit Drogen erwischt, als er mit Mick Jagger und vielen anderen in seinem Anwesen in Sussex eine Orgie feierte. Die Polizei hatte den Tipp von einer englischen Klatschzeitung bekommen, die es von dem Chaffeur von Richards erfahren haben will. 

    Foto: Universal Music
  • Als er anschließend auf die  Gerichtsverhandlung wegen Drogenbesitzes wartete, unternahm er spontan einen Road Trip nach Marokko. Er fuhr mit einem handelsüblichen Bentley, der aber ein Geheimfach besaß... für Drogen

    Als er anschließend auf die  Gerichtsverhandlung wegen Drogenbesitzes wartete, unternahm er spontan einen Road Trip nach Marokko. Er fuhr mit einem handelsüblichen Bentley, der aber ein Geheimfach besaß... für Drogen

    Foto: Universal Music
  • Keith Richards hat Jahre lang nicht gewusst, dass sein Idol Jerry Lee Lewis weiß war. Amerikanische Platten enthielten damals kein Booklet mit Bildern der Künstler.

    Keith Richards hat Jahre lang nicht gewusst, dass sein Idol Jerry Lee Lewis weiß war. Amerikanische Platten enthielten damals kein Booklet mit Bildern der Künstler.

    Foto: Universal Music
  • Als Jugendlicher war Keith Richards bei den Pfadfindern. "Das war die einzige Möglichkeit mit einem Messer am Gürtel herumzulaufen", sagt er. "Leider hat man das Messer erst mit ein paar Orden bekommen." Er flog bereits nach zwei Jahren wieder raus, als er Whisky-Flaschen zu einem Treffen mitschmuggelte.

    Als Jugendlicher war Keith Richards bei den Pfadfindern. "Das war die einzige Möglichkeit mit einem Messer am Gürtel herumzulaufen", sagt er. "Leider hat man das Messer erst mit ein paar Orden bekommen." Er flog bereits nach zwei Jahren wieder raus, als er Whisky-Flaschen zu einem Treffen mitschmuggelte.

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  • Die Studioaufnahmen von "Street Fighting Man" und "Jumpin' Jack Flash" enthalten keine E-Gitarren. Richards hat den Sound dadurch hinbekommen, dass er die Akustik-Gitarre mit einem billigen Kassettenspieler aufgenommen hatte. Diese Technik hatte er entwickelt, um in Hotelzimmern zu üben, ohne andere Gäste zu stören.

    Die Studioaufnahmen von "Street Fighting Man" und "Jumpin' Jack Flash" enthalten keine E-Gitarren. Richards hat den Sound dadurch hinbekommen, dass er die Akustik-Gitarre mit einem billigen Kassettenspieler aufgenommen hatte. Diese Technik hatte er entwickelt, um in Hotelzimmern zu üben, ohne andere Gäste zu stören.

    Foto: Universal Music
  • Bei einem Konzert 1965 erlitt Keith Richards einen beinahe tödlichen, elektrischen Schock, nachdem seine Gitarre den Mikrofon-Ständer berührt hatte. Er wurde sofort in ein Krankenhaus gebracht, wo er aufwachte und am nächsten Tag wieder auf der Bühne stand.

    Bei einem Konzert 1965 erlitt Keith Richards einen beinahe tödlichen, elektrischen Schock, nachdem seine Gitarre den Mikrofon-Ständer berührt hatte. Er wurde sofort in ein Krankenhaus gebracht, wo er aufwachte und am nächsten Tag wieder auf der Bühne stand.

    Foto: Universal Music
  • Als die Rolling Stones 1973 durch Australien tourten, lernte Keith Richards eine allein erziehende Mutter kennen, die Zugang zu medizinischem Kokain hatte. Er zog bei ihr ein und lebte für ein paar Monate mit Mutter und Kind in einem Vorort von Melbourne. Er kümmerte sich sogar um das Baby, während die Mutter beim arbeiten war. "Da ist jemand in einem Melbourner Vorort, der nicht weiß, dass ich seinen Arsch abgewischt habe."

    Als die Rolling Stones 1973 durch Australien tourten, lernte Keith Richards eine allein erziehende Mutter kennen, die Zugang zu medizinischem Kokain hatte. Er zog bei ihr ein und lebte für ein paar Monate mit Mutter und Kind in einem Vorort von Melbourne. Er kümmerte sich sogar um das Baby, während die Mutter beim arbeiten war. "Da ist jemand in einem Melbourner Vorort, der nicht weiß, dass ich seinen Arsch abgewischt habe."

    Foto: Universal Music
  • 1972 wurden Keith Richards und Stones-Saxoponist Bobby Keys von Playboy-Gründer Hugh Hefner in seine Playboy-Manson eingeladen. Sie hätten das Gebäude fast abgefackelt, während sie im Badezimmer Drogen genommen haben.  Zum Glück wurden sie rechtzeitig von den Angestellten entdeckt, die den Brand löschten. 

    1972 wurden Keith Richards und Stones-Saxoponist Bobby Keys von Playboy-Gründer Hugh Hefner in seine Playboy-Manson eingeladen. Sie hätten das Gebäude fast abgefackelt, während sie im Badezimmer Drogen genommen haben.  Zum Glück wurden sie rechtzeitig von den Angestellten entdeckt, die den Brand löschten. 

    Foto: Universal Music

Drogeneskapaden, nicht zu knappe Mengen Alkohol und Rock'n'Roll Lifestyle en masse! Dass Keith Richards das bis heute durchhält, hätte er wohl selbst nicht gedacht - gut, mit dem Trinken hat er (fast) aufgehört, die großen Partys geht er ruhiger an und auch bei der Story mit der Asche seines Vaters hat er laut eigener Aussage leicht übertrieben. Doch Fakt ist: Keith Richards geht es bestens und er hat immer noch nicht genug davon, Musik zu machen. Zum Glück!

In einfachen Verhältnissen aufgewachsen, entdeckte er die Musik durch seinen Großvater, der ihm erste Melodien auf der Gitarre beibrachte. Keith war begeistert und verbrachte Stunden lang damit, vor dem hauseigenen Plattenspieler zu sitzen und die Songs seiner Helden nachzuspielen, die da hießen: Bo Diddley, Chuck Berry und Muddy Waters.

Dieser Sound sollte nicht nur sein Gitarrenspiel beeinflussen, sondern auch den Sound der Rolling Stones, die er mit seinem ehemaligen Klassenkameraden Mick Jagger 1962 gründete - vor 56 Jahren! Während Virtuosen wie Jimi Hendrix und Eric Clapton mit unglaublichen Riffs auftrumpften, hielt es Keith RIchards - zunächst als Rhythmus-Gitarrist - immer recht einfach. Man denke nur an das Riff von "Satisfaction", das aus drei Tönen besteht.

Das brachte ihm Platz 4 der 100 besten Gitarristen im renommierten Rolling Stone und den Spitznamen "The Human Riff". Wir feiern ihn mit seinen besten Sprüchen und den legendärsten Anekdoten, die sich in 56 Jahren Rock'n'Roll-Karriere angesammelt haben.

Keith Richards' beste Sprüche:

  • Foto: Universal Music
  • Foto: Universal Music / Dominique Tarle
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  • Foto: Universal Music / Dominique Tarle
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  • Foto: Dina Regine - Flickr, CC BY-SA 2.0, Link

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Gehören die Rolling Stones in die ROCK ANTENNE Hall of Fame?